Einsatz für die Wiederbelebung einer vergessenen Tradition

„Weinbau gehört zu Britz“, das ist die Botschaft, die Elfriede Manteuffel als Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Britzer Weinkultur ins öffentliche Bewusstsein bringen will. Am vergangenen Sonnabend eröffnete der Verein bei seinem Weinblütenfest am Koppelweg 70 die Veranstaltungssaison mit einem gemütlichen Beisammensein samt Essen, Wein und Musik vom Duo Frawilo.

„Das traditionelle Handwerk des Weinanbaus existiert in Berlin seit über 300 Jahren“, erklärte Manteuffel. Schon im 13. Jahrhundert sei Wein in der Region bereitet worden. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts habe es in Berlin knapp 100 Weinberge und Weingärten gegeben. Erst im Weiterlesen

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Neukölln hat gewählt: Statt fünf nun sechs Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung

berlinwahl2016_liecke_wahlparty-cdu-neukoellnGestern Abend, kurz vor der 18 Uhr-Prognose für die Berlin-Wahl, im Café New Outlaw tief im Neuköllner Süden. Während in den Wahllokalen noch die letzten wahllokal-wk2-neukoellnKreuze gemacht wurden, griff Falko Liecke (r.) in der CDU-Wahlparty-Location zum Mikrofon: „Wie ich bereits erfahren habe, ist die CDU unter 20 Prozent. Das schmerzt natürlich!“, bekannte der Kreisvorsitzende der Christdemokraten, bevor er die Umfragewerte bekanntgab, die vorab durchgesickert waren.

Die AfD, von Liecke als „unser Hauptkonkurrent“ bezeichnet, werde auf Landesebene zwischen 13 und 14, die FDP bei 6, die SPD zwischen 23 und Weiterlesen

Geschichte der Wende in arabischer Sprache

Eine misslungene Generalprobe, sagen Theaterleute, sei die beste Garantie für eine kameramann_die wende_daz neukoellngelungene Premiere und weitere erfolgreiche Aufführungen. Sofern  diese Regel über das Theater hinaus  gilt, muss die arabischsprachige Ausstellung „Die Wende – der Beginn der deutschen Einheit. Eine friedliche Revolution zur Wiedervereinigung“, ein voller Erfolg werden.

Zur Eröffnung  luden vorgestern der Bezirksstadtrat für Soziales, Bernd Szczepanski, und der Leiter des Deutsch-Arabischen Zentrums (DAZ) Nader Khalil ein. Die Zielgruppe, neu zugezogene Flüchtlinge aus arabischen Ländern, denen auf Weiterlesen

Viele Punkte angesprochen, aber längst nicht alle Fragen beantwortet

genezareth-kirche neuköllnRegen Zulauf verzeichnete Freitagabend die Gene- zareth-Kirche auf dem Herrfurthplatz im Neuköllner Schillerkiez: Erol Özkaraca, SPD-Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, dessen Bürgerbüro nicht weit entfernt in der Hermannstraße ist, hatte in Zusam-menarbeit mit dem Treffpunkt Religion und Gesellschaft (TRG) e. V. zu einer Gesprächsrunde mit dem Thema „Islam – zwischen Jugendkultur, Religion und Politik“ finger_kontschieder_buschkowsky_islam-podiumsdiskussion_izg neuköllnein. Die Kirche war voll, und nur die Plätze auf der Empore blieben unbesetzt. Prominentester Zuhörer des Abends: der ehemalige Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Von der Neuköllner BVV wurden die SPD-Abgeordneten Jutta Finger, Eugen Kontschieder und Wolfgang Hecht sowie Elfriede Manteuffel (CDU) gesehen, Weiterlesen

Wer gehört dazu?: Diskussion im Neuköllner Rathaus über das Andersdeutsch-Sein

andersdeutsch in deutschland_bvv neuköllnErstmals beteiligte sich das Bezirksamt Neukölln aufgrund eines Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) an den Internationalen Wochen gegen Rassis- mus. Bernd Szczepanski, der Bezirksstadtrat für Soziales, hatte deshalb gestern Abend zur Diskussionsveranstaltung „Wer gehört da- zu? Andersdeutsch in Deutschland“ in den BVV-Saal eingeladen.

„Ich werde häufig gefragt, warum ich Carl heiße – nicht aber, warum ich Chung heiße“, mit dieser persönlichen Beobachtung führte der 1963 in Köln geborene Diplom-Politologe, der seit 2002 Leiter des Mobilen Beratungsteams Ostkreuz ist, die Zuhörer in das Thema des Abends ein. „Woher kommen Sie?“ – „Aus Schöneberg.“ – „Nein, das meine ich nicht.“ – Weiterlesen

25-jähriges Jubiläum der Partnerschaft zwischen Neukölln und Ústí nad Orlicí

Stadtwappen_von_Ústí_nad_OrlicíDie Berliner Mauer stand noch, als am 6. November 1989 der erste Teil des Städtepartnerschaftsvertrages zwischen Neu- kölln und Ústí nad Orlicí in der böhmischen Kreisstadt unterzeichnet wurde. Keine drei Wochen später, am 24. No- vember, konnten Tschechen und Deutsche in Neukölln bei der Unterzeichnung des zweiten Teils der Partnerschaftsverein- F1_Petr Šilar mit Teilnehmern der Partnerschaftsreise und Begleitern aus Horní Čermnábarung gemeinsam den Fall der Mauer feiern.

Der Verein Freunde Neuköllns e. V. machte anlässlich dieses geschichtsträchtigen Er- eignisses vom 25. bis 29. Oktober eine Jubiläumsreise nach Horní Čermná, dem Ort, aus dem die ersten böhmischen Exu- lanten 1737 nach Rixdorf kamen. Besucht wurden ebenfalls die tschechische Kreis- stadt Ústí nad Orlicí und die Landeshauptstadt Prag. Am 28. Oktober, dem tschechischen Nationalfeiertag, der an die Staatsgründung der Weiterlesen

Meisterhaft sportlich

Es ist nicht nur der erste Buchstabe, den die Begriffe Gentrifizierung und Gala gemeinsam haben. In Neukölln verbindet sie außerdem, dass die Ereignisse stark von dem abweichen, was landläufig erwartet würde: Während sich der Verdrän-gungsprozess im Bezirk aktuell vor allem zwischen Armen und noch Ärmeren ab- spielt, bedeutet die Einladung zu einer Gala in Neukölln nicht zwingend, dass es vornehm wird und ein Dresscode einzuhalten ist.

Bestes Beispiel dafür war die gestrige Gala anlässlich der Ehrung von Neuköllns Meistersportlern 2011. Insgesamt 651 kamen vor den vollbesetzten Zuschauer- tribünen der Werner-Seelenbinder-Halle in der Genuss der Auszeichnung: 380 Jungen und Männer und 271 Mädchen und Frauen, die in 33 Sportarten für 21 Vereine im vergangenen Jahr Titel vom Berliner Meister bis hin zur Europa-meisterschaft errangen. Lilly Runge, eine Turnerin des TSC Berlin, war mit 6 Jahren sportlergala neuköllner meisterehrung 2011, bezirkssporthalle werner-seelenbinder-sportpark neukölln, joe cocker stars in concert estreldie Jüngste, der für den TSV Rudow startende Leichtathlet Helmut Fechner mit 78 Jahren der Älteste.

Nach dem musikalischen Opening der Veranstaltung durch Joe Cockers „Stars in Concert“-Double und der Begrüßung durch Sportstadträtin Franziska Giffey sowie Violetta Barkusky-Fuchs, die Vorsitzende des BVV-Sport-ausschusses, hieß es für die Athleten: Anstellen zum Abholen der lokalpolitischen Würdigung! Die war ebenso leger wie die Outfits der Zuschauer und fand nicht etwa auf der Bühne, sondern an zwei Tischen am Rand der Halle statt. In vier Durchgängen verteilten Neuköllner Bezirksverordnete aller Fraktionen (hier:  Elfriede Manteuffel  und  André  Schloßmacher, beide  CDU)  Ehrenukunden an

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Ball- und Radsportler, Turner, Boxer, Judoka, Ruderer, Sportschützen, Rollkunstläufer und Leichtathleten. Am Nachbartisch wurde ihnen zusätzlich ein weißes oder rotes Polohemd mit dem Bezirkswappen auf der Brust überreicht. „Weiß ich nicht, ob ich das irgendwann mal anziehe“, meinte eine der Ausgezeichneten. Die Urkunde werde sie aber in ihrem Zimmer aufhängen, und das Beste an der Ehrung sei doch sowieso das Fest. Ein  Get-together  der  Neuköllner  Sportszene  mit  einem  attraktiven  sport-

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lichen Rahmenprogramm von B wie Breakdance über akrobatisches Cheerleading mit den Berlin Thunderbirds, eine Reck-Show der Berliner Turnerschaft, Radball, Rhönrad- und Trampolinturnen bis hin zu einer spektakulären Taekwondo-sportlergala neuköllner meisterehrung 2011, bezirkssporthalle werner-seelenbinder-sportpark neukölln, taekwondo tc sidstepsDemonstration des TC Sidestep. Bei der wur- de es  ob der Schreie der kleinen und großen sportlergala neuköllner meisterehrung 2011, bezirkssporthalle werner-seelenbinder-sportpark neukölln, taekwondo tc sidestepsKampfkünstler nicht nur mächtig laut, son- dern es ging auch so manches Brett zu Bruch. „Das wäre kein Sport für mich. Da tut einem ja schon beim Zugucken alles weh“, fand nicht nur Franziska Giffey. Beeindruckend war es trotzdem, ebenso wie die Leistungsstärke der Neuköllner Sportler, die sonst meist im Schatten der Erfolgsschwimmer der SG Neukölln stehen.

=ensa=