#Mietenwahnsinn: Bündnis fordert Schutz kleiner Gewerbe und sozialer Einrichtungen

85 Prozent aller Berliner leben in Mietwohnungen. 74 Prozent befürchten, durch Mieterhöhungen die Wohnung zu verlieren. 64 Prozent haben Anspruch auf eine geförderte Wohnung im sozialen Wohnungsbau – nur die Wohnungen gibt es nicht.

Mit diesen Zahlen, die einer aktuellen repräsentativen Studie der Caritas entnommen sind, mobilisiert derzeit ein Bündnis aus über 160 mieten- und stadtpolitischen Initiativen und Organisationen zur großen Demon-stration „#Mietenwahnsinn widersetzen“ gegen steigende Mieten und Verdrängung in Berlin. Gestern Vormittag informierte das Bündnis bei einer Pressekonferenz Weiterlesen

„Wir sind bekannt dafür, dass wir den Menschen helfen“

Einmal wöchentlich findet in der Neuköllner Martin-Luther-Kirche die Lebens-mittelausgabe von „Laib und Seele“ statt. Am vergangenen Mittwoch besuchte giffey_siebert-bright_hecht Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey das Tafelangebot und informierte sich zudem gemeinsam mit dem SPD-Bezirksverordneten Wolfgang Hecht bei Pfarrerin Anja Siebert-Bright und Pfarrer Alexander Pabst sowie bei Mitgliedern des Gemeindekirchenrates über die anderen Angebote und Projekte der Kirche in der Fuldastraße.

„O wie Otto“, ruft Carola Thumm-Soehle, die seit 2004 in der Gemeinde aktiv ist und seitdem die Ausgabestelle von „Laib und Seele“ organisiert, laut in Weiterlesen

„Du bist nicht allein!“: Hilfe für Flüchtlinge in Neukölln

Ihre Familien und Freunde leben tausende von Kilometern entfernt – wenn sie überhaupt noch leben. Heimat ist ein Begriff, der auf Erinnerungen reduziert und mit Krieg, Verfolgung, Armut und Perspektivlosigkeit verbunden ist. Es ist der gepäckOrt, wo sie alles zurückließen und ihre Flucht be- gann.

Aus afrikanischen Ländern wie dem Senegal, Äthiopien und Sierra Leone kommen sie, aber auch aus Pakistan, Afghanistan und dem Iran. Bayern war das Bundesland, in dem sie erstmals deutschen Boden betraten. Doch dort, wo für Flüchtlinge eine  Lagerpflicht gilt und erst jetzt die Nahrungsmittel-Zuteilung durch Essenspakete abgeschafft werden soll, wollte niemand von ihnen bleiben. Residenzpflicht hin oder her. Im Oktober erreichte die aus 25 Personen bestehende Gruppe Berlin und richtete ein Protest-Camp am Brandenburger Tor Weiterlesen