Für Durchblick gesorgt

kuppelputz_neukoelln-arcadenWas die Kuppel der Neukölln Arcaden gerade in den letzten Tagen hinter sich gebracht hat, steht der Reichstagskuppel noch bevor: In der kommenden Woche wird sie wieder geputzt, putzaktion-der-glaskuppel_neukoelln-arcadendamit die Aus- und Einblicke unbehindert von Dreck, Schlieren und Staub vollzogen werden können. Ein weiterer Unterschied zwischen den Kuppeln ist, dass die des Reichstags während der Putztage gesperrt ist; in den Arcaden konnte derweil weiter geshoppt, die Bibliothek besucht und auch den Glasreinigern zugeschaut werden.

Proteste am Weltlehrertag

„In Neukölln leben die meisten Minijobber, die zusätzliche Hilfe zum Lebensunterhalt benötigen“, musste das FACETTEN-Magazin kürzlich berichten, und damit sich daran integrationskurs_honorarkraefte-protest-berlinetwas ändert, sind viele Lösungen gefragt. Gestern, am Weltlehrertag, protestierten Honorarlehrkäfte aus ganz Berlin mit Unter-stützung der Gewerkschaften GEW und ver.di vor dem Brandenburger Tor dagegen, wie Lehrkräfte zweiter Klasse behandelt zu werden. Die Honorar-Lehrerinnen und -Lehrer fordern unter Berufung auf UNESCO-Standards, dass alle Lehrerkräfte die gleiche oder eine gleichwertige soziale Absicherung genießen müssen, unabhängig von der Art der Schulen bzw. der Kurse, in denen sie Weiterlesen

Antragswelle für Tempo 30-Zonen

messnetz-_bund-e-v-_tempo30-neukoellnrathausDicke Luft, Lärm und hohes Unfallrisiko gehören auf den drei Neuköllner Magistralen zwischen Hermannplatz und Silbersteinstraße zum Alltag. An der Ecke Karl-Marx-/Flughafenstraße, in der  Station des Berliner Luftgüte-Messnetzes (BLUME), schräg gegenüber vom Rathaus, werden regelmäßig deutschlandweit mit die höchsten Feinstaub- und Stickoxid-Belastungen gemessen, ebenso im BLUME-Häuschen auf der Silbersteinstraße. Mit einem Anfang September bei der Verkehrslenkung Berlin gestellten Antrag will der BUND-Berlin  nun 20 Abschnitte auf Berliner Hauptstraßen durch die Einführung von Tempo 30  für Anwohner, Fußgänger und Radfahrer sauberer, leiser und sicherer  machen.  Allein drei dieser Streckenabschnitte liegen Weiterlesen

„Pflegekinder sind wie kleine Wundertüten“: 40. Jubiläum des Bundesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien

In Deutschland leben derzeit über 84.000 Pflegekinder, und jedes Jahr erhalten etwa 1.000 Kinder über Adoption neue Eltern. Für die Unterstützung von Pflege- und 40-jahre-pfad-e-v-_berlinAdoptivfamilien ist ein gut funktionierendes Beziehungs-geflecht zwischen sozialen Eltern, Kindern, leiblichen Eltern und der Jugendhilfe auf kommunaler Ebene entscheidend. Wie hoch in Neukölln der Anteil von Pflegeeltern im deutschlandweiten Vergleich ist, ist nicht bekannt. Vermutlich wird der Anteil in Britz, Buckow und Rudow aber höher als im nördlichen Bezirk und in der Gropiusstadt liegen.

In Berlin feierte am vergangenen Freitag der Bundes-verband der Pflege- und Adoptivfamilien e. V. (PFAD) sein 40-jähriges Bestehen im Centre Monbijou in Mitte. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Schirmherrin der Jubiläumsveranstal-tung, würdigte in ihrer Festrede die Arbeit des Verbandes und Weiterlesen

Konzertierte Aktion: Gemeinsam gegen den Ärztemangel und für ein neues Versorgungskonzept

„Neukölln ist der Bezirk, wo die Menschen ein Jahr früher sterben. Das ist ein Fakt, den wir als Gesundheitsverantwortliche nicht einfach hinnehmen können.“ Mit dieser liecke_obermeyer_pk-aerztemangel-lichtenberg_neukoellndrastischen Zuspitzung trat am vorgestern Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (l.) im Rathaus Lichtenberg bei einem Pressefrühstück an die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit Dr. Sandra Ober-meyer (r.), Gesundheitsstadträtin in Lichtenberg, stellte er die Überlegungen beider Bezirke für ein neues ärztliches Versorgungskonzept vor.

Der Großraum Berlin wird seit über 10 Jahren bei der medizinischen Versorgung wie eine Planungsregion behandelt. Seitdem habe sich eine starke Ungleichverteilung der ambulanten Angebote Weiterlesen

Voll im Trend – und jetzt?

Nicht nur im gesamten Berlin, auch in Neukölln war die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr leicht rückläufig. Waren es 2014 noch 6.539 Menschen, die in der musik collegium berlin_einbürgerungsfeier neuköllnHauptstadt zu deutschen Staatsbürgern wurden, reduzierten sich die Einbürgerungsverfahren 2015 lt. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg auf 6.302; in Neukölln sanken sie von 923 auf 853. Rechtliche Grundlage war überwiegend ein Mindestaufenthalt von acht Jahren in Deutschland.
Derweil deutet für 2016 einiges darauf hin, dass es mit der Zahl der Einbürgerungen in Neukölln wieder aufwärts geht. Während bis Juni 2015 nur 408 Einbürgerungen vorgenommen wurden, waren es aktuell in den ersten beiden Quartalen bereits 464; 25 Prozent hatten bis dato die türkische Staatsangehörigkeit.

Zehlendorf und Neukölln, Liebermann und Hessel

Dass der Maler Max Liebermann, der 1847 in Berlin geboren wurde und 1935 am selben Ort starb, je eine besondere Beziehung zu Neukölln gehabt hätte, ist nicht überliefert. Und die Möglichkeit einer Revision der Lokalgeschichte ist äußerst gering. garten_liebermann-villa_berlin-wannseeFranz Hessel, ebenfalls Kind einer großbürger-lichen jüdischen Familie wie Liebermann, notierte vielmehr in seinem 1929 veröffentlichten Buch „Spazieren in Berlin“: „Um seiner selbst willen Neukölln aufzusuchen, dazu kann man eigentlich niemandem raten. (…) Ich bin immer nur rasch mit der Tram durch Neukölln gefahren, um wo anders hinzukommen.“

Am Wannsee in Zehlendorf ließ sich Max Liebermann im Jahr 1909 ein Sommerhaus mit einem fast 7.000 Quadratmeter großen Garten bauen, das er Weiterlesen

Geballte Natur

Die Strahlkraft der Hauptdarsteller des Lichterlabyrinths vom Theater Anu ist passé. theater anu_tempelhoferfeld berlinAber das Tempelhofer Feld hat schon eine neue Attraktion: Vor einer Woche begann die alljährliche Wiesenmahd, die jetzt stetig weitere Protagonisten zutage fördert, die zwar nicht leuchten, aber die Besucher auf ihre Art faszinieren. Für das Illuminieren der Szenerie zeichnet seitdem wieder einzig, allein und bei freiem Eintritt der Himmel verantwortlich.

Mutmacher auf Deutschland-Tour

Begonnen hat sie vor zwei Monaten in Heidelberg, enden wird sie am 3. September in Bremen, und gestern erreichte die Mut-Tour 2016 das Etappenziel Berlin, um sich mut-tour2016 mitfahraktion_tempelhofer feld berlinabends auf dem Tempelhofer Feld mit einer Premiere zu vereinen: dem Mut-Lauf.

Es war im Jahr 2012, als der Bremer Künstler Sebastian Burger erstmals das rollende Aktions-programm zur Entstigmatisierung einer Krankheit startete, über die ungern geredet wird, die aber viele betrifft: Depressionen fordern mehr Tote als der Straßenverkehr und führen öfter zur Früh-Berentung als Rückenleiden. „Das Projekt“, so Burger, „möchte sowohl Betroffenen Mut machen, zu sich zu stehen, als auch Nicht-Betroffene ermutigen, Weiterlesen

„Herr Henkel ist doch selber Vater. Wie schafft er es, das bei einer Entscheidung völlig außer Acht zu lassen?“

1_ayla muss bleiben_kundgebung gegen abschiebung_sonnen-grundschule neukoellnVon Januar bis Ende Juni 2016 seien 1.068 Personen aus Berlin abgeschoben worden, was gegenüber dem Vorjahreszeitram nahezu einer Verdreifachung entspreche, verkündete die Senatsverwaltung für Inneres dieser Tage. „Der Bund hat eine Verdopplung der Abschiebungen in diesem Jahr als Zielmarke ausgegeben. Berlin liegt bislang also deutlich über dieser Erwartung“, ergänzte Innensenator Frank Henkel und kündigte an, dass er auch weiter konsequent abschieben werde, „um Recht und Gesetz durchzusetzen“.

Nicht in diese Statistik fällt Ayla, die Erstklässlerin der Neuköllner Sonnen-Grundschule, gegen deren Abschiebung nach Aserbaid-schan, in die Heimat des Vaters, im März Mitschüler, Lehrer und die Schulleitung demonstrierten. „Ayla und ihre Eltern und Geschwister sind noch Weiterlesen

Keine Lachnummer!

Heute, am Internationalen Witze-Tag, bietet es sich ja an, alles zu verhohnepiepeln, doch diese Nachricht ist kein Gag: Störfälle im öffentlichen Neuköllner Raum kön-nen ordnungsamt-app_foto land berlinab sofort auch per kostenloser App an Ord-nungsamt-Online gemeldet werden. Informationen über illegale Müllhalden, Lärm und sogar kaputte Straßenlaternen lassen sich damit nun prompt und bebildert absetzen. „Auf diese Mithilfe sind wir angewiesen. Nur wenn wir wissen, wo es hakt, können wir schnell reagieren!“, appelliert Bezirks-bürgermeisterin Giffey. Schon ohne App wurde die Möglichkeit des virtuellen Kontakts mit dem bezirklichen Ordnungsamt eifrig genutzt: 3.447 der 7.363 berlinweiten Meldungen – und somit 46 Prozent – betrafen Neukölln.

Nur (schl)echt mit dem gelben Punkt

272 Schrottfahrräder wurden in Neukölln im vergangenen Jahr entsorgt, wie der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Oliver Friederici zu fahrrad-vandalismus_schillerpromenade neuköllnentnehmen ist. In den Jahren 2014 und 2013 war die Zahl der Räder, die vom öffentlichen Neuköll-ner Straßenland abgeräumt werden mussten, mit 282 und 212 ausrangierten Drahteseln ähnlich.

Insgesamt haben die Berliner Ordnungsämter in den Jahren 2013 bis 2015 sage und schreibe 5.288 Schrottfahrräder abgefahren. In dieser Zahl sind ausgemusterte Zweiräder aus dem Bezirk Treptow-Köpenick noch nicht einmal enthalten, da im Neuköllner Nachbarbezirk diese Aufgabe Weiterlesen

Eine Biografie, die zum Katalysator wurde

stroebele_1.mai-demo2015_berlinObwohl Neukölln wegen der Nachbarschaft zu Kreuzberg seit jeher eine enge Beziehung zur Alternativkultur hat, die Ende der 1970er Jahre als Folgebewegung der außerparlamentarischen Oppo-sition APO entstand, vermitteln beide Bezirke oft ein ganz unterschiedliches Bild nach außen. Bestes Beispiel: Während Kreuzberg wegen seiner krawalli-gen revolutionären 1. Mai-Demonstration alljährlich in den Medien ist, verlaufen die wenigen Demos in Neukölln meist unspektakulär. Zieht ausnahmsweise aber doch ein politischer Umzug durch den Bezirk – wie etwa die revolutionäre 1. Mai-Demo 2015 – ist die Wahrscheinlichkeit hoch, den Kreuzberger Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele mit seinem Fahrrad zu treffen. „Die Straße ist Weiterlesen

Herausforderungen für Weitsichtige

siegessaeule goldelse berlinNeukölln mag vielleicht nicht überall sein, doch man kann tatsächlich von der 67 Meter hohen rathausturm neukoelln ab siegessaeuleGoldelse im Tiergarten in der Ferne den Turm des Neuköllner Rathauses erkennen. Ob es auch in umgekehrter Richtung möglich ist, können Interessier-te an jedem Mittwoch um 17 Uhr bei einer Rathaus-Führung mit anschließender Turmbesteigung herausfinden.

Festakt und Kundgebung zum RomaDay: „Es ist Versöhnung, wenn die Menschen zivilisiert zusammenleben“

Der 8. April ist der Internationale Tag der Sinti und Roma. Er geht auf die weltweit erste Roma-Konferenz im Jahr 1971 in London zurück, die als ein Meilenstein auf savic_sahiti_kyuchukov_podiumsdiskussion romaday_k-fetisch neukoellndem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe und Würde sowie gegen Diskriminirung und soziale Ausgrenzung der Roma gilt. Heute wird der Gedenktag in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck mit einem Festakt am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas begangen.

Bereits gestern haben die vier Verbände Amaro Drom, Amaro Foro, Roma Kultur Rad Berlin und Rroma Informations Centrum zu einem öffentlichen Abendgespräch ins k-fetisch in der Neuköllner Wildenbruchstraße eingeladen, um über die Bürgerrechtsbewegung der Roma und Weiterlesen

Bus der Aktion „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ erneut am Jobcenter Neukölln

Mit einer Pressekonferenz startete gestern die Jobcenter-Tour 2016 der Aktion eschen_steger_busteam_pk jobcenter-beratungstour2016_berlin„Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ vor dem Jobcenter Berlin-Mitte. Erstmals stellt aufgrund einer Allparteien-Initiative des Abgeordnetenhauses das Land Berlin in diesem und im kommenden Jahr jeweils 60.000 Euro für den Betrieb des Beratungs-busses lutz mania_pk jobcenter-beratungstour2016_berlinzur Verfügung. Diese Förderung rettet die mobile Beratung nicht nur im zehnten Jahr ihres Bestehens, sondern ermöglicht sogar eine zeitliche Ausdehnung der Aktion.

Auch Lutz Mania (M.), Geschäftsführer des Jobcenters Mitte war zum Termin vor die Treppe seiner Behörde gekommen. „Unser Jobcenter ist gut aufgestellt. Wir haben bei Weiterlesen

„In was für eine Gegend sind wir hier eigentlich gezogen?“

Seit letztem Freitag liegt ein neues Neukölln-Buch auf den Büchertischen der Buch-handlungen. Ein Sachbuch mit einem Ortsschild des Bezirks auf dem Cover, dem Titel „Keine Angst, hier gibt’s neukoelln-schriftzug_konrad-agahd-schulhofauch Deutsche!“ und dem vielleicht verkaufsfördernden Untertitel „Unser neues Leben im Problemkiez“. Geschrieben hat es Thomas Lindemann, dessen „Kinderkacke. Das ehrliche Elternbuch“ es vor sechs Jahren bis in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte.

Damals wohnte der Autor noch im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Inzwischen hat ihn, seine Frau und die drei Kinder die Suche nach einer größeren, bezahlbaren Wohnung von der „Wohlfühl-Welt des gentrifizierten Prenzlauer Berg“ in den Neuköllner Norden verschlagen, mitten in „Deutschlands Problembezirk Nummer 1“. „Papa, in was für eine Gegend sind wir hier eigentlich gezogen?“, wird Weiterlesen

Hoch zu Rad

Bevor morgen die Berlin Bicycle Week endet, geht es heute bei einem Event auf dem hochradrennen tempelhoferfeld berlin_foto evendale tasmaniaTempelhofer Feld, wo seit gestern das THF Testival stattfindet, noch mal besonders hoch her: Um 14 Uhr, wenn die Teilnehmer des Trek E-Derny Race ihre Sieger gefunden haben, beginnt auf den Runways mit dem Hochrad-Rennen ein Wettbewerb, der zu-gleich eine Reminiszenz an die Anfänge der Fahrrad-Ära sein soll.
Weitaus geringer ist dagegen die Fallhöhe beim Rad Race Last Man Standing, für das am Nachmittag auf dem Parcours von Berlin Kart in der Neuköllner Werbellinstraße die Qualifikationsläufe und ab 20 Uhr die Haupt-rennen gestartet werden.

„Alle reden über Integration, keiner redet über uns – die Deutschdozent_innen“

die deutschule neukoellnFür alle Flüchtlinge, die nach Neukölln kommen, sind Sprach- und Integrationskurse ein unentbehrliches Kernstück aller Integrationsanstrengungen. Anträge ausfüllen, Arbeit suchen, die Kinder in der Schule unterstützen – ohne Grundkenntnisse der deutschen Sprache läuft so gut wie nichts wirklich rund. Und wer in Deutschland leben möchte, sollte zumindest einige Dinge über die Geschichte, die Kultur und die Rechtsordnung des Landes wissen.

Allein im fußläufigen Bereich der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen C&A-Haus in der Karl-Marx-Straße sind deshalb gut ein halbes Dutzend Angebote für Integrations- und Sprachkurse derzeit in der Datenbank des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge  Weiterlesen

So ein Tag …

Falls sie noch verheiratet sind, können 41 Paare, die sich vor genau vier Jahren in Berlin trauen ließen, heute ihren ersten Hochzeitstag feiern. Auch für 1.158 Berline-rinnen kreißsaal mutter-kind-zentrum vivantes neukoelln_foto franziska taffeltund 1.135 Berliner ist der 29. Februar ein besonderes Datum: Sie wurden an dem Tag geboren, der nur in Schaltjahren im Kalender steht. 96 Kinder waren es, die – laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg – 2012 dazu kamen und nun, an ihrem ersten richtigen Geburtstag, die Phase des Krabbelns und Brabbelns längst hinter sich gelassen haben.
Der diesjährige Schalttag war erst 6 Stunden und 24 Minuten alt, als in einem Kreißsaal des Vivan-tes Klinikums Neukölln das erste 29. Februar-Baby das Licht der Welt erblickte: Der kleine Junge kam pünktlich zum errechneten Geburtstermin, ist 48 Zentimeter groß und erleichterte seine Mutter um 3.115 Gramm. Gut zwei Stunden später waren mit Hassan und Mohamed die ersten Schalttags-Zwillinge geboren. Für Eheschlie-ßungen meldeten sich für diesen Tag fünf Paare beim Standeamt Neukölln an.