BENN-Britz eröffnet – jetzt fehlen nur noch Büroräume

Die Bildung neuer Nachbarschaften zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Umfeld von Gemeinschaftsunterkünften soll das Programm „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ (BENN) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen fördern. Freitagnachmittag startete das 16. von insgesamt 20 BENN-Projekten im Neuköllner Ortsteil Britz. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Ute Krüger als Vertreterin der Senatsverwaltung Weiterlesen

Tag der Offenen Tür in der Gemeinschaftsunterkunft Haarlemer Straße

Gut besucht war gestern Mittag ein Tag der Offenen Tür in der neuen Gemeinschafts-unterkunft für Geflüchtete in der Haarlemer Straße / Neue Späthstraße. Anwohnerin-nen und Anwohner konnten sich selbst ein Bild davon machen, wie ihre neuen Nachbarn untergebracht sind, die ab Montag schrittweise einziehen werden.

Die Kapazität der Einrichtung im Neuköllner Ortsteil Britz beträgt zunächst 600 Plätze in 175 Wohnein-heiten zwischen 40 bis 60 Quadratmetern mit jeweils drei bis fünf Betten. Die Appartments, die teilweise rollstuhlgerecht ausgestattet sind, haben alle eine Küchenzeile sowie einen eigenen Sanitärbereich und sind für Familien sehr geeignet. Die seit 2014 Weiterlesen

Keine Schließung der Flüchtlingsunterkunft Haarlemer Straße

fluechtlingsunterkunft haarlemer strasse neukoelln_foto bezirksamt neuköllnDas konnte gestern Neuköllns Bezirksbürgermeisterin bekanntgeben. Und auch der Abriss der vor knapp zwei Jahren für 8,4 Millionen Euro erbauten Unterkunft, der lange nicht ausgeschlossen werden konnte, ist vom Tisch. Stattdessen, teilte Dr. Franziska Giffey mit, gebe es nun eine neue Perspektive für die Flücht-lingsunterkunft, die sich nicht darauf beschränkt, dass die Einrichtung über das Jahresende hinaus weiter betrieben wird: „Das Bezirksamt Neukölln, die Berliner Unterbringungsstelle im LAGeSo und der Eigentümer Home Center Management haben sich grundsätzlich darüber verständigt, die Kapazitäten auf dem Grundstück auszubauen. Weiterlesen

Vorweihnachtliche Wunscherfüllungen für Bezirksverordnete

wunschbaum rathaus neukoellnUnten, im Foyer des Rathauses, der inzwischen restlos geplünderte Wunschbaum – oben, im BVV-Saal, gestern zum letzten Mal in diesem Jahr das Wunschkonzert von Neuköllns Bezirksverordneten. Die Resolution Neukölln sagt Nein zu TTIP hatte sich die SPD-Fraktion gewünscht: beschlossen. Einstimmig sprach sich das Plenum sogar dafür aus, den Wunsch des Ausschusses für Verkehr und Tiefbau nach Mehr Fahrradabstellplätzen vor den Neukölln Arcaden zu erfüllen. Ebenfalls durch-gewunken wurde der Antrag der Grünen- und Linke-Fraktion, nach dem Milieuschutz für den Reuterkiez auch den für den Schillerkiez zu erlas-sen – jetzt muss nur noch das Weiterlesen

Flüchtlinge als Herausforderung für den Berliner Senat und das Neuköllner Bezirksamt

spd-ag migration neukölln_schulte_demir_szczepanski„Die Zivilgesellschaft funktioniert – der Staat nicht“ – das war nicht nur der Titel einer Veranstaltung, zu der die AG Migration der SPD Neukölln vorgestern eingeladen hatte. Zugleich beschreiben die sechs Wörter die Realität, unter der Flüchtlinge, ehrenamt-liche Helfer, Betreiber von Notunterkünften aber auch Bezirkspolitiker wie Bernd Szcze-panski (r., neben Moderator Hakan Demir) zu leiden haben. „Der Senat ist in keinster Weise auf den Ansturm vorbereitet gewesen und hinkt immer hinterher, weil er sich auf Prognosen einstellt, die dann von der Realität weit übertroffen werden“, skizziert der Neuköllner Sozialstadtrat das Grundübel, dessen Auswirkungen Weiterlesen

Ferien für Berliner Schüler und für Neuköllns Bezirkspolitik

christina jurgeit_späti-petition_bvv nkDemonstrativ mit einer großen Kiste, die den Aufdruck „28.951 Unterschriften – Rettet die Spätis“ trug, war Christina Jurgeit gestern zur Einwohnerfragestunde der letzten Bezirksverordnetenversammlung Neukölln vor der Sommerpause gekommen, um die Unter-stützung für ihre Initiative deutlich zu machen: Jurgeit fordert mit einer Online-Petition, dass alle Spätver-kaufsstellen in Berlin mit Tankstellen und Bahnhofs-läden gleichgestellt werden, damit sie ein freies Verkaufsrecht ihrer Ware an Sonn- und Feiertagen erhalten.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey konnte nicht mehr tun, als der jungen Frau die bestehende Rechtslage zu erläutern: „Der Begriff ‚Späti‘ ‚ist gewerberechtlich nicht definiert und das Berliner Ladenöffnungs-gesetz kennt diesen Begriff ebenfalls nicht. Auch Verkaufsstellen, die Weiterlesen

Weitere Flüchtlingsunterkunft in Neukölln geplant

ehemaliger bewag-sportplatz neukoellnZwei Tore stehen noch, doch genutzt werden sie schon lange nicht mehr. Der ehemalige Bewag-Sportplatz an der Karl-Marx-Straße hat ausgedient und fristet ein wertloses Dasein. So soll es aber nicht bleiben. Bereits im Frühjahr 2015 könnte auf dem Areal zwischen S-Bahn-Ring und A100 die zweite Neuköllner Flüchtlingsunterkunft in Betrieb genommen werden, teilte Neuköllns Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (Die Grü- nen) bei der letzten Sitzung der Bezirksver- ordnetenversammlung mit, um eine Anfrage der Linke-Fraktion zu beantworten.

Dass bis zum Jahresende 10.000 Flücht- linge in Berlin ankommen und untergebracht werden müssen, hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prognostiziert. Schon jetzt wurde diese Zahl vom Berliner Senat nach oben korrigiert: auf 11.500. Um die Weiterlesen