Gewusst wo

Wenn sich Neuköllns Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (Bündnis 90/Die Grünen) und die neue  Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer  (CDU) hinter der  Theke des

bernd szczepanski_aktionstag gewalt an frauen_neukölln  christina schwarzer

Kaiser’s Backshops im Hermann-Quartier betätigen, ist das kein Test, Weiterlesen

„Gewalt ist kein ethnisches Problem“: Gedenken am Tatort

kundgebung_flughafenstraße neuköllnMontag, am späten Nachmittag: Die Polizei hat die Zufahrt von der Hermann- in die Flughafenstraße  gesperrt, weil vor dem Haus mit der Nummer 35, wo vor einem Monat zwei Frauen erschossen wurden, eine Anti-Gewalt-Kundgebung stattfindet.

Aufgerufen zu ihr hat der Aufbruch Neukölln e. V., der sich mit seiner türkischen Väter- kundgebung_aufbruch neukölln_flughafenstraßesowie der Mütter- und Frauengruppe und verschiedenen anderen Projekten gegen Gewalt ein- setzt. Rund 80 Menschen, unter ihnen auch doppelmord_flughafenstraße neuköllndie Neuköllner Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler, sind gekommen, um zu demonstrieren, dass sie Gewalt ächten, und am Tatort mit einer Schweigeminute der ermordeten Frauen zu gedenken.

„Gewalt ist kein ethnisches Problem“, sagt Kazim Erdogan, der Vorsitzende des rührigen Vereins. Richtig, es sei ein Män- ner-Problem, findet eine Mutter, die zu gern wüsste, wie sie ihrem Sohn die Faszination an Ballerspielen nehmen kann. Natürlich ist ihr klar, dass nicht jeder, der als Kind oder Jugendlicher virtuell wild um sich schießt, später zum realen Gewalttäter wird. Aber sie kann sich auch nicht vorstellen, dass einschlägige PC-Spiele keine Spuren hinterlassen. Mit den Kids in Kontakt bleiben, offene Ohren für das haben, was sie bewegt, und reden, reden, reden – das sei das Wichtigste, was Eltern tun können. Oder müssen. Nicht nur die von Söhnen.

Unter dem Motto „Keine Angst vor Hilfe“ lädt die Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (BIG e. V.) am 27. Februar um 19.30 Uhr zu einem parti- zipativen Theaterabend im Heimathafen Neukölln ein.

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Ye… was?

yezidentum_info-veranstaltung neuköllnWenn Cengizkhan Hasso über sie spricht, klingt es, als würde er über die australische Hardrock-Band AC/DC reden und dabei das letzte C verschlucken. Doch um Musik ging es bei der Infoveranstaltung mit Podiums- diskussion nicht, zu der die Neuköllner Gleichstellungs- beauftragte Sylvia Edler und der Migrationsbeauftragte Arnold Mengelkoch eingeladen hatten. Zentrales Thema waren die Yeziden, eine  kurdische Volksgruppe mit eige- yeziden_info-veranstaltung neuköllnner, hierzulande noch weitgehend unbekann- ter  Religion.

Um dem Zustand des Un- wissens und fatalen Nährbodens für Vorurteile durch fundierte Informationen zu begegnen, hatten Edler und Mengelkoch vier Experten ins Neuköllner Rat- haus eingeladen: Sukriye Dogan, die Iranistik und Erziehungswissenschaften studierte und heute Mit- arbeiterin im Jugendmigrationsdienst des Diakoni- schen Werk Neukölln ist, die Dolmetscherin und Schulsozialarbeiterin  Nurhan Kizilhan, den Sozialpädagogen Yilmaz Günay und den Psychologen  Cengizkhan Hasso, der – ebenso wie Kizilhan und Günay – den Yezi- den angehört und den Status des Geistlichen inne hat.

Wer sind also diese Yeziden? Was macht ihre Kultur und Religion aus, was unterscheidet sie von anderen? Weshalb muss man sich mit dem Yezidentum beschäftigen und wie viele Anhänger der Religion gibt es denn überhaupt? Die Kapazitäten des Köln-Zimmers im Neuköllner Rathaus stießen an ihre Grenzen, noch nach Beginn der Veranstaltung ebbte der Zustrom Informationshungriger nicht ab, ständig mussten weitere Stühle herbei geschafft werden. Knapp 100 Menschen waren es schließlich, die sich die immer dünner werdende Luft im Saal zu teilen hatten. „Etwa 1 Million Yeziden gibt es weltweit, die Zahl der  in Deutschland lebenden yeziden gebote_info-veranstaltung neuköllnwird aktuell auf 120.000 geschätzt und in Berlin wohnen gut 250 Fami- lien yezidischen Glaubens“, erklärte Sukriye Dogan. Die Tendenz sei stei- gend, da Yeziden in der Türkei verfolgt würden, viele in den Irak und nach Syrien geflüchtet waren, dort nun ebenfalls um ihr Leben fürchten müssten und nach Deutschland kom- men, um der Bedrohung zu entgehen: „Hier sind sie schon seit 1989 als verfolgte religiöse Gemeinschaft anerkannt und im Raum Hannover, Bielefeld und Oldenburg mit größeren Gemeinden vertreten.“ Dass das religiöse Leben der Yeziden unauffälliger als das von Christen oder Muslimen stattfindet, sei vor allem der Tatsache geschuldet, dass zur Ausübung der Religion keine Gotteshäuser ge- braucht werden. Sie haben lediglich die Tempelanlage im irakischen Lalisch als religiöses Zentrum. Was das Yezidentum außerdem von anderen Glaubensrich- yezidentum_info-veranstaltung_neuköllntungen unterscheidet, ist, dass es keine Buchreligion, sondern von der mündlichen Überlieferung geprägt ist, und dass man nicht konvertieren kann, sondern als Yezide geboren wird – in ein striktes Kastensystem hinein.

Insbesondere letzteres bereite nach Deutschland migrierten Yeziden der zweiten und dritten Generation größte Probleme, berichtete Nurhan Kizilhan, die seit 1986 in Berlin lebt und derzeit an einem Dokumentarfilm über yezidische Frauen arbeitet: „Die Religion schreibt ihnen vor, dass als Partner nur jemand infrage kommt, der ebenfalls Yezide ist und zur selben Kaste gehört. Aber wer erkundigt sich schon zunächst danach und verliebt sich erst dann?“ Dazu kommen Konflikte, die denen vieler anderer Migranten aus traditionsbeladenen Kulturen gleichen, wenn reaktionen auf yeziden_info-veranstaltung neuköllnstarre Sitten und Gebräuche des Herkunftslandes auf neue Möglich-keiten in der neuen Heimat treffen. Es seien enorme psychosoziale Belas-tungen, die sich aus dieser ambiva-lenten Haltung hinsichtlich des Le- benskonzepts ergäben, und das gel- te gleichermaßen für yezidische Frau- en und Männer.

Um ihnen zu helfen, wurde 2004 u. a. durch Yilmaz Günay in Neukölln der MIB e. V. gegründet. „Das Anliegen war“, der Sozialpädagoge, „eine Anlaufstelle für yezidische Gemeindemitglieder und Neuankömmlinge zu sein und ihnen Orien- tierung für das alltägliche Leben in Deutschland zu bieten.“ Schließlich dürfe man auch nicht außer Acht lassen, dass das Bildungsniveau in den Herkunftsländern sehr niedrig ist, es unter Yeziden viele An-Alphabeten gebe und die meisten erst in Europa mit Bildung und einer modernen Gesellschaft in Berührung kommen. Weil die Aus- stattung mit finanziellen Mitteln endete, musste der Verein seine Arbeit 2010 jedoch wieder einstellen. Der Ist-Zustand sei, dass die besondere Situation der  Yeziden bei yilmaz günay+cengizkhan hasso_info-veranstaltung yeziden_neuköllnallen staatlichen Integrationsmaßnah- men nicht berücksichtigt wird. „Und das ist ein Skandal!“, echauffierte sich Yilmaz Günay (l.).

Cengizkhan Hasso (r.), der zur Kaste der Sheikhs gehört, pflichtete ihm bei. Yezi- den seien seit Jahrzehnten Bestandteil der deutschen Gesellschaft, deshalb müsse Deutschland auch eine Infra- struktur schaffen und Aufklärungsar- beit finanzieren. „Aber stattdessen wer- den Angebote zum Nulltarif durch Ehren-amtliche erwartet“, warf er nicht nur Arnold Mengelkoch vor, der schweigend neben ihm saß. Mehr noch würde das Yezidentum schon dadurch, dass es häufig in einem Atemzug mit dem Islam erwähnt werde, gerne von einer Religion zum Politikum gemacht. „Tatsache ist aber, dass es zwischen Yeziden und Christen mehr Verbindungen als zu Muslimen gibt.“ Auch das mit den Kasten werde oft aus Unwissenheit oder rigiden Verhaftungen im Traditionellen instrumentalisiert. „Das Kastensystem“, so Hasso, „ist wesentlich durchlässiger als meist behauptet wird.“

Wie es denn mit Gewalt sei, fragte jemand aus dem Publikum und erinnerte an die Ermordung zweier yezidischer Mädchen durch Familienangehörige in 2011. „Gewalt ist in unserer Religion verboten, nur zur Selbstverteidigung nicht“, räumt der Geistliche ein. Wie stehen Yeziden zum Thema Beschneidung? Die sei keine religiöse Vorschrift, antwortete Cengizkhan Hasso. Ob es bei Yeziden, wie bei Mus- nachtaufnahme_neukölln rathausturmlimen, Bestimmungen beim Essen gebe? „Nein, bei uns ist weder Schweinefleisch noch Alkohol verboten.“ Überhaupt sei das Yezidentum eine äußerst tolerante Religion. Das klinge wirklich alles sehr fortschrittlich, bestätigte Sylvia Edler: „Leider erfahren wir aber in unseren Bera- tungsstellen oft genau das Gegenteil.“

Eine Mischung aus Verwirrung, gestilltem Wis- sensdurst und weiteren Fragen begleitete die meisten, die nach knapp drei Stunden das Rathaus verließen. In der Broschüre „Religionen in Neukölln“, deren überarbeitete Fassung am 21. März präsentiert wird, werden sie nichts Neues erfahren. „Obwohl die meisten yezidi- schen Familien, die nach Berlin kommen, in Neukölln leben, spielen die Yeziden in unserem Religionsführer keine Rolle“, musste Arnold Mengelkoch zugeben.

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Gewalt kommt nicht in die Tüte

Weil morgen Sonntag ist, tat man in Neukölln gestern schon so, als sei der  25. No- vember  und mit  ihm der  Internationale Tag  gegen Gewalt an Frauen:  An zwei Info-

aktionstag "nein zu gewalt an frauen", hermannquartier neukölln

ständen im HermannQuartier gaben Neuköllns Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler und Vertreter von Polizei, Weißer Ring sowie anderen Institutionen Auskünfte über das  richtige  Verhalten  bei  häuslicher  Gewalt.

Bunte Zeichen gegen Homophobie vor Neuköllns Rathaus

regenbogen-fahne rathaus neukölln, lsvdZiemlich undicht und grau ist seit gestern der Himmel über Neukölln. Ungewöhnlich bunt wurde es al- lerdings mittags vor dem Rathaus, und das wird es auch bis Montag bleiben – wetterunabhängig.

Vier Regenbogen-Flaggen schmü- cken seitdem die Fahnenmasten auf dem Rathausvorplatz, um zu zeigen: Das multikulturelle Neu- kölln ist gegen Homophobie und ein Bezirk, zu dem auch Lesben und Schwule gehören. „Daran darf es keinen Zweifel geben“, sind sich der Neuköllner Sozialstadtrat Bernd Szczepanski und Sylvia Edler, die Gleichstel- regenbogen-fahne rathaus neukölln, jörg steinert (lsvd), sylvia edler (gleichstellungsbeauftragte neukölln), bernd szczepanski (sozialstadtrat neukölln)lungsbeauftragte des Bezirks, einig. Zusammen mit Jörg Steinert (l.) vom Lesben- und Schwulen-verband Berlin-Brandenburg (LSVD) hissten sie die erste der vier Flaggen. An den anderen Masten machten sich Neuköllner Vereine wie RUT und ABqueer sowie Mitglieder der in der Bezirks- verordnetenversammlung  vertretenen Fraktionen zu schaffen. Einzig die CDU verzichtete darauf, durch Anwesenheit und Anpacken Solidarität zu demonstrieren.

Auf Initiative des LSVD wird seit 1996 anlässlich des Christopher Street Day an den Berliner Bezirksrathäusern die Regenbogenfahne aufge- zogen. „Am Anfang waren es nur Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg, die sich daran beteiligt haben“, erinnert sich Jörg Steinert. Spandau und Reinickendorf seien 2008 als letzte Bezirke zu Unterstützern der Aktion geworden. „Neukölln hat sich nicht ganz so lange Zeit gelassen und ist seit 2006 regenbogen-fahne rathaus neukölln, lsvddabei“, sagt er.

Für Bernd Szczepanski, der erst vor rund einem halben Jahr den Posten des Sozialstadtrats übernahm, ist das Hissen der Regenbogenflagge eine Premiere. In den Vorjahren war es immer seine Grüne-Kollegin Gabriele Vonnekold gewesen, die anstelle des Bezirksbürgermeisters als Vertreterin des Bezirksamts Spektralfarben vor dem Rathaus aufgezogen hat. Die Regenbogenfahne sei ein wichtiges Zeichen des Respekts gegenüber Lesben und Schwulen, findet Szczepanski und hofft, dass die CSD-Parade irgendwann auch durch Neuköllner Straßen  ziehen wird: „Durch den diesjährigen  Start in Kreuzberg  ist sie uns ja schon ein ganzes Stück näher gekommen.“

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„Im eigenen Zuhause leben Frauen am gefährlichsten“

Zwei auf einen Schlag – mit diesem Slogan begannen die in der letzten Mai-Woche verschickten Presse-Informationen, die die Doppelveranstaltung am 7. Juni vor dem bzw. im 5. infobörse für frauen in neukölln, rathaus neuköllnRathaus Neukölln ankündigten. Sylvia Edler, die Gleichstellungsbeauftragte des Be- zirks, hatte damit zur  5. Infobörse für Frauen auf dem Rathausvorplatz eingeladen, Jugend- stadtrat Falko Liecke zum Projekttag des Lokalen Aktionsplans Nord-Neukölln  im BVV- Saal. Doch dann kam die Nacht vom 3. auf den 4. Juni, in der im Nachbarbezirk Kreuzberg eine 30-Jährige zum Opfer bestialischster häuslicher Gewalt wurde. Das Wort  „Schlag“ 5. infobörse für frauen in neukölln, rathaus neukölln, anti-gewalt-flaggetrifft – mitten ins Zentrum des Deplatzierten. Ließe es sich doch klammheimlich durch „Streich“ oder etwas ähnlich Unbelastetes ersetzen.

Um die 40 frauenpolitische Projekte, Vereine und Institutionen gehören dem Netzwerk Frauen in Neu- kölln an, das von Sylvia Edler initiiert wurde, jährlich die Infobörse veranstaltet und sich dafür einsetzt, „die  Chancengleichheit für Mädchen und Frauen  Realität werden zu lassen“. Wohlwissend, dass es in diesem Bereich „noch viel Handlungsbedarf“ gibt. Doch Themen wie Bildung, berufliche Orientierung und Qualifizierung rückten bei diesem Aktionstag aus aktuellem Anlass in den Hintergrund.

„Wir sind schockiert“, sagt Sylvia Edler. Ihre Stimme kippt immer wieder, als sie über 5. infobörse für frauen in neukölln, rathaus neukölln, gleichstellungsbeauftragte sylvia edler, stadtrat falko lieckedas grausame Verbrechen an Sema- nur S. spricht. „Gewalt ist nicht hin- nehmbar und sie ist unabhängig von Einkommen, Bildung, Alter und Reli- gion.“ Frauen, berichtet die Neuköll- ner Gleichstellungsbeauftragte, wür- den  im eigenen Zuhause am gefähr- lichsten leben. Jede vierte Frau in Deutschland sei dort bereits Opfer seelischer oder körperlicher Gewalt gewesen, 80 Prozent der Taten wür- den von Männern verübt werden. Vor der Rathaustreppe haben sich einige Mitglieder des „Männer gegen Gewalt“-Projekts versammelt, das von der türkischen Väter- initiative männer gegen gewalt, aufbruch neukölln e.v., kazim erdogan, 5. frauen-infobörse neuköllngruppe des Aufbruch Neukölln e. V. angestoßen wurde. Sylvia Edler begrüßt den Initiator Kazim Er- dogan, betont die Wichtigkeit des Anliegens und des Signals, das durch das Projekt von der Community ausgehe. „Die Kapazitäten der Frauenhäuser sind immer ausgelastet, trotz des Gewaltschutzgesetzes, das viele Möglichkeiten geschaffen hat“, so die Gleich-stellungsbeauftragte. Die adäquateste Maßnahme sei der Platzverweis, der auf der Grundlage  „Wer schlägt, der geht“  fußt.

16.108 Fälle häuslicher Gewalt weise die Kriminalstatistik 2011 für Berlin aus. „Das sind  über 40 Einsätze pro Tag!“, mahnt Edler. Um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, habe sie heute extra die Terre des Femmes-Fahne hissen lassen, schweigeminute für semanur s., 5. frauen-infobörse neukölln, rathausturm neuköllndie  sonst eigentlich nur am 25. November  über dem Rathaus-Vorplatz flattert. Um zehn nach 12 bittet Sylvia Edler um ein weiteres Zeichen: eine Schweigeminute für die getötete Kreuzbergerin.

„Die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt in der Ber- liner Kriminalstatistik steigt eher, als dass sie sinkt“, sagt später ein Polizist vom Info-Stand der Polizei. Daraus dürfe man aber nicht schließen, dass die Gewalt zugenommen hat. Vielmehr sei es so, dass die massive Auf- klärungsarbeit über das Gewaltschutzgesetz Früchte trage und Vorkommnisse häuslicher Gewalt häufiger gemeldet würden.

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