Stammzellenspender für Parnell gesucht

Am morgigen Sonnabend ruft die DKMS, eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat, zu einer großangelegten Registrierungsaktion in Rudow auf. Die Schirmherrschaft der Aktion hat Bezirksbürgermeister Martin Hikel übernommen, der sich auch selbst vor Ort als Stammzellenspender registrieren lassen will. Initiiert wurde die Aktion von der Familie des zweijährigen Parnell (r.), der mit seinen Eltern und Geschwistern in Neukölln lebt.

Parnells Familie beschreibt den Jungen als aufgeweckt und fröhlich. Weiterlesen

1.080 für Alp Dogan und andere Leukämiekranke

Der breit gestreute und auch hier veröffentlichte Aufruf, an einer Typisierungsaktion in Neukölln teilzunehmen, um einen Knochenmarkspender für den leukämiekranken Alp Dogan zu finden, führte zu einem beeindruckenden Zwischenergebnis: „An dieser Stelle möchte ich mich als DKMS-Mitarbeiterin bei allen, wirklich allen, bedanken, die sich so tatkräftig für diese Typisierungsaktion und somit auch für den kleinen Alp Dogan eingesetzt haben! Insgesamt ließen sich am Samstag 1080 potenzielle Spender aufnehmen, um Leukämiepatienten helfen zu können. Es kamen Geld- spenden in Höhe von 6361,00 Euro zusammen. Wir hoffen sehr, dass wir Alp und seiner Familie damit helfen konnten und halten Sie natürlich auf dem Laufenden, wenn ein Spender gefunden wird“, teilte uns heute Bagnu Yazici von DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei in einer E-Mail mit.

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Typisierungsaktion in Neukölln

Hilfe für Alp Dogan – gemeinsam gegen Leukämie

alp dogan,dkms,typisierungsaktion in neukölln„Der kleine Alp“, teilt die DKMS Deutsche Knochen- markspenderdatei mit, „ist erst sechs Jahre alt und sieht sich zum zweiten Mal der Diagnose Leukämie gegenüber. Diesmal hilft nur noch eine Stammzell- transplantation, doch der genetische Zwilling fehlt bislang.“

Um einen geeigneten Kno- chenmarkspender zu finden, bittet die DKMS am 18. Dezember zur Typisierung ins Neuköllner Albert-Einstein-Gymnasium.

Lediglich 5 Milliliter Blut werden jedem aus der Armvene entnommen, der sich zwischen 12 und 18 Uhr dort einfindet, um sich typisieren zu lassen. „Volljährig müssen die potenziellen Spender sein und nicht älter als 55 Jahre“, fasst Bagnu Yazici von DKMS zusammen, „außerdem müssen sie gesund sein, dürfen also keine chronischen Krankheiten haben.“ Vorort müsse zudem eine Einverständ- niserklärung unterschrieben werden. Mit Kosten für die Probanden sei die Typisierung nicht verbunden. „Aber da für uns natürlich Kosten entstehen“, sagt sie, „freuen wir uns immer sehr über Spenden.“ Doch im Vordergrund stehen die gespendeten Bluttropfen und die Hoffnung, dass einer von ihnen Alps Krankheit besiegen hilft.

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