Ende des Sommers in Sicht

Während Meteorologen sich mit Wetterprognosen nur ungern längerfristig festlegen, beweisen die Berliner Bäder Betriebe diesbezüglich Mut: Der letzte Sommertag, wasserrutsche columbiabad neukoellnentschieden sie bereits vor Monaten, ist in Neukölln der 4. September. Der Saison-Countdown für das Columbiabad hat also begonnen. Genauso couragiert avisierten sie den mit dem Ende der Sommerpause im Stadtbad Neukölln einhergehenden Winter-anfang für den 22. August. Der wurde aller-dings zwischenzeitlich aus technischen Gründen auf den 29. August verschoben. Um hinsichtlich der Öffnungszeiten von Berlins Bädern up to date zu sein, empfiehlt sich das Verfolgen des SchwimmBlogs.

Keine Transgender-Badezeiten in Neukölln

schwimmhalle_kombibad gropiusstadt neukoellnBei der Sitzung des Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln ging es in der vergangenen Woche unter anderem um die Neuköllner Schwimmbäder. Hierfür waren die Bäderbetriebe eingeladen, die zur Sitzung mit drei Managern erschienen.

Betriebsleiter Henry Peukert stellte die Organi-sationsstruktur der Berliner Bäder und auch das vom Senat beschlossene Bäderkonzept 2025 vor, in welchem die Einrichtung beson-derer Bäder für verschiedene Nutzer festge-schrieben ist: So sind die Schwimmbäder nun gegliedert in Bäder für Freizeit- und Erlebnisbaden, für Fitness/Sport, Bewegung/Gesundheit sowie in Weiterlesen

In Nord-Neukölln endet der Sommer, im Süden noch nicht

Lange Schlangen vor dem Eingang zum Columbiabad wird es ab Montag nicht mehr geben. Morgen endet dort nämlich die gerade mal neunwöchige Saison. Wer dann in Neukölln unter freiem Himmel schwimmend seine Bahnen ziehen will, muss zum Kombibad  Gropiusstadt  im Süden des Bezirks, wo der Sommer – ebenso wie  in  15

freibadsaison neukölln

weiteren Berliner Freibädern – in eine Verlängerung geht: „Bei schönem Wetter“ lässt sich hier noch bis zum 13. September im Freien schwimmen. In Nord-Neukölln kann man dafür wieder im historischen Stadtbad-Ambiente in der Ganghoferstraße baden.

Schön wär’s schon

Nach etwas, das einmal eine Autobahn werden soll, sieht nicht aus, was derzeit östlich der Sonnenallee entsteht. Eher ergibt sich der Eindruck, als würde hier ein Schwimmbecken mit künstlicher Dünenlandschaft angelegt. Insbesondere Nord- Neuköllner dürften ob des angekündigten Hochsommer-Intermezzos davon träumen,

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dass die Illusion umgehend wahr wird. Denn die Sanierung des Columbiabads schreitet zwar nach Auskunft der Berliner Bäder Betriebe zügig voran, doch auf die Eröffnung der Freibadsaison  muss noch bis zum 20. 27. Juni gewartet werden.

26 Grad garantiert: Freibad-Saison in Neukölln eröffnet

Das Sommerbad Neukölln wird noch auf die Saison vorbereitet, das Sportbad Britz hat die Vorbereitungen jetzt hinter sich: Heute steht dort das Anbaden an. Damit die Schwimmer und Wasserballer der SG Neukölln in den Becken optimale Trainings- bedingungen  haben, ist  das  Wasser auf  26° C  geheizt. In den  Genuss, sich  unter

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freiem Himmel ins mollige Nass stürzen zu dürfen, kommen allerdings nur Vereins- mitglieder, Schulsport- und Kita-Gruppen sowie Nicht-SG Neukölln-Mitglieder, die an Schwimm- oder  Fitnesskursen  im Bad teilnehmen.

Warmbaden für alle, der Aufpreis auch

Von der Ecke Innstraße/Sonnenallee, wo die Berliner Bäder-Betriebe per Plakat das Warmbaden in ihrem Hallenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg bewerben, bis zur Ganghoferstraße, wo das Neuköllner Stadtbad ist, sind es knapp 300 Meter. Auch dort

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liegt die Wassertemperatur neuerdings konstant bei 30° C, was wiederum den Ein- trittspreis ebenso konstant um den Warmbadezuschlag von 1,50 Euro erhöht. Die- ser entfällt zugegebenermaßen im Bad am Spreewaldplatz, dafür wird Weiterlesen

„Neukölln hat in Berlin bei der Schwimmfähigkeit die Laterne“

schwimmer_nicht-schwimmer_columbiabad neuköllnEtwa 50 Kinder sterben in Deutschland jedes Jahr durch Ertrinken, das damit die zweithäufigste Ursache für Kinderunfälle mit tödlichem Ausgang ist. Als Konsequenz daraus initiierten die Berliner Bäder-Betriebe zusammen mit der Deutschen Kinderhilfe und  dem Fisch-Systemgastronomie-Marktführer Nordsee GmbH in den Sommerferien die Aktion „Schwimmen für alle“, um sozial be- nachteiligten fünf- bis 12- jährigen Hauptstädtern das Schwimmen beizubringen.

„Neukölln hat in Berlin bei der Schwimmfähigkeit die Laterne“, sagt Burghard Menke, der für das Kursprogramm der Berliner Bäder-Betriebe verant- wortlich ist. Sprich: Im Bezirk gibt es überdurchschnittlich viele Kinder, die nicht schwimmen können – obwohl Schwimmunterricht im Land Berlin mit einer Schul- stunde pro Woche auf dem Lehrplan der 3. Klassen steht. Beides treffe zu, bestätigt Marco Guhl: „Neukölln ist zwar oft vorne, aber wenn’s nass wird, Weiterlesen