Deutsches Chorzentrum in Neukölln feierlich eröffnet

Mit einem Festakt ist am Montagabend das neue Haus des Deutschen Chorzentrums vom Präsidenten des Deutschen Chorverbands, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, eröffnet worden. An der feierlichen Einweihung nahmen rund 200 geladene Gäste teil, darunter Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller sowie der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel.

„Die Eröffnung des Deutschen Chorzentrums steht im Zeichen des Neubeginns nach einem für die Kunst und Kultur sehr Weiterlesen

Deutscher Chorverband jetzt mit Sitz in Neukölln

Der Deutsche Chorverband e. V. (DCV) hat nach 22 Monaten Bauzeit in der vergangenen Woche seine neuen Räumlichkeiten im Deutschen Chorzentrum in Neukölln bezogen. Ab sofort lautet die Anschrift der DCV-Geschäftsstelle: Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin. „Alle Beteiligten – die Gewerke auf der Baustelle, die Förderer und unser Geschäftsstellenteam – haben in den vergangenen Monaten alles dafür gegeben, damit aus der Idee eines Deutschen Chorzentrums endlich Realität und eine Weiterlesen

Was macht eigentlich … das Deutsche Chorzentrum?

Als das Projekt vor neun Monaten medienwirksam vorgestellt und die Baugenehmigung übergeben wurde, waren die Initiatoren noch zuversichtlich: Im Mai solle in der Karl-Marx-Straße 145 mit dem Bau begonnen und im Advent 2019 eingezogen werden, hatte Alt-Bundespräsident Chris-tian Wulff, der Vorsitzende des Deutschen Chorverbands, damals angekündigt und bekräftigt, dass man – bei allem Respekt vor Bauvorhaben in Berlin und dem Umbau der Neuköllner Magistrale – „wild entschlossen“ sei, den Zeitplan einzuhalten.

Von Bauarbeiten ist jedoch auch jetzt in der Karl-Marx-Straße 145 noch nichts zu sehen. Die Schrottimmobilie, die als Zentrum des Singens revitalisiert werden soll, ist so baufällig wie Weiterlesen

Neukölln wird zum Zentrum des Singens in Deutschland

„Das Haus ist ein besonderes“, findet Franziska Giffey. 2014 stand es schon einmal in den Schlagzeilen, erinnert die künftige Ex-Bürgermeisterin von Neukölln, die heute als neue Bundesfamilienministerin vorgestellt wird: Damals sei die heruntergekommene Immobilie in der Karl-Marx-Straße 145, die einer arabischen Großfamilie gehörte, zwangsversteigert worden und der Termin habe nur mit einem Großaufgebot der Polizei stattfinden können. Von 17 Clan-Mitgliedern, Tumulten im Amtsgericht und von niemandem außer einem anonymen Käufer, der sich den Erwerb des Hauses getraut habe, spricht Giffey.

Aus ihrer Begeisterung darüber, dass ausgerechnet dieses Gebäude jetzt an den Deutschen Chorverband (DCV) weiterverkauft wurde, der hier Weiterlesen