Männercafé in Britz (nicht nur) für Geflüchtete geöffnet

Ein interkultureller Treffpunkt für Männer und Väter, die sich in entspannter Atmosphäre über die Themen Familie und Erziehung, Arbeit, Leben in Deutschland oder Kultur und Freizeit austauschen möchten, ist auf Initiative des Projektes „Zusammen in Britz“ entstanden: Seit 10. Oktober ist immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr das Männercafé im Kinderclub Sternschnuppe in der Hannemannstraße 64 geöffnet.

„Eine Zielgruppe des offenen Angebotes sind geflüchtete Männer, die allein oder mit ihren Familien in den Hostels der benachbarten Bürgerstraße leben“, erklärte mir der Heilpädagoge Andreas Schmidt, der zusammen mit seinen Weiterlesen

Advertisements

„Beteiligung geht alle an!“

Bürgerbeteiligung – für die Einen geht sie nicht weit genug und Ergebnisse werden zu wenig berücksichtigt, für die Anderen ist sie ein Hemmnis und verzögert Bauprojekte. Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher, in deren Arbeitsbereich viele, aber längst nicht alle Beteiligungsverfahren durchgeführt werden, lässt deshalb derzeit Berliner Leitlinien für Bürger-beteiligung an der räumlichen Stadtentwicklung erarbeiten. Hierfür wurde ein 24-köpfiges Arbeitsgremium aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Verwaltung und Bürgerschaft geschaffen, das in Weiterlesen

„Was läuft eigentlich im Rathaus?“

Der Bezirk Neukölln verfügt über hervorragende sozial-raumorientierte Strukturen. Expertinnen und Experten der Grundbildung erörterten am vergangenen Donnerstag im Rathaus Neukölln bei einem Fachaustausch, wie sie genutzt und weiterentwickelt werden können, um Erwachsenen mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Bildungsstadträtin Karin Korte wies in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der politischen Bildung für den Erhalt der demokratischen Gesellschaft hin. „Was läuft eigentlich im Rathaus?“, viel mehr Erwachsene müssten über Politik besser informiert und an Entscheidungen beteiligt werden, riet Korte den Anwesenden. Anerkennend äußerte sich die Weiterlesen

„Pirate Jenny“ erinnert in der Galerie im Saalbau an die Arbeiterkultur der Weimarer Republik

Künstlerische Methoden der Arbeiterkultur aus den 1920er Jahren stellt Ina Wudtke (l.) in den Mittelpunkt ihrer Ausstellung „Pirate Jenny“, die Freitagabend in der Galerie im Saalbau von Galerieleiterin Dorothee Dorothee Bienert und Kuratorin Natalia Raaben eröffnet wurde. Im Gefolge der russischen Oktober-Revolution und nach Gründung der Sowjetunion unterstützten marxistische Zeitungen und Verlage in der ganzen Welt Arbeiterinnen und Arbeiter darin, Texte sowie andere künstlerische Arbeiten über ihre Wohn-, Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu veröffentlichen. „Arbeiterschriftssteller“ Weiterlesen

Was fordern Jugendliche für ein nachhaltiges Neukölln?

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von Armutsbekämpfung über Klimaschutz bis hin zu partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf internationaler Ebene reichen, wurden im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Sie sollen in Zukunft weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und innerhalb der ökologischen Grenzen der Erde garantieren. Auf Grundlage der 17 Nachhal-tigkeitsziele – in Englisch „Sustainable Development Goals“ genannt – sollen die Volkswirtschaften umgestaltet und somit „enkeltauglich“ gemacht Weiterlesen

Unterschriftensammlung für einen Einwohnerantrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit angelaufen

Neuköllner Eltern und das Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln sammeln derzeit Unterschriften für einen Einwohnerantrag zur Verbesserung der Schulweg-sicherheit im Bezirk. 1.000 Unterschriften sind nötig, um den Antrag zur Beratung in die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln einzu-bringen. „Die Resonanz ist großartig und gibt uns die Gewissheit hier einen Nerv zu treffen“, erklärte Deniz Eroglu, eine der drei Vertrauenspersonen des Antrags und Vater zweier Kinder, nach einer Straßensammlung am Herrfurthplatz. Im Vorfeld des Einwohnerantrages hatte der Bezirkselternausschuss Weiterlesen

Individuen jenseits der üblichen Stereotype

Die Auseinandersetzung mit antiziganistischen Vorurteilen ist seit drei Jahrzehnten ein wesentliches Thema der fotodokumentari-schen Arbeit von Nihad Nino Pušija (l.), der 1965 in Sarajevo im damaligen Jugoslawien geboren wurde. Wie schon sein Großvater wollte auch er Fotograf werden, studierte Journalismus und Politik an der Universität seiner Heimatstadt und kam 1986 zur bosnischen Tageszeitung Oslobođenje, für die er später auch weiterhin als freier Fotojournalist arbeitete. Über viele Stationen auf der Balkanroute kam er bei seiner Migration, die aufgrund des brutal geführten Bürgerkriegs Weiterlesen