Bedauerlich für die einen, ein Glücksfall für die anderen

In der Nachbarschaft hatten sie Schlimmes befürchtet: Als im Oktober letzten Jahres die Ananiaskirche abgerissen wurde, ging wohl niemand davon aus, in diesem Som- mer auf eine sich begrünende Dünenlandschaft gucken, Fenster unbekümmert öff- nen und  den eigenen Balkon unbelästigt  von Baulärm und  -staub nutzen zu können.

baustelle_baugruppe wilhelm-busch-str neukölln

Daran wird sich zunächst auch nichts ändern. „Im Moment liegt unser Bauantrag noch im Bezirksamt Neukölln zur Bearbeitung“, teilte Gesine Karge von der Baugemein- schaft Wilhelm Busch auf Anfrage mit. Ein erster Bauantrag sei für die Weiterlesen

Platz für Platz

Zwanzig Monate sind vergangen, seit die Neuköllner Ananiaskirche mit einem Ab- schiedsgottesdienst entwidmet wurde. Inzwischen ist der Abriss des 1967 einge-weihten Gebäudes weit  vorangeschritten und das  von einer Baugruppe per Erbbau-

abriss ananiaskirche neukölln

recht erworbene Eckgrundstück an der Wilhelm-Busch-/Treptower Straße zur Trüm- merhalde geworden. Einzig der Glockenturm der Kirche erinnerte dieser Tage noch an die Vergangenheit des Areals, dessen Zukunft in Wohn- und Gewerbeeinheiten liegen soll. Einige Schritte weiter ist  man schon bei einem anderen Baugruppen-Pro-

baugruppe ausbauhaus neukölln

jekt im Kiez: An der Ecke Unstrut-/Braunschweiger Straße wächst auf einer ehemali- gen Brache das mit 24 Wohneinheiten konzipierte Ausbauhaus Neukölln stetig heran.