Enthüllung

Dass es  „sehr schwer“  werden würde,  hatte er bereits geahnt.  „Aber am  Ende wer-

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den  wir  mit 1:0 gegen Italien gewinnen“, war der Herr über Pommes, Brat- und Cur- rywürste und Burger ebenso sicher. „In der Verlängerung.“ Wäre es so gekommen, dann hätte auch die schwarz-rot-güldene Fahne, die um den Imbiss  Bei Papa  drap- piert war, noch eine Verlängerung bis zum EM-Finale am Sonntag bekommen. Die Prognose stimmte allerdings nur hinsichtlich des einen Tors für Deutschland; die Italiener schossen eins mehr.

Angebot und Nachfrage

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Ersteres sollte frau aber lieber nicht allzu wörtlich nehmen und hoffen, dort 1000 Paar Schuhe für insgesamt weniger als einen Zehner schießen zu können. Der Wunsch nach betreutem Trinken wird einem dagegen in jeder Neuköllner Kneipe erfüllt, nicht nur während der Fußball-EM.

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Die Fußball-EM wirft ihre Schatten voraus

neukölln, fußball-em 2012, balkon-flagge deutschlandNoch zehn Tage, dann beginnt die Fußball-EM 2012, und mit jedem Tag, den sie näher rückt, wird es in Neukölln bunter. Denn außer 186.665 potenziel- len Deutschland-Fans,  sprich: Neuköllnern ohne Migrations- hintergrund, sind Menschen aus allen 16 Ländern, die an der EURO 2012 teilnehmen, mehr oder weniger reichlich im neukölln, fußball-em 2012, balkon-flagge portugalBezirk vertreten: 5.747 stammen aus Polen, 1.207 aus Griechen- land, 583 aus Russland, 126 aus Tschechien, 386 aus den Niederlanden, 232 aus Däne- mark, 263 aus Portugal, 863 aus Spanien, 1.846 aus Italien, 155 aus Irland, 1.501 aus Kroatien, 466 aus der Ukraine, 337 aus Schweden, 873 aus England und 1.172 aus Frank- reich (Stand: 30.6.2011). Für Fanartikel-Hersteller bieten sich folglich paradiesische Zustände und ein breitgefächerter Absatz- markt.

Inzwischen dürfte die Zahl der Einwohner Neuköllns, die vor knapp einem Jahr bei 309.682 (Stichtag in 2010: 305.230) lag, sogar noch um einiges ange- wachsen sein, und gefühlt hat sich der Anteil der Spanier deutlich erhöht. Die Fans wel- cher Mannschaft am längsten und lautesten jubeln dürfen, wird sich zeigen. Auch, ob in zehn Tagen statt Decken, Kis- sen und Teppichen nur noch Flaggen gelüftet werden.