Größere Erfolgschancen für LSK-Projektanträge in Neukölln

„Bis zu 10.000 Euro EU-Fördergeld zur Förderung von Beschäftigung in Neukölln“, mit diesem Angebot hatte das Bündnis für Wirtschaft und Arbeit am Montag zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus Neu-kölln eingeladen, bei der Trägern und Einzelpersonen die Modalitäten erklärt wurden, unter denen noch bis zum 26. September Projektvorschläge für das Programm Lokales Soziales Kapital (LSK) eingereicht werden können. „Der Bezirk ist ganz stark interessiert, Ideen mit Ihnen zu entwickeln. Vorausgesetzt: Die Ziele ihrer Projekte passen in den Weiterlesen

Manches neu macht nicht nur der Mai

Allmählich nimmt die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung nach den Wahlen im September ihre reguläre Arbeit wieder auf. Vergangenen Dienstag tagte der cordula-simon_europabeauftragte-neukoellnAusschuss für Integration zum ersten Mal nach seiner konstituierenden Sitzung.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey stellte die in ihrem Ressort neugeschaffene Stabsstelle für Innovation und Integration vor, die in der Zählge-meinschaftsvereinbarung von SPD und Grünen manifestiert wurde und voraussichtlich im April ihre Arbeit beginnen wird. Leiterin der Stabsstelle soll die bisherige Europabeauftragte Cordula Simon (r.) werden, die derzeit für die Teilnahme an einem Aufstiegslehrgang freigestellt ist. Der neuen Abteilung werden die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler sowie die Abteilung der Weiterlesen

„In Neukölln leben die meisten Minijobber, die zusätzliche Hilfe zum Lebensunterhalt benötigen. Das darf und kann so nicht bleiben“

Können Sie sich an die Diskussion über die Einführung sogenannter 620 Mark-Jobs erinnern? Bei Arbeitgebern und Arbeitnehmer waren sie gleichermaßen beliebt, weil sie halfen, lästige Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Für geringfügig Beschäf-tigte eroeffnung-warum-minijobs_rathaus-neukoellnwurden sie zudem als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt angesehen. In Deutschland stieg zwischen 1992 und 1996 die Zahl der 620 Mark Jobs von 1,5 auf 5,4 Millionen. Doch was nach der Wiedervereinigung, vor Einführung des Euro und den großen Steuer-, Renten- und Arbeitsmarkt-reformen als alternativlos galt, kann heute durchaus einmal angezweifelt werden:

„Warum Minijob? Mach mehr draus!“ lautet der Titel einer bundesweit verfügbaren Wanderausstellung, die bereits in einigen anderen Berliner Bezirken Weiterlesen

Und die Gewinner sind …

Was im Mai mit einem Tag der offenen Unternehmen begann, endete in der letzten Woche mit einer Premiere im Neuköllner Rathaus: Während der Sitzung der Bezirks- verordnetenversammlung wurde erstmals der Neuköllner Ausbildungspreis verlie- hen. Im Rahmen der Initiative  „Neukölln  braucht  Dich!“ will er besonderes Engage- ment von Betrieben im Bezirk in der Berufsausbildung würdigen und Firmen moti- vieren, sich für die  berufliche Zukunftssicherung Jugendlicher einzusetzen. In  fünf

Siegerehrung_Neuköllner Ausbildungspreis 2013

Kategorien, gestaffelt nach der Mitarbeiterzahl, sollten Unternehmen geehrt werden. Letztlich waren es mit der Tischlerei Tieß GmbH (6 – 20 Mitarbeiter), der Koch Sani- tätshaus GmbH (21 – 50 Mitarbeiter), dem Marzipanhersteller Georg Lemke GmbH & Co KG (über 50 Mitarbeiter) sowie dem Bezirksamt Neukölln von Berlin als öffent- liches Unternehmen nur vier, die mit dem Neuköllner Ausbildungspreis 2013 aus- gezeichnet wurden. Von Kleinbetrieben mit bis zu fünf Mitarbeitern waren keine Bewerbungen  eingegangen.