An jedem Tag im neuen Leben einen Schritt weiter gehen

haus der bildung_vhs neuköllnDass sich im Haus der Bildung in der Boddinstraße gestern Vormittag etwas Besonderes ereignete, war dem Gebäude von außen nicht anzusehen. Aber auch innen offenbarte es sich erst nach dem Betreten des Mehrzwecksraums deutschzertifikate_vhs neuköllnim Erdgeschoss. Hier sollte sie erfolgen: die Überga-be der Deutsch-Zertifi-kate nach erfolgreich absolvierten Sprachprü-fungen an meist syrische Flüchtlinge durch Dilek Kolat, Berlins Integrationssenatorin, und den Neuköll-ner Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer.

Diejenigen, unter ihnen drei Frauen, die nun im feierlichen Rahmen geehrt würden, stünden stellvertretend für die über 400 Kursteilnehmer des Jahres 2015 an der VHS Neukölln, betonte Rämer: „Ich bin stolz, dass unsere Weiterlesen

Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt Schultoiletten-Sanierungsprogramm und Abkehr von der Früheinschulung

umzugswagen-engpass neuköllnEin starkes Berlin gestalten – das will die vorgestern bei der Senatsklausur beschlossene Weichenstel- lung für die letzten beiden Jahre der laufenden Legislaturperiode. Vom Reformationstag, der im Reformations-Jubiläumsjahr 2017 einmalig zum gesetzlichen Feiertag in Berlin bestimmt werden soll, über Olympia, den BER, Gesamtkonzepte für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen im Jahr 2015 sowie die Unterstützung Alleinerziehen- der bis hin zu einer Umwandlungsverbotsverord- nung von Miet- in Eigentumswohnungen und zu einem Schultoilettensanierungsprogramm reicht die vom Senat erstellte Agenda. Letzteres wird auch von Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt: Es sei, so Dr. Franziska Giffey, ein „gutes Signal in Weiterlesen

Neukölln ist „stark überversorgt“, soll es aber nicht bleiben

st.thomas kirchhof_neukölln„Gestorben wird immer“ war nicht nur der deutsche Untertitel der preisgekrönten amerikanischen TV-Serie „Six Feet Under“. Es ist auch ein Bonmot der Be- statterbranche, die allerdings in Berlin schon bessere Zeiten erlebt hat: Lag die Sterberate, d. h. die Quote der Sterbefälle pro 1.000 Einwohner und Jahr, vor 40 Jahren in der Hauptstadt noch bei 18,1 ‰, so hat sie sich heute bei 9 ‰ eingependelt.  Das und der Wandel der Bestattungskultur, die gegenwärtig 80 % Urnen- bestattungen verzeichnet, führten dazu, dass sich der jährliche Friedhofsflächenbedarf gegenüber 1980 um mehr als die Hälfte verringert hat. Infolgedessen entwarf der Berliner Senat vor acht Jahren einen Friedhofsentwicklungsplan und beschloss, dass 290 Hektar der insgesamt 1.037 Hektar messenden Friedhofsflächen in der Stadt kurz-, mittel- oder langfristig „einer anderen Nutzung zugewiesen werden“ Weiterlesen

Upcycling-Hochburg Neukölln

markierung_umrüstung der straßenbeleuchtung_neuköllnEs beginnt mit einer Zahl auf dem Bürgersteig und dem Schreiben einer Baufirma, das – an den Haustüren klebend – über den Auftrag durch das Land Berlin informiert, in der Straße die Gasaufsatzleuchten auf Elektrobetrieb umzu- fahrrad-hinweis_umrüstung der straßenbeleuchtung_neuköllnrüsten. Wenig spä- ter wird dann um die Entfernung an die Lichtmasten ketteter Fahrräder gebeten: Ein untrügliches Zeichen, dass das Projekt 700 LED-Aufsatzleuchten für Berlin-Neukölln im Anmarsch ist und in Kürze das große Buddeln beginnen wird. „In der Zeit der Bauarbeiten kann es kurzfristig zu Ein- schränkungen im Gehwegbereich kommen, eine Nutzung des Weiterlesen

Nicht nur ein Kanal, sondern auch ein Kuriosum der Berliner Wasserwege (Teil 1)

vor dem Elsensteg_Neuköllner Schiffahrtskanal_Berlin-NeukoellnMehr Dahme- als Spreewasser fließt durch den Neuköllner Schiffahrtskanal – und das seit nun- Gasanstalt Neuköllnmehr 100 Jahren. Die Anlage des von Indus- trieanlagen wie z. B. Gas- anstalt (l.) und Elektrizi- tätswerk gesäumten Ka- nals mit zwei Häfen und Oberhafen 1930_neuköllneiner Schleuse dazwischen war ein ehrgeiziges und damit teures Projekt, was es bis heute auch geblieben ist. Wir erinnern uns: Knapp 5,5 Millionen Reichsmark wurden bis 1914 für alle Baumaßnahmen des Neuköllner Schiffahrts- kanals ausgegeben; Bauherrin und Eigentümerin war die Stadt Weiterlesen