Grundstein für Wohnpark und Skepsis gelegt

„Bauunternehmungen gehören im Allgemeinen nicht zum Kerngeschäft der Kirche“, sagte Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, als vorgestern im Beisein von rund 100 publikum_grundsteinlegung-wohnpark-st-marien_neukoellngeladenen Gästen auf dem Gelände der ehema-ligenbauarbeiten-ex-frauenklinik-neukoelln Frauenklinik am Mariendorfer Weg fei-erlich der Grundstein für den Wohnpark St. Marien gelegt wurde. Bauherr des Wohnbau-projekts in Neukölln, das den Neubau von 1 1/2- bis 5-Zimmer-Wohnungen, Studenten-Appartements, einer Kita mit 65 Plätzen sowie ein Familienzentrum umfasst, ist vielmehr die katholisch geprägte Weiterlesen

Fragen und Antworten zu Bauplänen auf dem Areal der ehemaligen Frauenklinik Neukölln

ehemalige frauenklinik neuköllnUm bei Bauvorhaben Irritationen und Überraschungen in der Nachbarschaft zu vermeiden, trat vor kaum zwei Jahren eine Änderung des Verwaltungsverfahrens-gesetzes in Kraft: Bauherren müssen bei größeren Bauvorhaben nun laut Paragraph 25 Absatz 3 des Gesetzes eine frühe Bürgerbeteiligung durchführen, mit der die betroffene Öffentlichkeit über Ziele und voraussichtliche Auswirkungen des Bauprojektes informiert wird.

Dr. Douglas Fernando und seine Mitarbeiter von der Avila Projektmanagement GmbH stellten deshalb vorgestern in der Albrecht-Dürer-Oberschule allen Interessierten ihre Pläne für das Gelände der ehemaligen Frauenklinik Neukölln vor. Fernando, der 2003 das katholische Petruswerk übernahm, war Weiterlesen

Areal der ehemaligen Frauenklinik soll zur Brücke zwischen wirtschaftlichem Erfolg und karitativem Engagement werden

frauenklinik mariendorfer weg_neuköllnSchön ist es am Mariendorfer Weg rund um die ehemalige Frauenklinik, die 2005 ihren Kranken-hausbetrieb auf der 55.000 Quadratmeter großen Fläche einstellte, schon lange nicht mehr. Auf beiden Seiten der stark befahrenen Straße stehen Ruinen mit eingeworfenen Scheiben und beschmierten Fassaden. Das Areal ist wegen Vandalismus, Brandstiftungen, Schrottdiebstählen, illegalen Partys und unangemeldeten Bewohnern als dauerhaftes Ärgernis bekannt geworden. Erste Pläne, hier und auf einem Teil des gegenüber-liegenden Geländes, das zum Emmaus Friedhof gehört, einmal rund 1.000 Wohnungen entstehen zu lassen, wurden schon im September 2013 vorgestellt. „Das kann eine ganz tolle Wohngegend werden“, prognostizierte Baustadtrat Thomas Blesing damals, als das Gelände noch der Comer Group gehörte, die den Bau von Weiterlesen