Stolperstein für Adolf Mockrauer in Britz verlegt

Rund 80 Familien jüdischer Herkunft lebten vor 1933 in der Großsiedlung Britz. Einer der Einwohner, dessen Lebensgrundlage von den Nationalsozialisten zerstört und der aus der Siedlung vertrieben wurde, war der Apotheker Adolf Mockrauer, der 1868 im heutigen Toszek in Polen geboren wurde.

Gestern verlegte der Künstler Gunter Demnig zur Erinnerung an ihn einen Stolperstein ins Straßenpflaster vor der früheren Apotheke in der Buschkrugallee 179. Bei einer kleinen, von der Initiative Hufeisern gegen Rechts veranstalteten Gedenkfeier sprachen Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Weiterlesen

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Natur und Urbanität in der Hasenheide: „Beides zusammen ist nicht zu haben“

Fast 70 Meter hoch ist die Rixdorfer Höhe, ein künstlicher Berg im westlichen Teil des Volksparks Hasenheide in Neukölln, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus 700.000 Kubikmetern Trümmern aufgeschüttet wurde. Bei ihrer Eröffnung 1951 bot die Anlage einen weiten Blick über Berlin.

Heute stecken auf dem höchsten Punkt des Trümmerbergs noch vier Steinquader einen kleinen leeren Platz ab, der von hohen Bäumen umgeben ist: Aussicht? Fehlanzeige! Nur auf einem der völlig Weiterlesen

Vorbild Hobrecht: MakeCity-Festival will die Stadt und ihre Kieze nach altem Rezept neu mischen

„Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, kluge städtebauliche Lösungen für das Wachstum zu finden und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt, die urbane Mischung die Freiräume und lebendigen Stadtquartiere zu erhalten, die Berlin so anziehend machen“, sagte Katrin Lompscher (l.), Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen gestern auf der Eröffnungs-Pressekonferenz im Tschechischen Zentrum. Das tschechische Kulturinstitut in Mitte wird – wie bereits beim ersten MakeCity 2015 – erneut der Mittelpunkt des Festivals für Architektur und Andersmachen sein, für das der Regierende Weiterlesen

Über 40 Vorführungen und Experimente zum Mitmachen bei der klügsten Nacht des Jahres

Das Oberstufenzentrum (OSZ) Lise Meitner nahm als einzige Station in Neukölln am vergangenen Sonnabend an der 18. Langen Nacht der Wissenschaften teil. “Auf diese Schule wäre ich auch gerne gegangen!”, zitiert das OSZ auf seiner Webseite selbstbewusst Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Einrichtung in der Rudower Straße im März 2009 besuchte. 1979 wurde die Bildungseinrichtung für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler aus allen Bezirken Berlins gegründet. Es besteht aus einer Berufsschule, einem Beruflichen Gymnasium, einer Fachoberschule, der Berufsoberschule und Weiterlesen

„He, du Glückliche!“ hinterfragt, was von der Rolle der Frau im DDR-Sozialismus geblieben ist

29 Lebensgeschichten ostdeutscher Großmütter, Töchter und Enkelinnen haben Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth in ihrem Buch „He, du Glückliche“ zusammengetragen, das im Mai beim Mitteldeutschen Verlag erschien. Für ihre Buchpremiere kamen die beiden gelernten Schauspielerinnen am 2. Juni in das vollbesetzte Studio des Heimathafens Neukölln.

Monika Stenzel (r.), die die Texte schrieb, wurde in Halle an der Saale geboren und schloss eine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. Die in der Wiener Neustadt geborene Ulrike Jackwerth, die für die Leitung Weiterlesen

Fest für eine Kirche und einen Teich

Im historischen Dorfkern Alt-Buckow, tief im Neuköllner Süden, findet an diesem Wochenende bereits zum 21. Mal das Dorfteich- und Kirchweihfest statt. Schirmherr und Alt-Bezirksbürgermeister Prof. Bodo Mangegold konnte gestern zur Eröffnung des von der AG „Das sympathische Buckow“ organisierten Festes nicht nur viele bekannte Gäste auf der Bühne begrüßen. Neben dem stellvertretenden Neuköllner Bezirksbürgermeister Falko Liecke, der zugleich Jugend- und Gesundheitsstadtrat ist, waren die Bezirksstadträte Weiterlesen

Anhörung zu Sanktionen bei Hartz IV im Bundestag – Beratung über Einrichtung einer Schlichtungsstelle beim Jobcenter in der BVV Neukölln

Eine öffentliche Experten-Anhörung zu Sanktionen bei Hartz IV fand am vergangenen Montag im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags statt. Auch nach mehr als zehn Jahren „aktivierender Arbeitsmarktpolitik“ sind die Gräben zwischen den Experten in der Sanktionsfrage anscheinend unüberwindlich: „Erst der mit Sanktionsmöglich-keiten einhergehende finanzielle Druck führt in sehr vielen Fällen zur Mitwirkung am Integra-tionsprozess und zur Bereitschaft, Anstrengungen zu unternehmen, um den Sozialleistungsbezug zu beenden“, betonte Markus Mempel vom Deut-schen Landkreistag. „Integration in den Arbeitsmarkt ist eine vertrauensvolle Aufgabe. Sanktionen verhindern Kooperation“, hielt Martin Künkler Weiterlesen