Tag der Offenen Tür beim Traditionsunternehmen Bally-Wulff in Rudow

„Ich bin sehr froh, dass Bally-Wulff in Neukölln bleiben konnte und dass die Anlage mit der Produktionshalle groß genug ist, um den neuen Anforderungen nachzukommen.“ Bezirksbürgermeister Martin Hikel verabschiedete sich am vorletzten Freitagnachmittag mit diesen Worten vom Firmeneigentümer Ulrich Schmidt, nachdem er beim Tag der Offenen Tür des Spielautomatenherstellers an einem Rundgang über das Produktionsgelände teilgenommen hatte. Nach mehr als 50 Jahren am Maybachufer in Neukölln verlagerte das mittelständische Traditionsunternehmen den Betrieb im Frühjahr 2018 auf das Gelände am äußersten Ende der Köpenicker Straße sowie auf die Firmenzentrale in der Tempelhofer Colditzstraße. Bei Weiterlesen

Große Anerkennung für ein Auslaufmodell

Jürgen Mentzel weiß es noch ganz genau: Der 24. April 1972 war ein Montag. Am Freitag vorher habe er  sich bei der Günther Wulff Apparatebau GmbH vorgestellt, um sich für die per Zeitungsinserat ausgeschriebene Stelle in der Gerätemontage zu bewerben, und „nach dem Wochenende hab ich dann gleich angefangen“. Die bisher einzige und nur vierwöchige Phase der Arbeitslosigkeit in Mentzels 1966 begon- nener beruflicher Laufbahn war damit beendet. „Bei gerade mal drei Arbeit- gebern war ich in der Zeit beschäftigt“, resümiert der heute 61-Jährige. Eine sol- che Beständigkeit sei ja im Berufsleben längst ungewöhnlich. Vor allem für jemanden wie ihn, der ohne Lehre von der Schule in die Erwerbstätigkeit wechselte.

Nicht minder ungewöhnlich sind die Erlebnisse, die Jürgen Mentzel von nun an mit dem 24. April 2012 verbindet. „So richtig aufgeregt bin ich eigentlich nicht, aber ein bisschen kribbelt’s natürlich schon“, beschrieb der gebürtige Berliner noch am Vortag des großen Ereignisses seine Stimmungslage. Schließlich werde er zum ersten Mal für  40 Jahre Betriebszugehörigkeit  geehrt, und dass Neuköllns Bezirksbürger- meister zum Gratulieren kommt, das sei ja auch etwas Besonderes. Bisher habe er ihn meist nur in Talkshows gesehen. Auf das Shakehands mit Heinz Buschkowsky musste Mentzel allerdings bis zum Schluss der Feierlichkeiten warten. Vorher kamen Kollegen und Vorgesetzte zu ihm auf die Bühne im Pausenraum des Unternehmens, das seit 1982 nicht mehr Günther Wulff Apparatebau GmbH sondern Bally Wulff Games & Entertainment GmbH heißt und 40jähriges betriebsjubiläum von jürgen mentzel (r.) bei bally wulff, sascha blodauzu Deutschlands Marktführern im Bereich der Unterhaltungs- technologie zählt.

„Vor 40 Jahren war Willy Brandt Bundeskanzler, Gustav Heine- mann Bundespräsident und Bayern München stand in der Fußball-Bundesliga ganz oben“, erinnert Geschäftsführer Sascha Blodau (l.) den begeisterten Kicker und Fußball-Fan Jürgen Mentzel, der sich ehrenamtlich für die Berliner Fußball-Kirchen- liga engagiert.  Der seinerzeit angesagteste Geldspielautomat habe „Monarch“ geheißen und sei das erste Gerät gewesen, an dem Mentzel mitgebaut habe.

„Spielautomaten waren damals für mich völliges Neuland“, sagt der Jubilar. Natür- lich habe er als Jugendlicher mal davor gestanden und sein Glück versucht, aber „mehr als Groschenbeträge hab ich nie eingesetzt“. Ihn habe schon immer die 40jähriges betriebsjubiläum von jürgen mentzel (3. v. r.) bei bally wulffTechnik im Inneren der Geräte mehr interessiert: „Weil ich wirklich tech- nisch begabt und ein Tüftler bin, hatte ich auch von Anfang an keine Berührungsängste.“ Bereits nach einem Jahr Fließbandarbeit kannte Jürgen Mentzel alle Arbeitsschritte vom ersten bis zur Endkontrolle und konnte an jeder x-beliebigen Stelle innerhalb der Gerätemontage einge- setzt werden. Vermutlich trug auch diese Vielseitigkeit entscheidend dazu bei, dass ihm der Spaß am Job erhalten blieb: „Außerdem liegt das aber auch daran, dass sich die Spielautomaten im Laufe der Zeit sehr verändert haben und die Entwicklungen immer wieder eine Heraus-forderung darstellen.“ Früher hätten sie rein mechanisch funktioniert und aus vielen Einzelteilen bestanden, die in Handarbeit montiert werden mussten, heute strotzen die Geräte vor elektronischen Komponenten. „Über 150.000 Geräte sind es 40jähriges betriebsjubiläum von jürgen mentzel (r.) bei bally wulff, heinz buschkowskyinzwischen, an denen Herr Mentzel mitgearbeitet hat“, schätzt Sascha Blodau.

„Sie sind also seit stolzen vier Jahrzehnten einer von denen, die täglich dafür sorgen, dass einer der Grundtriebe des Menschen nicht ver- loren geht“, bestätigte Heinz Busch- kowsky dem dienstältesten der ak- tuell 240 Bally Wulff-Mitarbeiter. Außer Sex und dem Streben nach Macht und Geld würde zu denen zweifellos auch der Spieltrieb gehören. Geradezu hysterisch sei, so Neuköllns Bezirksbürgermeister, die auf politischer Ebene gras- sierende Debatte um Spielhallen und Casinos: Es könne doch nicht angehen, dass Automaten für menschliche Verirrungen verantwortlich gemacht werden und eine ganze Branche darunter leiden solle. Buschkowsky machte jedoch auch keinen Hehl daraus, dass ihm derartige Verirrungen ansatzweise nicht gänzlich unbekannt sind. „Früher war ich vorm Flipper kaum weg zu kriegen, und heute ist es für mich besser, Abstand von Roulette-Tischen zu halten“, gestand er Jürgen Mentzel, bevor er ihm für dessen 40-jährige Bally Wulff-Treue eine Anerkennungsurkunde des Neuköllner Bezirksamts überreichte.

Solche Termine seien für ihn doch sehr rar geworden, erklärte der Neuköllner Rathaus-Chef.  Einerseits würden Jubiläen heutzutage oft anders gehandhabt und beispielsweise in Weihnachtsfeiern integriert werden. Andererseits sei eine jahrzehntelange Beschäftigung bei nur einem Arbeitgeber aber eben längst ein Auslaufmodell. Bis beim Spielautomaten-Hersteller am Maybachufer wieder ein 40-jähriges Jubiläum gefeiert werden kann, sind es nicht mal mehr fünf Jahre. Dann ist Jürgen Mentzel dem Ruhestand schon ein entscheidendes Stück näher.

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Verspielt

Morgens um halb 6 haben offenbar auch die passioniertesten Demonstanten Bes- seres zu tun, als auf die Straße zu gehen.  Entsprechend dürftig war in der letzten Woche die Beteiligung an der ersten Demo vor der Bally Wulff-Zentrale am May- bachufer. Heute ruft die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) zu einer zivileren Zeit erneut zu einer Kundgebung am Geschäftssitz des Neuköllner Spiel- automatenherstellers auf:  „Ausgezockt, Bally Wulff! Gegen Lohndumping und Outsourcing in Neukölln!“ steht in großen Lettern über einer Veran-staltungsankündigung in der Termi-ne-Rubrik vom Neues Deutschland. Mehr Informationen bekomme man von der FAU, einer – laut Selbstbe- schreibung – anarcho-syndikalisti- schen Gewerkschaftsföderation.

Mehr Informationen bekommt man auch von Sascha Blodau, einem der drei Geschäftsführer von Bally Wulff. In einem Telefonat nahm er zu den im Veranstaltungshinweis verbreiteten Vorwürfen Stellung und bestätigte zunächst die bevorstehende Schließung der Siebdruck-Abteilung im Sommer nächsten Jahres: „Die ist unumgänglich, da Siebdruck-Verfahren bei der Spielautomaten-Produktion stark rückläufig sind und von PC- Technik ersetzt werden.“ Bereits seit drei Jahren werde der  mit zwei Mitarbeitern und einem Abteilungsleiter  besetzte Siebdruck-Bereich als temporär, d. h. zeitlich begrenzt, bezeichnet. Den Angestellten seien folglich Änderungskündigungen ausgesprochen worden, die jedoch keinesfalls mit den zitierten „unannehmbaren Verschlechterungen in Sachen Bezahlung, Arbeitszeit und Urlaubsanspruch“ einhergingen. Vielmehr habe das Unternehmen den Beschäftigten eine Zusatz-Qualifizierung für den Bereich Digitaldruck und die Übernahme in die entsprechende Produktions-Abteilung  angeboten. Der Mitarbeiter, der durch den Schulterschluss mit der FAU die kleine Revolution initiierte und dabei vermutlich deren Eigendynamik unterschätzte, sei gerade mal 40 und bereits seit 23 Jahren Angestellter von Bally Wulff, sagt Sascha Blodau: „Durch die Weiterbildung hätten sich ihm viele neue Möglichkeiten eröffnet.“

Wahr sei indes die verbreitete Behauptung, dass „in den letzten Jahren zahlreiche KollegInnen entlassen wurden“. Aber das betreffe die Zeit bis 2007, sagt der Geschäftsführer. Das Unternehmen habe seinerzeit kein marktfähig herzustellendes Produkt gehabt und sei schließlich an einen neuen Gesellschafter verkauft worden. Mit der Folge, dass die Talfahrt überwunden wurde und die Beschäftigtenzahl seit 2008 in den verschiedenen Geschäftsbereichen um 10 bis 20 % angestiegen sei. „Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass nun durch die Veränderungen in der Branche kompett andere Qualifizierungen als früher gefragt sind“, räumt Sascha Blodau ein. „Für ungelernte Arbeitskräfte, die acht Stunden lang am Lötband stehen, ist wegen des Einzugs der Computertechnik einfach kein Bedarf mehr.“

In einer Erklärung an die rund 250-köpfige Belegschaft stellten die Geschäftsführer von Bally Wulff gestern die von der FAU im Netz sowie auf zwei Flugblättern erhobenen Behauptungen richtig: „Aus sozialer Verantwortung und im Interesse aller Mitarbeiter und der Gesellschafter“ sei ihnen das Dementi der Falschaussagen wichtig, heißt es am Ende des Schreibens.

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Wird das Berliner Spielhallengesetz zum Bumerang?

Waren es Ende vorletzten Jahres noch 393 Spielhallen in Berlin, so hatte die Zahl konzessionierter Spielstätten im Jahr 2010 die 500er-Marke genommen und war bei 523 gelandet. Die Zahl der Geldspielgeräte legte im selben Zeitraum sogar eine Verdoppelung hin. Um die Spielhallenflut aufzuhalten, stampfte Berlin als erstes Bundesland ein Spielhallengesetz aus dem Boden, das seit gut einem Monat gilt.

Über dessen Auswirkungen diskutierten gestern bei einem von Gaby Dietzen mo- derierten Pressegespräch in der Produktionshalle des Neuköllner Spielauto- matenherstellers Bally Wulff Politiker und von dem Gesetz betroffene Branchen- vertreter. Um eines gleich vorweg zu nehmen: Wer mit einer vehementen Front zwischen Daniel Buchholz (SPD Spandau, Vorsitzender des AK Stadtentwicklung im Berliner Abgeordnetenhaus) und Heinz Buschkowsky (SPD, Bezirksbürgermeister von Neukölln) auf der einen Seite und Ulrich Schmidt, Thomas Breitkopf (r.) und Tim Wittenbecher (M.) auf der ande- ren gerechnet hatte, erlebte eine Überraschung.

Daniel Buchholz (l.) hatte als Verfechter des Berliner Spielhal- lengesetzes, dem nur die FDP nicht zustimmte, einen wahrlich schweren Stand. Schnell kristal- lisierte sich heraus, dass er von seinem Neuköllner Parteige- nossen keinen Schulterschluss erwarten kann. Zwar waren sich beide noch einig, dass eine massive Ansiedlung von Spielhallen die Gefahr der Spielsucht fördert und die Optik der Kieze nicht eben attraktiver macht, doch dann trennten sich ihre Wege. „Die Hermannstraße wird durch das Gesetz in fünf Jahren nicht anders aussehen und das Gesetz seine Ziele nicht erreichen“, prognostizierte Buschkowsky (M.). In Neukölln, das eine lange Tradition bei der Bekämpfung des illegalen Spiels habe, seien Spielhallen kein Problem. Gerade mal eine komme auf 6.000 Einwohner, das sei vertretbar und Resultat einer strikten Auslegung des Baunutzungsrechts und des Textbebauungsplans im Bezirk. Ein Ärgernis seien hingegen „wilde Spielcafés“, also (pseudo-)gastronomische Betriebe mit bis zu drei Automaten hinter uneinsehbaren Fenstern, und Wettbüros. Doch die betreffe das Gesetz nicht. Wenn man berlinweit die Baunutzungsverordnung anwenden würde, meinte der Neuköllner Bezirksbürgermeister, hätte es das Spielhallengesetz nicht gebraucht.

Dem stimmte auch Thomas Breitkopf zu, der selber Spiel- stätten betreibt und zudem im Vorstand des Vereins der Au- tomatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland sitzt. „Das Ge- setz ist totaler Blödsinn, weil es uns legalen Spielstätten scha- det und den illegalen hilft“, ist er überzeugt. Es werde der Kri- minalisierung einer ganzen Branche weiter Vorschub leisten: Schon jetzt gebe es massenweise unbesetzte Arbeits- und Ausbildungsplätze, weil kaum noch jemand in dem Gewerbe arbeiten wolle. Entsprechend düster fällt Breitkopfs Prognose aus: Das Gesetz und die bereits Anfang des Jahres von 11 auf 20 % angehobene Vergnügungssteuer werden dafür sorgen, dass zahlreiche legale Spielhallen in den Bankrott schlittern und das juristisch fixierte Ende des Bestandsschutzes in fünf Jahren nicht mehr erleben.

In Ulrich Schmidt (r.) fand der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz ebenfalls keinen, der Zuspruch zollt. Der Chef der Schmidtgruppe und Vorsitzende des Forums für Automatenwirtschaft befürchtet vielmehr, dass andere Bundesländer dem Beispiel Berlins nacheifern werden. Ginge es nach ihm, sollte die Politik mit Bran- chenvertretern kooperieren, um künftig für beide Seiten akzeptable Regelungen zu finden. Das läge auch im Interesse von Bally Wulff-Geschäftsführer Tim Wittenbecher: „Wenn andere Bundesländer dem Berliner Vorbild folgen, können wir schließen.“ Kein einziges Gerät sei seit dem Inkrafttreten des Gesetzes mehr in Berlin verkauft worden. Ein Novum für das Unternehmen am Maybachufer, das im letzten Jahr sein 60-jähriges Bestehen feierte und aktuell rund 250 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir fühlen uns“, so Wittenbecher, „in unserer Spielautomatenhersteller-Ehre gekränkt.“ Die in Berlin eingeläutete Regulierung legaler Spielhallen, prognostiziert er, sei der falsche Weg. Würde passieren was Wittenbecher für wahrscheinlich hält, dass Spieler vermehrt zum Glücksspiel per Internet abwandern, träfen die Folgen des Gesetzes nicht nur die Branche, sondern auch die Berliner Haushaltskasse.

Kernpunkte des Berliner Spielhallengesetzes:

  • Reduzierung der zulässigen Automatenanzahl pro Spielhalle von derzeit 12 auf acht
  • Mindestabstand von 500 Metern zwischen lizensierten Spielstätten
  • keine Spielhallen in räumlicher Nähe zu Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
  • uneinsehbare Fenster ohne auffällige Außenwerbung
  • achtstündige Sperrzeit zwischen drei und 11 Uhr
  • Beschäftigung einer Aufsichtsperson mit Sachkenntnissen in den Bereichen Prävention und Spielerschutz
  • derzeit gültige Konzessionen für Spielhallen laufen 2016 aus und müssen neu beantragt werden

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Mit Unterstützung aus Neukölln zum Erfolg

Am Anfang waren die Idee des Berliner Künstlers Christian Graupner und des sizilianischen Choreographen Roberto Zappalá sowie einige Experimentiergeräte im Keller des Neuköllner Traditionsunternehmens  BALLY WULFF: Graupner hatte das Konzept für eine interaktive Video-Installation im Kopf, wozu er Originalteile be- nötigte, die an traditionelle Spielautomaten christian graupner, mindbox, bally wulff berlin, neuköllnerinnern.

Beim Spielautomatenhersteller am Maybachufer konnte er sich das Richtige aussuchen, und das bestand aus zwei für Holland entwickelten Geldspielgeräten im Casino-Look. Im letzten Moment wurden sie für den Künstler vor der Verschrottung gerettet. Versatzstücke der Maschinen, die das Spiel mit dem Zufall andeuten, geben dem Kunstwerk einen besonderen Reiz.

Nach der ersten öffentlichen Präsentation der MindBox christian graupner, mindbox, bally wulff berlin, neukölln,  kunsthaus exnergasse wienauf der CynetArt in Dresden ging die Reise im vergangenen Herbst zur ersten internationalen Ausstellung in Italien. Im Januar konnten sich dann die Besucher der Kunsthalle Exnergasse in Wien von der MindBox überzeugen, danach begeisterte Graupners dynamische Musikmaschine, die ständig neue rhythmische und audio-visuelle Muster hervorbringt, beim Japan Media Arts Festival in Tokyo das Publikum. Zu verdanken ist das nicht  zu- letzt der schauspielerischen Leistung und dem impulsiven Gespür des sizilianischen Choreographen und Tänzers Roberto Zap- palá, der der MindBox mit seiner Perfor- mance  sozusagen das Leben einhauchte.

Ende Februar ging es für Christian Graup- ner und seine innovative Video-Installation in die USA und damit zum – zumindest vorläufigen – Höhepunkt der MindBox-Tournee: Bei der Guthman Musical Instrument Competition in christian graupner, mindbox, bally wulff berlin, neuköllnAtlanta gewann der mit den Software-Experten Nils Peters und Norbert Schnell kooperierende Berliner Künstler den zweiten Preis.

„Ein Erfolg“, so Bernhard Eber von BALLY WULFF, „der unser Unterneh- men darin bestärkt, auch weiterhin punktuell Künstler zu unterstützen.“ Ein gewisser Zusammenhang zwi- schen dem Projekt und den Fir- menprodukten müsse jedoch gege- ben sein.

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Neuköllnisches beim Festival of Lights

Heute Abend startet in Berlin das Festival of Lights. Dabei bleibt Neukölln zwar – ab- gesehen von der normalen Beleuchtung – duster, doch ohne das Engagement eines Neuköllner Unternehmens wäre der Potsdamer Platz entschieden weniger spek- takulär festival of lights berlin,eleonore straub,bally wulffilluminiert.

Dort sind nämlich bis zum 24. Oktober Lichtskulp- turen der Künstlerin Eleonore Straub zu sehen: Figu- ren mit Köpfen, Beinen und menschlich anmutenden Zügen, die sich unter das Publikum mischen und mit ihm sowie dem Licht spielen.

festival of lights berlin,eleonore straub,bally wulffDie dekorativen, bunten Schei- ben, die Torso und Kopf sind, wurden Eleo- nore Straub von dem traditionsreichen, am Neuköllner May- bachufer beheimateten Spielautomaten-Hersteller Bally Wulff überlassen. So leuchtet dann auch ein Stück Neukölln beim Festival of Lights.

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