Natur und Technik

Einen Monat ist es morgen her, dass Japan vom schwersten Erdbeben seit knapp 140 Jahren erschüttert wurde. In Japan war früher Nachmittag, als es sich vor der Ostküste der Insel ereignete.

Rund 9.000 Kilometer entfernt in Berlin war es viertel vor 7 (oder dreiviertel 7), und auf dem Tempelhofer Feld wurde abermals schwerstes Gerät in Stellung gebracht.  Wenig später begann der zweite Tag, an dem gigantische Spezialfahrzeuge entlang der Start- und Landebahnen Vibrationen aus- lösten, um seismische Messungen durch- führen und so der vermuteten Existenz eines Heißwasserreservoirs auf die Schliche kom- men zu können.

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Erschüttert

Neben Menschen mit türkischen, arabischen, deutschen, ex-jugoslawischen und etlichen anderen Wurzeln leben auch 76 Japane- rinnen und 64 Japaner (Stand vom 30.6.2010) in Neukölln. Etwa 2.300 sind es in ganz Berlin.

Auf dass ihre Angehörigen und Freunde in der alten Heimat das gestrige katastrophale Erdbeben und den verheerenden Tsunami so gut wie möglich überstan- den haben und sie weitmöglichst von den havarierten Atommeilern entfernt sind.

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