Grünes Denkmal für Franz Späth

späthsche baumschulen_treptowAuf den ersten Blick haben die Späth’schen Baumschulen und das Arboretum nichts mit Neukölln zu tun. Beide sind im Bezirk Treptow-Köpenick angesiedelt. Doch wenn man in die Historie geht, trifft man auf die Information, dass sie bis 1938 auf Neu- köllner Gebiet lagen. Erst vor 76 Jahren gelangten sie also aufgrund einer Gebiets- berliner gedenktafel franz späth_arboretum berlin-treptowübertragung zu Treptow.

Der Späth’sche Gartenbaubetrieb feiert in sechs Jahren sein 300-jähriges Bestehen. Ursprünglich in Berlin beheimatet, siedelte er in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts nach Britz um. 1874 ließ der damals 35-jährige Franz Späth ein heute noch Weiterlesen

Spuren jüdischer Unternehmen in Neukölln

Vielfalt ist ein Begriff, der schon immer mit Neukölln in Verbindung gebracht wird. Sind es heute Einwanderer aus arabischen Ländern, der Türkei oder südlichen EU- Nationen, die mit ihren Unternehmen das gewerbliche Angebot im Bezirk mitgestal- ten, waren es früher jüdische Geschäftsleute, die völlig selbstverständlich zu Neu- kölln gehörten.  An sie erinnert der neue Hörspaziergang „Auf dem Damm“, der in 13 Stationen zwischen Hermannplatz und Maybachufer kleine und mittelständische

karstadt hermannplatz_neukölln

jüdische Unternehmen vorstellt, die bis zum Ende der 1930er Jahre im Kiez exis- tierten: Eierhandlungen, eine Likör- und eine Krepppapierfabrik, Weiterlesen