„Wir haben jetzt die Infrastruktur, die wir im September 2015 gebraucht hätten“

felgentreu_podi-starker-staat_neukoellnAm 31. Juli 2016 ist das neue Integrationsgesetz in Kraft getreten. Es soll durch mehr Angebote an Integrationskursen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglich-keiten dazu beitragen, die Integration der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge zu erleichtern.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu (SPD) lud in der vergangenen Woche zu einer Informationsveranstaltung über das neue Gesetz ins Gemeinschaftshaus Gropiusstadt ein. Der Abend, zu dem letztlich nur mehr als die Hälfte der über 70 angemeldete Besucher gekommen war, trug den programmatischen Titel „Starker Staat – gestärkte Gesellschaft“. Felgentreu hatte in der Einladung sein Plädoyer für einen starken Staat mit den Worten begründet: „Es sind staatliche Strukturen, Weiterlesen

Dankbar für Essen und warme Schlafplätze: Aus einem Schulgebäude wurde in Neukölln ein Heim für Flüchtlinge

5_erstaufnahmeheim mariendorfer weg_neuköllnWo im letzten Jahr noch Kinder der Hermann-Sander-Schule unterrichtet wurden, eröffnete am 23. Januar eine Notunterkunft für Flüchtlinge. Ein Laken, auf dem das Wort „Willkommen“ in vielen verschiedenen Sprachen steht, hängt am 1_erstaufnahmeheim mariendorfer weg_neuköllnZaun des Grundstücks am Mariendorfer Weg. Wer das Ein- gangstor nebst den beiden freundli- chen Security-Män- nern passiert und die Tür zum Gebäude geöffnet hat, wird von Wärme empfangen. Den physika- lischen Part trägt die Heizung dazu bei, den zwischenmenschlichen Heimleiterin Diana Kampf. „Es ist mir eine Herzensange- legenheit, dass sich die Leute hier so wohl wie möglich fühlen“, sagt Weiterlesen

Weitere Flüchtlingsunterkunft in Neukölln geplant

ehemaliger bewag-sportplatz neukoellnZwei Tore stehen noch, doch genutzt werden sie schon lange nicht mehr. Der ehemalige Bewag-Sportplatz an der Karl-Marx-Straße hat ausgedient und fristet ein wertloses Dasein. So soll es aber nicht bleiben. Bereits im Frühjahr 2015 könnte auf dem Areal zwischen S-Bahn-Ring und A100 die zweite Neuköllner Flüchtlingsunterkunft in Betrieb genommen werden, teilte Neuköllns Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (Die Grü- nen) bei der letzten Sitzung der Bezirksver- ordnetenversammlung mit, um eine Anfrage der Linke-Fraktion zu beantworten.

Dass bis zum Jahresende 10.000 Flücht- linge in Berlin ankommen und untergebracht werden müssen, hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prognostiziert. Schon jetzt wurde diese Zahl vom Berliner Senat nach oben korrigiert: auf 11.500. Um die Weiterlesen