Zwei, die eng miteinander verbunden waren: Manfred Motel und das Böhmische Dorf

manfred-motel_foto-neukoelln-info-centerNeuköllns früherer Bezirksbürgermeister Prof. Bodo Manegold hatte Manfred Motel einst anerkennend „unseren Oberböhmen“ genannt. Dr. Franziska Giffey, die amtierende Rathaus-Chefin, bescheinigte dem mit der Neuköllner Ehrennadel und dem Bundesverdienstkreuz Ausgezeichneten, dass er den Bezirk über Jahrzehnte geprägt habe.

Nach langer schwerer Krankheit starb Manfred Motel am 8. September im Alter von 74 Jahren; letzten Sonnabend fand im Kirchsaal der Brüdergemeine die Trauerfeier statt. Für das Bezirksamt nahm Sozialstadtrat Bernd Szczepanski an der Zeremonie Weiterlesen

Das Wann und Aber des Rixdorfer Weihnachtsmarkts

plakat 42. alt-rixdorfer weihnachtsmarkt_neuköllnAb morgen geht es wieder rund auf dem Richardplatz. Um 17 Uhr eröffnen Bezirks- bürgermeister Heinz Buschkowsky und Viola Kennert, die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln, den Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt. Zum 42. Mal findet der inzwischen statt, so steht es jedenfalls auf den Plakaten und wird es höchstwahrscheinlich auch bei der Eröff- nung behauptet werden. Aber … Zu dem, was in Manfred Motels „Chronik von Rixdorf“ zu lesen ist, mag die Zahl so gar nicht passen: „Dezember 1974: Rund um die alte Dorfschmiede findet  zum ersten Mal der Rixdorfer Weihnachtsmarkt statt“, hält das Heft, das zum 100. Weiterlesen

Sechs von 18: verfolgt, deportiert, ermordet

stolpersteine oderstr. 52 neuköllnEs herrscht ein Wetter, wie es novembriger nicht sein könnte. Dennoch haben sich an diesem Morgen erstaunlich viele Menschen, sogar eine ganze Schulklasse vor dem Haus Oderstraße 52 im Neuköllner Schillerkiez eingefunden. Für die Kinder ist es sicher kaum, für die Erwachsenen nur schwer vor- stellbar, was sich hier im Sommer 1942 abspielte. Vor den Augen des 12-jährigen Max wird seine Großmutter „abgeholt“. Gemeint war damals damit: aus der Familie gerissen, deportiert und ermordet zu werden. Noch unbegreiflicher, dass auch Max zusammen mit seiner Mutter ein halbes Jahr später mit dem 26. sogenannten Ost- transport des Reichssicherheitshauptamts ins KZ Auschwitz deportiert wird.

Heute werden hier zum Gedenken an diese drei Menschen Stolpersteine in den Bürgersteig eingelassen: „Hier wohnte Martha Meth / geb. Lewin / Jg. 1903 / deportiert 12.1.1943 / ermordet in Auschwitz“, informiert der eine. „Hier wohnte Max Meth / Jg. 1930 / deportiert 12.1.1943 / ermordet in Auschwitz“, besagt ein anderer. gunter demnig_stolpersteine oderstr. 52 neukölln„Hier wohnte Selma Lewin / geb. Meyer / Jg. 1868 / deportiert 31.8.1942 There- sienstadt / ermordet 28.4.1944″, verrät der dritte.

Gunter Demnig arbeitet mit seinem Assis-tenten wie ein Uhrwerk, jeder Handgriff sitzt, inzwischen hundertemal ausgeführt. Nachdem die letzte Schaufel Sand in die Fugen gefegt und die demnig_wetzlar-schule_stolpersteine meth + lewin_neuköllnMessingoberflächen geputzt worden sind, kommt ein Junge, der inzwischen in Charlottenburg zur Schule geht, mit einem Strauß weißer Rosen, die er nun um die Gedenksteine drapiert. Er gehörte der Arbeitsgemeinschaft von Schülern der damali- gen 6. Klasse der Wetzlar-Schule an, die sich mit den Hintergründen der NS-Diktatur be- fasste und sich besonders für das Leben von rassisch verfolgten Kindern inte- wetzlar-schüler_stolpersteine meth + lewin_neuköllnressierte. Auf ihrem Schulfest sammelten sie Geld für diesen Stolperstein.

Der zweite Stolperstein wurde von Verwandten gestiftet, von denen drei bei dieser Gedenkstunde anwesend sind. Herr Schicke erläutert die verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Opfern und veranschaulicht, wie schwer es für sie auch heute noch sei, sich diesem Teil ihrer Familien- geschichte zu nähern. Von ihm ist auch zu erfahren, dass von den insgesamt sieben Kindern der Selma Lewin weitere drei mit ihren Familien in Auschwitz oder There- sienstadt umgekommen sind. Andere konnten emigrieren, z. B. nach Argentinien, oder franziska giffey_stolpersteine oderstr. 52 neuköllnunter falschem Namen in Thü- ringen unter- tauchen. So sachlich Herr Schicke (2. v. r.) das auch schildert, so bedrückend sind die Vorstellungen, die sich damit verbinden.

Auch Dr. Franziska Giffey (r.), Bezirks-stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, dankte für das Interesse und das Engagement der Beteiligten. Der Schulleiterin der Wetzlar-Grundschule, Brigitte Schmidt, überreichte sie ebenso wie einer Angehörigen, stellvertretend für die Familie, das Buch „Zehn Brüder waren wir gewesen… Spuren Jüdischen Lebens in Neukölln“. demnig_stolpersteine meth + lewin_neuköllnGiffeys für die Pressearbeit zuständige Mitarbeiterin, Bärbel Ruben, hebt ebenfalls das Bürgerengagement hervor, das solche Aktionen erst ermög- licht. Der Pate des dritten Stolpersteins, der an Martha Meth erinnert, wohne in der Nachbarschaft, erzählt sie. Falls er anwe- send sein sollte, will er sich nicht zu erkennen geben. Gunter Demnig will wei- ter: Die Verlegung 18 neuer Stolpersteine hat er für den Vormittag in Neukölln auf dem Programm.

Schon für 5 nach 10 war die Stolperstein-Verlegung vor dem Haus Richardstraße 86 geplant, und fast auf die Minute pünktlich fährt ein rotes Auto vor, dem der Künstler Gunter Demnig sowie ein junger Mann entsteigen. Die Station in der Richardstraße ist bereits die vierte des Tages. Mit großer Routine und im Beisein von Beate Motel (r.) und Brigitta Polin- na, Vertreterinnen des Förderkreises Böhmi- sches Dorf in Neukölln e. V., der Pate der beiden Mahnmale ist, entnimmt Gunter Dem- nig  Steine aus Gehwegbelag und passt in den freien Platz die Stolpersteine für Karoline Basch, geb. Schütz, und Josef Basch ein.

Beide stammten aus Böhmen: Josef Basch wurde am 17. Mai 1879 in Reitschoves geboren, Karoline am 14.3.1875 in Myss. Am 17. November 1941 wurden die Neuköllner nach Kowno depor- tiert, wo die Nazis einige Monate zuvor ein Konzentrationslager errichtet hat- ten. Kauen, der Ort an dem beide acht Tage nach ihrer Deportation starben, ist eine alte deutsche Bezeichnung für die litauische Stadt Kaunas; Kowno ist deren russischer Name.

Mehr als diese nackten Zahlen sind von den Baschs bisher nicht bekannt. Es liegt jetzt an der Initiative jedes Einzelnen, weiteres über Karoline und Josef Basch zu recherchieren. Volker Banasiak vom Museum Neukölln, der bezirkliche Stolpersteine-Koordinator, nannte mir einige der Möglichkeiten der Spurensuche: Zum Beispiel seien das Brandenburgische Landes- hauptarchiv (dort die Akten des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg), die Archivalien jüdischer Gemeinden, Institutionen und Privatpersonen, Berliner Adress- bücher (verfügbar in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin), sowie die Gedenk- stätte in Yad Vashem wertvolle Quellen.

Josef Basch und Karoline Basch. Was immer sie beruflich taten, mit wem sie im Böhmischen Dorf Kontakt hatten, wer ihre Freunde waren? Wir wissen es noch nicht. Was wir wissen: Sie wa- ren Bürger von Neukölln.

Dem Initiator der Stolpersteine, Gun- ter Demnig (r.), konnte ich noch einige Fragen stellen. 1993, erzählt er mir, habe er die Idee gehabt, durch Stol- persteine an Verfolgte der NS-Zeit zu erinnern. Ab 1996 verlegte er die ers- ten illegal im Berliner Bezirk Kreuz- berg, legitimiert wurde das Projekt erst im Jahr 2000. Seitdem werden die Stolper- steine von ihm das ganze Jahr über verlegt. Einzig Minustemperaturen unter 9 Grad, sagt er, könnten seine Arbeit verhindern. Da störte dann der Regen gleich weniger.

Eine knappe halbe Stunde später erreichen Gunter Demnig und sein Zwei-Mann- Team das sechste Etappenziel in Neukölln: Bis zum Oktober 1940 lebte Paul Fürst in der 3. Etage des Hauses in der Bruno-Bauer-Straße 17a. Dass nun ein Stolperstein an ihn erinnert, ist dem Verein  proNeubritz  zu verdan- ken, der die Patenschaft für das Messing-Mahn- mal des Mannes übernahm, der „wegen politi- scher Unzuverlässigkeit“ ermordet wurde.

Paul Fürst war zunächst Justizangestellter ge- wesen, machte sich aber später selbstständig und gründete den Neukultur- und den Kosmos-Verlag. Schon 1920 war er in die SPD eingetreten und bis zum Verbot der Partei im Jahr 1933 ihr Mitglied. Weil Fürst „so- zialistische und wissenschaftliche Bücher“ vertrieb, wurde er 1938 mit einem Berufs- verbot belegt. Zwei Jahre später beschlag- nahmte die SA den kompletten Bücher- bestand, und die Gestapo nahm Paul Fürst wegen ille- galer Arbeit in „Schutz- haft“. Nach einigen Tagen wurde er  in das KZ Sach- senhausen eingeliefert, wo er am 6. Juni 1941 um 18.30 Uhr starb. Als Todesursache nennt die vom Lagerarzt ausgestellte Todesbescheinigung, die auch in der Publikation „Widerstand in Neukölln“ dokumen- tiert ist: doppelseitige Lungenentzündung und Kreis- laufschwäche.

Bei anderen Anga- ben hätten sich die Nazi ebenfalls viel Mühe gegeben, durch absicht- lich verfälschte Daten die Spurensuche nach Geg- nern des Regimes zu erschweren, sagt Bertil We- wer vom proNeubritz-Vorstand. So werde im Ster- bebuch des Standesbeamten Paul Fürsts alte Ge- schäftsadresse in der Gontardstraße 2 als Wohn- ort genannt: „Sehr wahrscheinlich lebten aber außer Paul Fürst auch seine Mutter, seine Schwes- ter und sein Bruder während der NS-Zeit hier in der Bruno-Bauer-Straße.“ Fürsts Schwester starb, wie Recherchen des Vereins ergaben, bruno-bauer-str. 17a_neuköllnim Dezember 1944, die Mutter, die als Opfer des Natio-nalsozialismus anerkannt wurde, am 14. März 1947. Eine Entschädigungszahlung blieb Paul Fürsts Bruder Wilhelm verwehrt, der später in Moabit wohnte und bis zu seinem Lebensende unter den Folgen des Nazi-Regimes litt. „Was von 1933 bis 1945 in Deutschland den Menschen an Verbrechen und Unmenschlichkeiten angetan wurde, hat auch Gott erzürnt und er wird den Schuldigen nie ver- geben, niemals“, hielt er schriftlich fest.

„Wir gehen jetzt weiter zur Jahnstraße 12, wo der proNeu- britz einen weiteren Stolperstein für Karl Tybussek ver- legen lässt. Danach werden wir die älteren Stolpersteine in Neubritz reinigen“, kündigte Wewer zum Abschluss der Gedenkzeremonie vor Fürsts Wohnhaus an. „Scheiß- wetter!“, brummelt Gunter Demnig und setzt sich zu seinem Assistenten und seinem Fahrer ins Auto. Nachdem der 18. neue Stolperstein weiter im Süden Neuköllns verlegt ist, setzt er seine Mission in anderen Berliner Bezirken fort.

=kiezkieker / Reinhold Steinle / ensa=

Bereits erschienene Beiträge über Stolpersteine im FACETTEN-Magazin: hier!

Neuköllns Comenius-Garten geht stiften

Irgendwie ist es bisher immer weitergegangen mit dem Comenius-Garten. Das ändert sich nun, allerdings nicht in der Form, dass der Garten geschlossen wird. comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v.Nein, es ist das Wort „irgendwie“, das bei der Fortschreibung der Geschichte des einzigartigen Neuköllner Kleinods ver- zichtbar sein soll.

comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v.

(v. l.: Thomas Blesing (Baustadtrat von Neukölln), Dr. Jiri Benes (Prager Institut für Philosophie), Henning Vierck (Geschäftsführer Comenius-Garten)

„Um den Come- nius-Garten dau- erhaft erhalten zu können, wollen wir eine Stiftung grün- den“, erklärte Geschäftsführer Henning Vierck vorgestern bei einem Pressege- spräch. Insbesondere für den Mittsech- ziger erfüllt sich damit ein Lebenstraum. Denn das Bedürfnis nach einer langfristigen Perspektive für die grüne Oase an der Richardstraße, die heute vor 20 Jahren gegründet wurde, ist kaum jünger als sie selber. „Jetzt“, sagte Vierck, „passt es einfach, den Schritt  zu echter Nachhaltigkeit zu machen.“ Einerseits sei er noch fit genug, um sich des Aufbaus der Stiftung anzunehmen. Andererseits hätten mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und dem Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik wichtige Kooperationspartner gewonnen werden können.

comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v.

(v. l.: Prof. Cornelia Müller (Garten- und Landschaftsarchitektin), SE Dr. Rudolf Jindrak (Botschafter der Tschechischen Republik), Prof. Dr. Jürgen Renn (Direktor Max-Planck-Institut Berlin)

Letzterer symboliert zudem einen Spa- gat von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. „Früher waren es die Glaubensflüchtlinge, die die Protestanten in ihrer böhmischen Heimat unterstützt haben, indem sie in Böhmen verbotene Bücher hier in Rixdorf druckten“, erinnerte Dr. Jiri Benes vom Institut für Philosophie in Prag. Er sei immer wieder beeindruckt, in welchem Maß in diesem Gebiet Neuköllns die Historie gepflegt werde, ergänzte Dr. Rudolf Jendrak, der  Botschafter der Tschechischen Repub- lik: „Das Böhmische Dorf und der Comenius-Garten sind Teile Böhmens in Berlin. Daher ist es mir wichtig, das Engagement zur Gründung einer Stiftung zu unterstützen.“ Auch das Neuköllner Bezirksamt wird dazu einen Beitrag leisten. „Geld können wir ja nicht beisteuern“, sagte Baustadtrat Thomas Blesing. Stattdessen sei es „ein Filetstück aus der Verfügungsmasse des Liegenschaftsfonds“, die der Bezirk gemeinsam mit dem comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v.Berliner Senat  als Stiftungskapital einbringe, um die Weichen für die Zukunft des Comenius-Gartens zu stellen: ein 7.332 Quadratmeter gro- ßes Areal mit zwei Gebäuden, dem comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v., werkstatt des wissenskleinen Seminar-Haus und der Werk- statt, die nun nach jahrelan- gem Leer- stand als Werkstatt des Wissens reichlich Platz für sehr spezielle Begegnungen bietet.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Raum haben“, schwärmte Prof. Dr. Jürgen Renn. Der amtierende Direktor des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte kennt Henning Vierck bereits seit rund 30 Jahren: „Die Vision eines philosophischen Gartens hatte er schon damals, und es gab wohl niemanden, der sie nicht sehr gewagt fand.“ Dass solche kühnen studentischen Träume wahr werden, sei ja doch eher ungewöhnlich. Nicht minder comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v., werkstatt des wissensatypisch ist auch das, was mit der Werkstatt des Wissens entstand: ein Ort, an dem sich Kinder und Wissenschaftler auf Augenhöhe begegnen. Hat die Welt ein Ende? Wo ist auf der Erde oben und unten? Alle Fragen würden ernst genom- men werden, versicherte Renn. „Für uns ist das gemeinsame Forschen mit den Kindern äußerst wichtig, weil es die Insichgeschlossenheit der Wissenschaft aufbricht“, so der Wissenschaftshistoriker. „Es ist ein gemeinsamer Erkennt- nisprozess, sich der Unschuld des Erkenntnisvorgangs bei Kindern zu stellen.“ comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v., werkstatt des wissens, jan dillingDass die Wissenschaft ein offenes Ohr für diesen Kontext hat, sei langfristig unabdingbar.

Wie das gemeinsame Forschen in der Praxis aussieht, stellten Kinder der Klassen 1 bis 6 der benachbarten Richard-Grundschule bei einem Rundgang durch den maßgeblich durch Prof. Cornelia Müller nach dem Weltbild von Comenius gestalteten Garten vor: „Wie viele Heliumballons braucht man, um eine kleine Holzpuppe zum Abheben zu comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v., wissensworkshop,richard-grundschulebringen?“ lautete die Frage, aus der sich viele weitere ergaben. Was Helium ist. Welchen Einfluss die Größe der Ballons haben. Wie man jemandem, der das Wort Kilo nicht kennt, den Begriff Gewicht erklären kann. Am Ende fehlte der Ballon, der einem comenius-denkmal, comenius-garten neukölln, förderkreis böhmisches dorf in berlin-neukölln e.v.Kind aus der Hand geflutscht war, um das Experi- ment erfolgreich beenden zu können. Einerseits ein Missgeschick, andererseits aber auch dramaturgisch passend – trägt doch das aktuelle Forschungsprojekt von Kindern und Max-Planck-Wissenschaftlern in der Werk- statt des Wissens den Titel  „Zum Himmel“.

=ensa=