Vor dem Berlin Global Village soll ein dekoloniales Denkzeichen für 1,5 Millionen Euro entstehen

„Die Debatte über die Schrecken des deutschen Kolonialerbes muss raus aus den Hörsälen und Feuilletons und rein in unseren Alltag.“ Helge Lindh ist Berichterstatter für Kolonialismus der SPD-Bundestagsfraktion. Erst Mitte November forderte er während einer einstündigen Aussprache im Deutschen Bundestag, die teils hitzig verlief, eine gründliche Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Deutschlands. Zusammen mit seinem Weiterlesen

Black Berlin Biennale streitet für eine dekoloniale Bildungsarbeit und Entwicklungspolitik

Ein ungefähr 12 mal 10 Meter großes Plakat mit einem Totenschädel und der Aufschrift „In Memoriam Herero and Nama – No Amnesty on Genocide“ sorgt augenblicklich auf dem Kindl-Gelände für Aufsehen. Es ist an der östlichen Stirnseite des Verwaltungsgebäudes am Sudhaus angebracht, das im Herbst für einen Neubau weichen muss. Die großformatige Intervention im Stadtraum ist Bestandteil der 3. Black Berlin Biennale For Contemporary Art and Discourse, die Ende August eröffnet wurde und bis Ende Oktober dauert. „In der deutschen Geschichtsschreibung wie auch in der aktuellen Entwicklungspolitik werden Menschen mit afrikanischer Herkunft Weiterlesen