Gedenken an Hatun Aynur Sürücü

Mit einer Kranzniederlegung in Tempelhof wurde gestern Nachmittag an Hatun Aynur Sürücü erinnert, die vor 15 Jahren in der Oberlandstraße von ihrem Bruder erschossen wurde. „Hier wurde Hatun Sürücü am 7. Februar 2005 ermordet, weil sie sich Zwang und Unterdrückung ihrer Familie nicht unterwarf, sondern ein selbstbestimmtes Leben führte. Zum Gedenken an sie und die weiteren Opfer von Gewalt gegen Frauen in dieser Stadt“, steht auf dem Gedenkstein, der im Juni 2008 am Tatort eingeweiht wurde. Weiterlesen

Hatun-Sürücü-Preis 2020 für ReachIna

„Mit dem grünen Frauenpreis für die Förderung der Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen rücken wir die Menschen in den Vordergrund, die sich oft im Stillen, aber mit Tatkraft und viel Herz für Mädchen und junge Frauen engagieren“, erklärten mir Anja Kofbinger und Dr. Susanna Kahlefeld, die ich am Freitagabend bei diesjährigen Verleihung des Hatun-Sürücü-Preises im Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses traf. „Gleichzeitig erinnern wir mit dem Preis an Hatun Sürücü, die am 7. Februar 2005 von einem ihrer Brüder ermordet wurde, weil sie ihr Leben selbstbestimmt und frei führen wollte“, fügten die beiden Neuköllner Weiterlesen

„Nur eine Frau“: ein cineastisches Denkmal für Hatun Sürücü

Drei Kopfschüsse, abgegeben von ihrem jüngsten Bruder, beendeten am 7. Februar 2005 nahe einer Bushaltestelle in der Oberlandstraße im Bezirk Tempelhof das Leben von Hatun Sürücü. Gut ein Jahr später, am 13. April 2006, wurde der Bruder für den Mord an der 23-Jährigen zu einer Jugendstrafe von neun Jahren und drei Monaten verurteilt. „Hier wurde Hatun Sürücü am 7. Februar 2005 ermordet, weil sie sich Zwang und Unterdrückung ihrer Weiterlesen

Neukölln zeigt Flagge für das selbstbestimmte Leben von Frauen

fahnenhissung_hatun-sueruecue-gedenken_rathaus-neukoellnVor zwölf Jahren am 7. Februar wurde die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü von ihrem jüngeren Bruder in der Tempelhofer Oberlandstraße an einer Bushaltestelle terre-des-femmes_hatun-sueruecue-gedenken_rathaus-neukoellnerschossen. Bezirksbürgermeiste-rin Dr. Franziska Giffey, die Gleich-stellungsbeauftragte Sylvia Edler sowie der Arbeitskreis Mädchen-arbeit in Neukölln erinnerten gestern an die schreckliche Tat: Sie hissten vor dem Rathaus Neukölln eine Fahne, um ein Zeichen für das selbstbestimmte Leben von Frauen zu setzen und der ermordeten Hatun Sürücü mit einer Schweigeminute zu gedenken. Rund 80 Personen, darunter viele Kommunal- und Landespolitiker, waren auf den Weiterlesen