„Besonders vermüllt ist der Mittelbuschweg“: Auftakt der diesjährigen Putzaktionen im öffentlichen Raum in Neukölln

Pünktlich zum Frühlingsbeginn startete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am Sonnabendvormittag gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Arnold-Fortuin-Hauses und aus dem Harzer Kiez die neue Saison der Kampagne „Schön wie wir“.

„Es ist nicht in Ordnung, Müll einfach auf die Straße oder in den Park zu kippen“, wiederholte Giffey die Kernbotschaft der im vergangenen Jahr angelau-fenen Sauberkeitsaktion. „Durch das asoziale Verhalten Einiger werden ganze Nachbarschaften verunstaltet. Darunter leiden die Anwohnerinnen und Anwohner und ganz besonders auch die Kinder“, sagte die Bezirksbürger-meisterin. Mitarbeiter des Arbeitsgebietes Interkulturelle Aufgaben Weiterlesen

Roma-Kultur-Europa: Diskussion über Klischees und Auswege im Young Arts Neukölln

young arts nk_neuköllnVier Steppkes mit tiefschwarzen Haaren und braunen Augen von der Trommelgruppe der Jugendkunstschule Neukölln machten vorges- tern Abend den Auftakt beim Fachgespräch „Roma-Kultur-Europa“. Zu dem hatten Bettina Jarasch, Landesvorsitzende der Berliner Grü- nen, und die direktgewählte Neuköllner Wahl- kreisabgeordnete Dr. Susanna Kahlefeld ins Young Arts Nk in der Donaustraße eingeladen. „Wir sind eine pro-europäische Partei. Alle The- men, die uns wichtig sind, sind eigentlich nicht innerhalb der nationalstaatlichen Grenzen zu lösen. Europa ist eine Riesenchance für uns alle, friedlich und gut zusammenzuleben. Wir wollen nicht auswählen, wer aus Europa zu uns nach Berlin kommen darf und wer nicht.“ Mit wenigen Sätzen umriss Bettina Jarasch, wofür ihre Partei im Europa-Wahlkampf eintreten will. Positionen, für die es wahrscheinlich viel Gegenwind geben wird, wie die Anfang des Jahres geführte Debatte über Armutswanderung und Weiterlesen

Mahnendes Eingreifen, wo Menschenrechte verletzt sind

genezareth-kirche_neuköllnWenn alle anderen Möglichkeiten ausge-schöpft sind, ist er da: Vor über 30 Jahren nahm der ökumenische Verein Asyl in der Kirche, zunächst als Initiative, seine Arbeit auf und richtete das bundesweit erste Kirchenasyl in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche ein. Seitdem ist er für Menschen, die ihre Heimatländer verließen, als Flücht- linge nach Deutschland kamen, das Asyl- bewerber-Verfahren durchliefen, nicht aner- kannt wurden und nun abgeschoben wer- den sollen, die letzte Hoffnung. Ein Licht- blick in der dunklen Gegenwart, die eine noch finsterere Zukunft befürchten lässt.

Derzeit nehmen acht Gemeinden in Berlin Menschen ins Kirchenasyl auf. „Aktuell betreuen wir 14 Personen, darunter zwei Familien“, berichtete Peter Becker vom Vorstand des Asyl in der Kirche e. V. Berlin letzten Sonntag in der Weiterlesen

Prädikat „beispielhaft“: EU-Sozialkommissar László Andor zu Besuch bei Roma-Integrationsprojekten in Neukölln

arnold-fortuin-haus_hans-fallada-schule_neuköllnDas Neuköllner Arnold-Fortuin-Haus und die benachbarte Hans-Fallada-Schule sind wegen ihrer guten Zusammenarbeit als erfolgreiches kommunales Integrations- projekt für Roma weit über die Grenzen Berlins bekannt. Freitag informierte sich EU-Sozialkommissar László Andor, beglei- tet von Staatssekretären von Bund und Land sowie Bezirksstadträtin Dr. Franziska Giffey, an Ort und Stelle über das vorbild- liche Praxisbeispiel in der Harzer Straße. Aktueller Anlass des Besuches: Mit der vollen Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren, die seit Jahresbeginn gilt, ist die Situation der Roma in rund 20 deutschen Städten, darunter auch Weiterlesen