Berliner Ehrengräber in Neukölln: Frauen sind eklatant unterrepräsentiert!

Kennen Sie Dr. phil. Bruno Bauer? Zu Ehren des Philosophen und Religionskritikers, der ein Zeitgenosse von Ludwig Feuerbach war, ist in Neubritz seit über 130 Jahren die Bruno-Bauer-Straße benannt. 1882 wurde Bauer auf dem St. Jacobi-Friedhof am Hermannplatz unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Schon 1844 war er zu seinem Bruder Egbert und dessen Familie nach Rixdorf gezogen, wo er auf einem kleinen Bauernhof in der Knesebeckstraße (heute Silbersteinstraße) lebte. Das Grab von Bruno Bauer befindet sich nach seiner Umbettung heute auf dem Neuen St. Jacobi Friedhof an der Hermannstraße. „Er war ein Bürger Weiterlesen

Kirchen, Moscheen, Tempel, Zentren und „Die Sache mit der Religion“ in Neukölln

Ausgerechnet beim Besuch der Ausstellung „Die Sache mit der Religion“ das Smartphone auszu-schalten oder gleich zuhause zu lassen, ist keine gute Idee. Es gebe zwar vier iPads, die Besucher sich ausleihen können, sagt ein Mitarbeiter des Museums Neukölln, wo die Ausstellung am vergangenen Donnerstag eröffnet wurde, aber „die Möglichkeit, die QR-Codes einzuscannen, haben sie nicht“. Und QR-Codes gibt es reichlich, jedes Exponat wird von einem flankiert, um online den Weg zu Hintergrundinformationen zu ebnen.

Dabei ist Wissen wichtig, wie schon Museumsleiter Dr. Udo Gößwald in seiner Rede bei der Vernissage betonte: „Die ältesten dinglichen Zeugnisse, die bei religiösen Praktiken oder Zeremonien zum Weiterlesen