Gemeinsam starten, miteinander siegen

wasserstelle sovd inklusionslauf_tempelhofer feldVorgestern auf dem Tempelhofer Feld. Es ist früher Nachmittag und hochsommerlich warm. Der Qualm glimmender Holzkohle wabert über den Grillzonen, alle Liegestühle im Luftgarten sind vergeben.

„Verdammte Sonne!“, flucht die Frau, die am Rand der Süd-Landebahn steht und sich am schweißnassen Arm einer anderen festhält. „Ohne die Wasserstelle“, japst sie, „wäre ich auf der letzten Runde verreckt.“ Ein Rollstuhlfahrer, für den die erste die letzte Runde war, weil er sich für die 5 Kilometer-Strecke angemeldet hatte, gratuliert ihr dazu, die doppelte Distanz durch-gehalten zu haben. Dass er anerkennend seine Daumen in die Luft reckt, bemerkt die drahtige Mittvierzigerin nicht, die weder weiß, wie die Sonne oder das Tempelhofer Feld aussieht, noch die Wasserstelle auf der Neuköllner Seite ohne die Hilfe ihrer Begleiterin gefunden hätte: Denn Weiterlesen