Solidaritäts-Demo für die Konditorei Damaskus

Sieben Anschläge, zu denen Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Nazi-Schmierereien gehören, wurden seit vergangenem Sommer auf die Konditorei Damaskus in der Neuköllner Sonnenallee verübt. Zuletzt brannte in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni vor der Konditorei ein Lieferwagen vollständig aus. Zudem wurde das Haus mit SS-Runen beschmiert. Unter dem Motto „Stoppt den rechten Terror“ rief deshalb gestern Nachmittag das Bündnis Neukölln zu einer Demonstration vom Hermannplatz durch die Sonnenallee bis Weiterlesen

Solidaritätsdemonstration „Kein Platz für Nazis“ vom Hermannplatz zum Rathaus Neukölln

Mehrere Hundert Menschen beteiligten sich gestern Nachmittag unter dem Motto „Kein Platz für Nazis“ an einer Demonstration, die vom Hermannplatz über die Sonnenallee und Wildenbruchstraße bis zum Rathaus Neukölln führte. Anlass der Solidaritätsdemo, die das Bündnis Neukölln binnen weniger Tage organisierte: In der Wildenbruchstraße wurden in der Nacht zu Dienstag vergangener Woche ein Burger-Imbiss und ein Späti sowie zwei Cafés mit Hakenkreuzen und SS-Runen besprüht. Die Geschäfte sind nur einige Meter von der Polizeiwache an Weiterlesen

Generalbundesanwalt soll Ermittlungen in der Neuköllner Anschlagsserie übernehmen

„Wir erleben seit Jahren eine Terrorserie im Süden unseres Bezirkes, die nicht hinnehmbar ist“, erklärte Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Freitagmittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus Neukölln. Zahlreiche mutmaßlich rechtsextreme Anschläge hat es in der Vergangenheit in Neukölln gegeben. Im Februar 2018 beschloss die Bezirksverordnetenversamm-lung deshalb eine Entschließung unter dem Titel „Gegen rechten Terror in Neukölln“. Darin wurde die Behördenleitung der Berliner Polizei Weiterlesen

„Man muss den rollenden Schneeball zertreten; die Lawine hält keiner mehr auf“

Mehrere Hundert Menschen nahmen gestern Mittag auf dem Vorplatz des Rathaus Neukölln an einer Solidaritätskundgebung unter dem Motto „Neukölln steht zusammen – gegen rechte Gewalt und Intole-ranz“ teil. Zu der Kundgebung hatten u. a. das Bündnis Neukölln, die Initiative Hufeisern gegen Rechts, das Aktionsbündnis Rudow, die Interessengemeinschaft Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus sowie Parteien und Gewerkschaften aufgerufen. Anlass der gut einstündigen Protestveranstaltung, auf der ein Dutzend Rednerinnen und Redner ihre Anteilnahme aussprachen: In der Nacht zu Donnerstag wurden in Britz und Rudow die Autos von Weiterlesen