„Unser Bestreben ist, diejenigen zu unterstützen, die schon lange in Neukölln dabei sind“

giffey_muecke_biwaq-pk_rathaus neuköllnKnapp 2 Millionen Euro konnte das Bezirksamt Neu-kölln aus dem ESF-Bundesprogramm Bildung, Wirt-schaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ einwerben. Das Programm, das am 1. September startete und im Bezirk unter dem Namen „Unternehmen Neukölln“ bis 31.12.2018 läuft, ist ein Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogrammes Soziale Stadt, denn es legt den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile.

Gestern Mittag informierten Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und Clemens Mücke von der Wirt-schaftsförderung bei einer Pressekonferenz im Rixdorf-Salon des Rathauses über Einzelheiten vom „Unternehmens Neukölln“. Anwesend waren auch Sabine Slapa und Susann Liepe, die seit 2010 für das Citymanagement arbeiten und im neuen Projekt den Teilbereich Weiterlesen

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Unten die Durststrecke, oben der Erfolg: die Gegensätze der Neuköllner Karl-Marx-Straße

steinle_blesing_7 jahre aktion kms neukölln„Seit sieben Jahren“, so stand es in der Einladung, „gestaltet die [Aktion! Karl-Marx-Straße] den Wandel des Neuköllner Bezirkszentrums.“ Deshalb wurde neulich auf dem Alfred-Scholz-Platz „gefeiert“ – mit einer Bühne, die so groß war, dass Baustadtrat Thomas Blesing und Moderator Reinhold Steinle sowie dessen Aktentasche auf ihr stehen konnten, mit einigen Schautafeln, die Rück- und Ausblicke visualisierten, und – trotz der Präsenz diverser qua Amt Involvierter – mit einer sehr überschaubaren Gästezahl, die sich nach dem ersten und zugleich spannendsten Programmpunkt weiter reduzierte.

Anwohner waren nur spärlichst vertreten, was ins- besondere der äußerst dezenten Werbung für die Veranstaltung geschuldet gewesen sein dürfte. Inhaber von Läden in der Karl-Marx-Straße waren unter den Weiterlesen

Und es ward Licht

Wer Neukölln noch nicht allzu lange kennt (was bestimmt für viele der vom Hype angezogenen Zugezogenen gilt), wird es sich kaum vorstellen können: Die Karl-Marx-Straße unterschied sich noch vor wenigen Jahren in der weihnachtsbeleuchtung musik-bading_neuköllnAdventszeit nicht von den Einkaufsstraßen anderer Groß- und Klein- städte. Auf den Bürgersteigen zwischen dem Platz der Stadt Hof und dem Rathaus waren Buden voller weihnachtsmarkttypi- scher Dinge zum Verschenken, Dekorieren, Trinken und Essen aufgebaut, und sogar eine Weihnachtsbeleuchtung gab es.

Bis 2008 war sie an 35 Objekten im Be- reich der Laternen zwischen Weichsel- straße und Karl-Marx-Platz installiert“, er- innert sich Dieter Aßhauer von der Händler-Arbeitsgemeinschaft Karl-Marx-Straße. Zunächst hingen dort konventionelle saisonale Leuchtobjekte der Weiterlesen