„Endstation Neukölln“: Revival einer Schlagzeile für Connie Roters‘ Milieustudie in Krimiform

„Endstation Neukölln“ heißt der jüngste Kriminalroman von Connie Roters, der wie ihr Erstlingswerk „Tod in der Hasenheide“ wieder im Emons Verlag erschienen ist. Dienstagabend war Roters zur Premierenlesung in die Buchhandlung „Die gute Seite“ am Richardplatz gekommen.

„Connie Roters hat 2014 zu unserer Eröffnung aus ihrem ersten Krimi gelesen, gleich nachdem die Buchpremiere im Nachbarschaftsheim in der Schierker Straße gewesen war. Wir freuen uns sehr, dass sie wieder da Weiterlesen

Konzertierte Aktion von 12 Neuköllner Buchhandlungen

flyer-neukoellner-buchlaeden-gegen-rechtspopulismus-und-rassismusWas tun gegen Rechtspopulismus und Rassismus? Diese Frage bewegt augen-blicklich Neukölln. Nachdem vorgestern eine Podiumsdiskussion über „Strategien gegen Rechtspopulismus“ im Heimathafen Neukölln geführt wurde, startete gestern in der Buchhandlung Die Buchkönigin die vierteilige Veranstaltungsreihe „Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus“.

Vera Heußler vom Antifaschistischen Presse-archiv und Bildungszentrum Berlin e. V. hielt vor mehr als 60 Besuchern im Buchladen im Reuterkiez ihren Vortrag „Von Sarrazin zur AfD – Der Aufstieg des Rechtspopulismus in Deutschland“. Dabei Weiterlesen

Halbzeit bei der LiteraTour Neukölln

eshrat_hartwig_buchhandlung die gute seite_literatour neukoellnBibliophile, die Neukölln schon seit mehr als einem Jahrzehnt kennen, könnte der Name LiteraTour Neu-kölln bekannt vorkommen: 2007 hieß ein literarischer Kiezspaziergang so. In diesem Jahr erlebt der Begriff ein Revival – als Festival unabhängiger Buchhandlun-gen und Verlage in Neukölln.

Mit sieben Lesungen an sechs Orten begann es gestern: Zum Auftakt zweier Events bei Die gute Seite lasen die Buchhändlerin Friederike Hartwig und Hamed Eshrat aus dessen Graphic-Novel „Venustransit“, die im Neuköllner avant-verlag erschienen ist.
Ab heute Nachmittag führt das Programm der Litera-Tour Neukölln erneut in sechs Buchhandlungen; der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

„Das Grab im Schnee“: Breschnows zweiter Fall

kolonie odertal_neukoelln„Mama, es ist so kalt.“ Es sind nur wenige Worte, die Nina Sebastian auf den Anrufbeant-worter ihrer Eltern spricht. Sie ahnen sofort Schlimmstes, und schon bald bewahrheiten sich ihre Befürchtungen: Die Leiche, die ausgeblutet in einer Hütte in der Lauben-pieperkolonie an der Herrfurthstraße gefun-den wird, ist ihre Tochter.

Ein neuer Fall für Stefan Breschnow, der bereits in Connie Roters‘ Debüt-Krimi „Tod in der Hasenheide“ mit seinem Team ermit-telte. Mit „Das Grab im Schnee“ ist nun das zweite Buch der in Neukölln lebenden Autorin erschienen. Nicht mehr beim Kölner Emons-, sondern beim Berlin Verlag. Dort wurden ihr einerseits bessere Konditionen angeboten, andererseits aber, so Roters, „finde ich es wunderbar Weiterlesen

„Ich schenk was mit Neukölln“

Wer das für Weihnachten plant, aber noch nichts weiter in die Wege geleitet hat, muss sich sputen. „Nu is zu!“ heißt es für die Weinhandlung Weinholdz in der Schillerpromenade schon seit Wochen – und am frühen Mittwochnachmittag dann nu is zu_weinholdz neuköllnauch für die Geschenkejäger. Nichts wie los also!

Souvenirs aus Neukölln von A wie Aufkleber bis T wie T-Shirts hat die Ahoj! Souvenirmanufaktur im Angebot: Heute und morgen ist der Laden in der Hertzbergstraße 1 von 10 bis 20 Uhr, am Heiligabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Ein Präsent, auf dem nicht nur Neukölln drauf- sondern auch drinsteht, erschien im Herbst mit Christoph Spiel- bergs Krimi „Der Ein-Euro-Schnüffler“. Er – wie auch andere Neukölln-Literatur – ist z. B. in den Kiez-Buch-handlungen Die gute Seite (Richardplatz 16) und Die Buchkönigin (Hobrechtstraße 65) erhältlich.
Eine besonders exklusive Neukölln-Gabe ist im Wein- und Spirituosengeschäft Landsmann (Herrfurthplatz 11, Tel. 218 41 96) in Abfüllungen à 0,75 oder 0,2 Liter zu erwerben: Die extratrockene, flaschengegärte Sektmarke Schillerperle/Edition Schillermarkt gibt es nur dort.
Für diejenigen, die einmal mit einem historisch bewan-derten Ortskundigen durch Neukölln spazieren wollen, dürfte ein Gutschein für eine Kiezführung mit Reinhold Steinle das passende Geschenk sein.
Aus 13 Fotos, die zum Thema „Neukölln bewegt“ entstanden, produzierte die Bürger-stiftung Neukölln ihren Neukölln-Kalender 2015. Er ist sowohl in der Geschäftsstelle (Emser Straße 117, Tel. 627 380 13) als auch im benachbarten Neuköllner Leucht- turm erhältlich, der morgen Nachmittag letztmalig vor den Feiertagen geöffnet hat.

Gut und besser

Umfragen hätten gewiss ein anderes Resultat ergeben, doch nun steht fest: Die gute Seite  des Neuköllner Richardplatzes ist die mit Nord-Ost-Ausrichtung. Seit drei Wo- chen steht  es schwarz auf weiß über der  Tür des Eckladens, der nicht  eben von der

buchhandlung die gute seite_neukölln richardplatz_neukölln

Sonne verwöhnt wird. Die bescheint bevorzugt und ausdauernder das Weiterlesen