Schicksale verfolgter Berliner Lehrkräfte machen Geschichte lebendig

„Wir müssen zeigen, in welcher Weise und mit welchen Mitteln die Demokratie in Deutschland 1933 abgeschafft und Minderheiten ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dadurch können Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert werden, wie wichtig es ist, Menschen-rechte und demokratische Freiheiten immer wieder, auch hier und heute, zu verteidigen.“ Mit diesen Worten stellte Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres am Montagvormittag gemeinsam mit Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW Berlin, einen beachtenswerten Forschungsbericht vor, der die sogenannte „Gleichschaltung“ der Lehrerverbände sowie die Diskriminierung und Verfolgung Berliner Lehrkräfte im Nationalsozialismus Weiterlesen

Neuer Stolperstein in Neukölln: für Hans Erich Kantorowsky

sonnenallee 68_stolperstein hans erich kantorowsky_neukoellnHans Erich Kantorowsky war einer von über 160.000 Menschen jüdischen Glaubens, die 1933, als die Nazis die Macht übernahmen, in Berlin lebten. Und er war der Onkel von Lee Angress (M.), der Tochter von Hans‘ banasiak_angress_berliner_stolperstein kantorowsky_neukoellnacht Jahre jüngerer Schwester Eva. Hans kam 1913 als erstes Kind von Frieda und Dr Georg Kantorowsky zur Welt, 1917 wurde der Vater Rabbiner der Neuköllner Synagoge in der Isarstra- ße. Nur wenige Minuten Fußweg waren es bis zur Wohnung der Familie in der Sonnenallee 68: Hier erinnert seit vorgestern ein Stolperstein an Hans Erich Kantorowsky, der sich schon früh einer kommunis- tischen Widerstandsgruppe angeschlossen hatte, 1933 nach Prag Weiterlesen