Solidarität mit dem Musikhaus Bading – ein Beispiel für Möglichkeiten und Grenzen spontaner Hilfsbereitschaft?

„Dit hat meen Herz berührt“, klagte Leierkastenfrau Primel Paula gestern Mittag mit Blick auf das Musikhaus Bading, das in der Silvesternacht fast völlig ausbrannte, weil unbekannte Randalierer erst die Eingangstür des Neuköllner Musiktempels zerstörten und anschließend Pyrotechnik in das Ladengeschäft warfen, bis die historische Inneneinrichtung Feuer fing: Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Nicht nur Trauer und Wut, sondern auch Anteilnahme mit dem dreiköpfigen Bading-Team, das aus der 94-jährigen Tochter des Firmengründers, Brünhilde Schibille, ihrer 84-jährigen Schwägerin Liane Bading und dem 68-jährigen Dieter Götz besteht, sind groß. „Ich unterstütze euch, wo ich kann! Das hat kein Mensch verdient“, steht auf Weiterlesen

Dreikönigssingen im Rathaus Neukölln gegen Kinderarbeit

Sternsinger aus den Nord-Neuköllner Kirchengemein-den St. Richard, Sankt Clara und Christophorus  wurden gestern am Gedenktag „Heilige Drei Könige“, den die katholische Kirche alljährlich am 6. Januar feiert, von Dr. Franziska Giffey im Rathaus Neukölln empfangen.

Die Bezirksbürgermeis-terin hatte das Rathaus, das für gewöhnlich sonnabends wie auch sonntags und an Feiertagen geschlossen ist, für die Besuchergruppe aufsperren lassen Weiterlesen

Schock am Neujahrstag: Ein Stück Neuköllner Tradition zerstört

Um einen Brand im Musikhaus Bading zu löschen, musste die Berliner Feuerwehr zu einem ihrer größten Einsätze in der zurücklie-genden Silvesternacht nach Neukölln ausrücken. „Es brannte die Einrichtung des Ladengeschäf-tes mit Durchbrand in eine Wohnung im 1. Obergeschoss. Drei Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden, eine davon über eine Drehleiter. Zwei Personen wurden anschließend in ein Krankenhaus transportiert“, informierte die Pressestelle der Berliner Feuerwehr nach dem Großeinsatz an Weiterlesen

Karin Korte soll die Neue im Neuköllner Bezirksamt werden

Am 24. November, drei Tage nachdem er betrunken am Steuer seines parkenden Autos erwischt wurde, bat Jan-Christopher Rämer (SPD) um die sofortige Entlassung als Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport. Seitdem teilen sich Bezirksbürgermeisterin Giffey und Stadtrat Biedermann kommissarisch die Aufgaben.

Gestern nun gaben die Neuköllner Sozialdemokraten bekannt, dass Karin Korte (r.), die 2016 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt wurde, für die Nachfolge von Rämers Bezirksamtsposten kandidiert. „Als Neuköllne-rin und ehemalige Neuköllner Migrationsbeauftragte kennt sie den Bezirk, seine Bildungsinstitutionen und auch das Bezirksamt. Ich freue mich über diese Kandidatur“, so Dr. Franziska Giffey, die Kreisvorsitzende der SPD Neukölln: Karin Korte, seit 2006 Weiterlesen

Sitzung der BVV Neukölln mit einem globalen und vielen lokalen Themen auf der Tagesordnung

„Wer durch das Verbrennen von Fahnen Hass sät und radikales Gedankengut verbreitet, missbraucht unser hohes Gut der freien Meinungsäußerung“, heißt es in einem Entschließungsantrag (Drucksache 0444/XX), der auf Initiative der SPD-Fraktion voraussichtlich gemeinsam mit den Grünen mit Dringlichkeit in die heutige Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln eingebracht wird.

Bestürzt und schockiert reagierten viele, als sie erfuhren, dass am vergangenen Sonntag in der Nähe des Neuköllner Rathauses am Rande einer 2.500 Teilnehmer zählenden Demonstration wieder eine Weiterlesen

Halbmond auf Neuköllns neuem Märchenspielplatz bleibt der AfD-Fraktion ein Dorn im Auge

Begleitet von lauten „Sesam öffne Dich!“-Rufen eröffnete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Kindern zweier Kitas am Nikolaustag den Märchenspielplatz „Ali Baba und die 40 Räuber“ in der Walterstraße.

Zur Feier des Tages schickte der Neuköllner Mitmachzirkus Mondeo die Drei Weisen aus dem Morgenland mit ihren Alpakas Olaf, Maoi und Louis. Der Nikolaus, sein weibliches Pendant Nikoletta und ein Engel kamen ebenfalls auf den für 220.000 Euro sanierten Spielplatz in die sonst eher triste Britzer Wohnstraße, um Weiterlesen

Neuköllner Engagementbüro eröffnet, aber noch namenlos

„Seit meinem 20. Lebensjahr betätige ich mich ehrenamtlich und ich bin heute hier, weil das Ehrenamt eine Riesenrolle in unserer Gesellschaft spielt“, verriet mir Wolfgang Hecht (M.), Bezirksverordneter der SPD-Fraktion und bei der Bürgerstiftung Neukölln Sprecher des Fachausschusses Projekte, am vergangenen Dienstagmittag während der Eröffung des neuen Engagementbüros in der Hertzbergstraße 22 nah am Richardplatz. „Das Ehrenamt ist eine einmalige Gelegenheit, um eine Idee – auch ohne viel Geld und mit nur wenigen Leuten – voranzubringen“, erklärte der aktive Ruheständler weiter.“Früher, in den 1970er Jahren ist das Mitmachen ein Hauptanliegen gewesen. Weiterlesen

Bis Mittwoch werden alle in Britz gestohlenen Stolpersteine ersetzt und neuverlegt

Wenige Tage vor dem 9. November, dem Gedenktag an die Opfer der Reichspogrom-nacht von 1938, waren in Neukölln 16 Stolpersteine gestohlen und vier weitere beschädigt worden. „Diese Tat ist an Dummheit, Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung kaum zu überbieten“, verurteilte Bezirksbürgermeis-terin Dr. Franziska Giffey das Delikt und kündigte an, dass die kleinen Mahnmale so schnell wie möglich ersetzt werden.

Gestern wurden nun in der Britzer Onkel-Bräsig-Straße die ersten beiden Stolpersteine für Stanislaw Kubicki und Hans-Georg Vötter erneut verlegt. Zahlreiche Schüler der benachbarten Weiterlesen

Berliner Betriebe und Behörden für einen grundlegenden Mentalitätswandel in der Arbeitswelt

„Wenn ich vorher gewusst hätte, wie herzlich ich im Bezirksamt Neukölln aufgenommen werde, dann hätte ich mich früher beworben!“, erklärte der junge Mann in grün-schwarzer Arbeitskleidung beim feierlichen Auftakt der Kampagne „Ausbildung: Eine Frage der Einstellung“, zu dem der Integrationsbeauftragte des Senats von Berlin, Andreas Germershausen und Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am vergangenen Donnerstagvormittag in den BVV-Saal des Rathaus Neukölln eingeladen hatten. Gemeinsam präsentierten sie vor rund 80 Vertretern namhafter Behörden und Betriebe die eigens entwickelte Plakat- und Postkarten-Serie. Beim Kampagnenstart mit dabei waren u. a. die Polizei Weiterlesen

Neuköllner Handlungskonzept gegen Jugendkriminalität im Praxistest

Prävention und Intervention bei Kinder- und Jugend-kriminalität haben in Neukölln seit langem einen hohen Stellenwert. Im März 2016 berief Jugendstadtrat Falko Liecke (r.), dem u. a. die bezirkliche Jugend-gerichtshilfe untersteht, eine Pressekonferenz ein, an der der damalige Innensenator Frank Henkel und Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey teilnah-men, um das neue Neuköllner Handlungskonzept für den Umgang mit „kiezorientierten Mehrfachtätern“ vorzustellen, das das Bezirksamt Neukölln zuvor einhellig beschlossen hatte.

Das damals vorgestellte Neuköllner Handlungskon-zept wird jetzt in der Praxis umgesetzt. Zur Vorstellung der Weiterlesen

Zukunftsinvestition für Neuköllns ältestes Gymnasium mit großer reformpädagogischer Tradition

Rund 8 Millionen Euro wurden in die Komplett-Sanierung des Ernst-Abbe-Gymnasiums investiert, das damit eines der wichtigsten Projekte im Sanierungs-gebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee ist.

Am vergangenen Freitag-vormittag fand zum Ab-schluss der sechsjähri-gen Sanierungsarbeiten ein großer Festakt in Neuköllns ältestem Gymnasium statt, das 1899 im damaligen Rixdorf als höhere Lehranstalt für Knaben gegründet wurde und 1902 den Namen Kaiser-Friedrich-Realgymnasium erhielt. Katrin Lompscher (o.), Senatorin für Stadtentwicklung Weiterlesen

„Der Raub der Stolpersteine hat deutlich gemacht, wie aktuell der Gedenktag an die Pogromnacht vom 9. November 1938 ist“

„Diese Tat ist an Dummheit, Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung kaum zu überbieten“, verurteilte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey den Diebstahl von über einem Dutzend Stolpersteinen in der Nacht von Sonntag zu Montag in Neukölln. Die Bürgermeisterin sprach am Donnerstagabend vor der ehemaligen Albrecht-Dürer-Apotheke in der Britzer Buschkrugallee 179 bei einer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht.

In der Nacht zum 10. November 1938 zerschlugen Neuköllner Nationalsozialisten die Schaufensterschei-ben sowie die Einrichtung des Geschäftes und verprügelten den jüdischen Apotheker Adolf Mockrauer. Ein Terror-Überfall unter unzähligen, der veranschaulicht wie – beginnend mit der Weiterlesen

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“: Startup räumt im Reuterkiez auf

Dass sich in Neukölln hinter unscheinbaren Haus-eingängen zuweilen beachtenswerte Jungunterneh-men mit originellen Idee verbergen, konnte Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Dr. Franziska Giffey gestern bei einem Besuch des Unternehmens „Snooze Project – Die ehrliche Matratze“ in der Pflügerstraße 18 erleben.

„Am Straßenrand abgelegte Matratzen sind Sinnbild für die Vermüllung im Kiez“, sagte Alexander Behr einer der vier Gründer des Snooze Projects, dessen Namen aus dem englischen Verb „to snooze“ für „schlummern, dösen, ein Nickerchen machen“ abgeleitet ist, bei einem Pressetermin am Mittwochmittag. Behr und seine drei Mitgründer Bijan Mashagh, Marco Tijanic und Felix Dammann Weiterlesen

„Ein Ort, an dem Kinder glücklich sein können“: Umweltbildungszentrum im Britzer Garten eröffnet

„Was kann es Schöneres geben, als an einem wundervollen Mittwochvormittag eine Eröffnung im Britzer Garten zu begehen?“, so begrüßte Bezirks-bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gestern Vormittag alle, die zum Umwelt-zentrum im Britzer Garten gekommen waren, um dabei zu sein, wie Umwelt-staatssekretär Stefan Tidow, Michael Freiberg, 1. Vorsitzender im Vorstand des Förderverein Freilandlabor Britz e. V. sowie Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH gemeinsam mit ihr den Neubau des österreichischen Architektenbüros Hermann Weiterlesen

Kiezspaziergang zur städtebaulichen Kriminalitätsprävention in Neukölln

Die Art und Weise, wie Gebäude, öffentliche und halböffentliche Räume gestaltet und einander zugeordnet sind, beeinflusst die tatsächliche Sicherheit ebenso wie das Sicherheitsgefühl der Menschen, lautet eine Grund-annahme der städtebaulichen Kriminalprävention. Einfach gesagt: Wo es unordentlich, unübersicht-lich und dreckig ist, fühlen sich die Menschen unsicherer, werden Regeln häufiger verletzt und ereignen sich mehr Straftaten als in sauberen und gepflegten Gegenden. „Die Broken-Windows-Theorie, die in den USA 1982 aufgestellt wurde, hat die Universität Groningen erst 2008 wieder bestätigt“, betonte Irmgard Hermannsdörfer, die beim LKA Berlin für städtebauliche Kriminalprävention zuständig Weiterlesen

Weiterhin keine vollständige Entwarnung nach Orkantief Xavier: Vorsicht vor herabstürzenden Ästen und Zweigen in Neukölln

Auch eine knappe Woche nach dem Orkantief „Xavier“ ist das genaue Ausmaß der Schäden an den Berliner Bäumen noch nicht bekannt. Umweltsenatorin Regine Günther warnte eindringlich: „Das Betreten der Wälder ist derzeit lebensgefährlich. Es können immer noch Bäume umbrechen oder Äste und Zweige von den Bäumen auf die Wege stürzen.“

In den Berliner Bezirken arbeiteten die Grün-flächenämter ebenfalls mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Auch hier wird zu erhöhter Vorsicht vor Weiterlesen

Helfen macht Spaß: Berliner Schulkinder bekommen zum 16. Mal Bio-Brotboxen geschenkt

Dass selbst einfachste repetitive Arbeiten, die heute weitestgehend automatisiert werden können, Spaß machen, sofern nur das Arbeitsergebnis sinnstiftend ist und die Arbeitsbedingungen stimmen, führten Sonntag-morgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Biobrotboxen-Packens in den Hallen von Terra Naturkost vor.

Die Bio-Brotbox-Aktion, die schon zum 16 Mal stattfand und über die das FACETTEN-Magazin bereits mehrfach ausführlich berichtet hat, werden von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und getragen. Daran beteiligt ist u. a. Weiterlesen

„Büro Leichte Sprache“ in Neukölln eröffnet

In der Schönstedtstraße 11, unweit vom Rathaus Neukölln, wurde am vergangenen Donnerstag das „Büro Leichte Sprache“ der AWO Neukölln Marketing und Service GmbH eröffnet. „Wir übertragen Texte in Leichte Sprache“, bewirbt das Büro sein Angebot, das sich an Institutionen und Unternehmen, Selbsthilfe-organisationen sowie Behörden und Verbände richtet. Zu den Leistungen des Büros gehören zusätzlich die Gestaltung von Webseiten, Flyern, Broschüren sowie Schulungen und Vorträge.

„Ich könnte auf meiner Webseite eigentlich einen Begrüßungstext in Leichter Sprache veröffentlichen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Weiterlesen

Tag der Offenen Tür im Erlebniscircus Mondeo: „Im Zirkus hat die Wirklichkeit das Wort, nicht der Schein“

Dass dieses Zitat, das dem Autor und Philosophen Walter Benjamin zugeschrieben wird, auch heute Gültigkeit besitzt, bewies am vergangenen Freitag der Erlebniscircus Mondeo bei seinem Tag der Offenen Tür einem staunenden Publikum. Zirkusdirektor Gerhard Richter (r.) und seine Familie gewährten zudem einen Blick hinter die Kulissen des Zirkuszelts in Neukölln. „Von Alpaka bis Zuckerwatte“ lautete die Überschrift des bunten Nachmittags, bei dem Ponyreiten und ein Besuch im Streichelzoo ebenso wie Schubkarren-Rennen, Tellerdrehen, Tischtennis und Fußball eingeschlossen waren.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey ließ sich trotz eines vollen Termin-kalenders nicht die Gelegenheit nehmen, die Zirkusvorführung Weiterlesen

Neuer Glanz in der Alten Post: 50 Millionen Investition zur Revitalisierung der Immobilie im Zentrum Neuköllns

Rund 15 Jahre lang war das ausgedehnte Gelände des ehemaligen Neuköllner Hauptpostamtes zwischen Karl-Marx-Straße und Donaustraße wie ausgestorben. Damals hatte die Post das Grundstück verlassen und war in die Neukölln Arcaden gezogen. Nur sporadisch wurde die brachliegende Immobilien für Kunst- und Kulturveranstaltungen genutzt, wie beispielsweise in den Jahren 2008 und 2009, als die Alte Post zum temporären Kulturhaus wurde. Doch künftig soll in das Areal wieder Leben einziehen, indem Platz für Büros, Einzelhandel, Gastronomie sowie Wohnen geschaffen wird. Dafür investiert das Immobilienunternehmen Commodus, das das Grundstück im von Weiterlesen