Eine „gute Geste zur Bewahrung des Berliner Erbes tschechischer Kultur“: Liberda auf dem Böhmischen Gottesacker in Neukölln wiederbeigesetzt

Auf einer Audienz bei König Friedrich Wilhelm I. konnte Johann Liberda im August 1732 die Ansiedlung böhmischer Exulanten in Berlin bewirken. Zu Liberdas 275. Todestag, dem 9. August 2017, wurden seine sterblichen Überreste von Nachfahren der Glaubensflüchtlinge – im Anschluss an eine feierliche Gedenkveranstaltung – auf dem Böhmischen Gottes-acker wiederbeigesetzt. Liberdas Gebeine waren im April 1994 im Zuge archäologischer Grabungsarbeiten unter dem Altar der böhmisch-lutherischen Kirche in Berlin – Mitte gefunden worden. Nach einer Weiterlesen

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Der Schatz der Magdalenenkirche

eckhardt_magdalenenkirche-neukoelln„Sie hüten hier einen wahren Schatz“, erklärte Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (r.) am vergangenen Samstag-abend vor Beginn seines gut einstündigen Orgelkonzerts in der Neuköllner Magdalenenkirche beeindruckt. Die imposante Orgel ist seit Eröffnung der Magdalenenkirche im Jahr 1879 ein fester Bestandteil der Kirche an der Karl-Marx-Straße und hat eine große Bedeutung für die Musikkultur in Nord-Neukölln. Das Orgelprospekt der Gebrüder Dinse bildet noch heute eine Einheit mit der ursprünglichen Farbgebung des denkmalgeschützten Weiterlesen

Steinerne Zeitzeugin

Auch der 25. März 1879 war ein Dienstag. Bedeutsamer für Neukölln, das damals noch Rixdorf hieß, war aber: Es war der Tag, an dem an der Karl-Marx-Straße, die damals noch Bergstraße hieß, die  Magdalenenkirche eingeweiht wurde. Nur 20 Mo-

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nate waren seit der Grundsteinlegung vergangen, dann konnte das Weiterlesen