Critical Mass Neukölln: „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!“

Mehr Aufmerksamkeit für den Radverkehr wünscht sich Johannes Kick (r.), der seit Sommer letzten Jahres regelmäßig an der Critical Mass Neukölln teilnimmt. Bei frühlingshaften Temperaturen – rund 10 Grad wärmer als für die Jahreszeit üblich – versammelten sich gestern Nachmittag ein Dutzend Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Herrfurthplatz, um zu einer zweistündigen, scheinbar zufälligen und unorgani-sierten Tour durch den Bezirk aufzubrechen.

Critical Mass ist eine weltweite Aktionsform, mit der Radfahrende in einer möglichst großen Gruppe unter Beachtung einiger Verhaltensregeln für mehr Verkehrs-sicherheit und ihre umweltfreundliche Art des Individualverkehrs Weiterlesen

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„Steht zu uns, helft uns, greift ein!“: Appell einer deutschen Jüdin aus Berlin gegen alltäglichen Antisemitismus

Egal ob in Prenzlauer Berg oder in Neukölln, vor Antisemitismus ist man nirgendwo mehr sicher! Mit dieser erschütternden, vielleicht aber auch aufrütteln-den Feststellung endete gestern Nachmittag eine Lesung mit anschließender Publikumsdiskussion im Hufeisencafé in Britz. Juna Grossmann, deutsch-jüdische Netzkolumnistin und Autorin aus Berlin, war auf Einladung der Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts in das bis auf den letzten Platz vollbesetzte Café in der Fritz-Reuter-Allee gekommen, um aus ihrem kürzlich erschienenen Buch „Schonzeit vorbei“ zu lesen.

„Ich kam auf die Idee, Juna Grossmann nach Britz einzuladen, als Weiterlesen

„Das Repair-Café ist wie ein Kulturhaus“

„Haben Sie etwas zu reparieren mitgebracht?“ Freundlich und zuvorkommend begrüßt Aylin Aydogan jeden, der an diesem Mittwochnachmittag in den geräumigen Kellerraum des Kinder- und Jugend-zentrums Lessinghöhe im Mittelweg kommt. Die junge Frau betreut seit Ende letzten Jahres das Roll-berger Repair Café, das der Träger Yesil Cember  als Bestandteil des Projektes „Teilen, tauschen, reparieren – Nachhal-tigkeit in der Rollbergsiedlung“ anbietet. „Yesil Cember sensibilisiert und aktiviert türkischsprachige Menschen in Deutschland für Umweltthemen Weiterlesen

Bereits über 85.000 Besucher in dieser Saison auf der Eisbahn Neukölln

Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel und zu fairen Preisen: Das Neuköllner Eisstadion in der Oderstraße ist für dieses Vergnügen in der Wintersaison bei Minus- wie bei Plusgraden an sieben Tagen in der Woche geöffnet.

Die 85.000 Besucher der Eisbahnsaison 2018/ 19 konnten Sportstadträtin Karin Korte und Sport-parkleiter Andreas Miers (r.) am Mittwochmorgen im Werner-Seelenbinder-Sportpark begrüßen. Großeltern aus Tempelhof waren mit ihrer Enkelin zum Eislaufen gekommen und wurden von der Bezirksstadträtin mit Freikarten und kleinen Weiterlesen

Bald mehr Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden in Neukölln?

Auf dem Dach der Heinrich-Mann-Oberschule in Buckow wurde vor vier Jahren eine kleine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Sie ist die erste und bislang einzige Anlage ihrer Art auf einem öffentlichen Gebäude in Neukölln. Nun stehen die Chancen gut, dass dem Modellprojekt der Oberschule, die sich seit einem Jahrzehnt für den Klimaschutz einsetzt in Neukölln weitere Anlagen folgen, die umweltfreundlichen Solarstrom auf den Dächern öffentlicher Gebäude erzeugen.

Eine rot-grün-rote Mehrheit im Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung empfahl am Weiterlesen

Terminvergabe jetzt auch in Neuköllner Bürgerämtern die Regel

Für Spontankunden waren die Neuköllner Bürgerämter lange Zeit ein Geheimtipp. Das ist nun vorbei: Mit der stadtweiten Vereinheitlichung der Terminvergabe in den Bürgerämtern benötigen zukünftig auch in Neukölln die Kunden der vier Bürgerämter sowie der zwei mobilen Bürgerämter des Bezirkes für die Bearbeitung der meisten Anliegen einen Termin, wie das Bezirksamt in der vergangenen Woche mitteilte.

Ohne Termin können die Bürgerinnen und Bürger weiterhin direkt Vorsprechen bei Erstantrag und Verlängerung von BerlinPässen, Abholen ausgestellter Personalausweise und Reisepässe, Weiterlesen

Mieterhöhungen bei landeseigenen Gesellschaften: Einzelfallbetrachtungen sollen soziale Härtefälle ausschließen

Algorithmen entscheiden nicht nur, ob Menschen Kredite bekommen oder einen Job erhalten. Sie dominieren längst die Entscheidungen in Wirtschaft und Gesellschaft, z. B. bei der Mieterhöhung. Auch die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin lassen gesetzlich mögliche Mietanpassungen über Algorithmen und digital automatisiert errech-nen, wie eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katalin Gennburg (Linke) kürzlich publik machte.

„Mieterhöhungen werden bei degewo, Gewobag, GESOBAU, STADT UND LAND und WBM seit den 1990er Jahren EDV-gestützt erstellt, bei der HOWOGE seit 2002“, erklärte Staatssekretär Sebastian Scheel von der Weiterlesen