Jeder Stern ein Herzenswunsch eines Neuköllner Kindes

ungeschmückter wunschbaum_rathaus neukoellnNicht nur vor dem Neuköllner Rathaus steht nun eine Tanne, sondern auch in dessen Foyer. Bis gestern Mittag sah diese noch ziemlich kahl aus, nur eine Lichterkette und einige Kugeln verloren sich in ihr. giffey_gilke_theodor-storm-gs_wunschbaum rathaus neukoellnAber dann kamen ein paar Kinder der Theodor-Storm-Grundschule, Bezirksbür-germeisterin Giffey, Schul-stadtrat Rämer, zwei Be-zirksverordnete und Marius Gilke (r.) nebst einigen Vertretern vom Schenk doch mal ein Lächeln e. V. – und seitdem ist die Tanne ein Wunschbaum.

Mit 38 gelben Papiersternen, auf die Neuköllner Kinder jeweils einen Herzenswunsch geschrieben hatten, wurde er dekoriert. „Bedingung war, dass das Weiterlesen

Wenn die gewohnte Umgebung fremd geworden ist

the bread station neuköllnWie lebt es sich in einem Kiez, dessen Bewohner-struktur sich binnen weniger Jahre rapide verjüngt hat, während man selber stetig älter wurde? Der Heimat ist, sich aber nicht mehr so anfühlt. In dem Bäckereien hope-seniorenzentrum neukoellneröffnen, die The Bread Station heißen, hippe Läden und Cafés in ehemalige Eckkneipen ziehen, und viel englisch, spanisch und italienisch gesprochen statt ber-linert wird.

Sie habe nie woanders als im Reuterkiez gelebt, erzählt eine Rentnerin. Nun wohnt sie am Maybachufer, vorher in anderen Straßen, die zwar noch heißen, wie sie immer hießen, ansonsten aber ihre Gesichter verändert haben: „Durch die Entwicklung der letzten Jahre hab ich den Eindruck, in einen anderen Kiez umgezogen zu sein.“ Für das seit Oktober 2012 laufende Weiterlesen

Neue Herberge für Kulturelles

hotel rixdorf_neukoellnNoch ist das Hotel Rixdorf am Böhmischen Platz ein Geheimtipp, aber eher keiner für Leute, die vorübergehend ein Bett in Neukölln suchen. Stattdessen sind dort, wo bisher das Central Rixdorf vor allem zum Puppenspiel einlud, auch künf-tig Kultur-Events zu erwarten: das erste schon am nächsten Samstag.

Umdenken auf der Herrfurthstraße

radspur einbahnstrasse herrfurthstrasse neukoellnViele Radfahrer verhielten sich ohne-hin schon lange so, als sei zwischen Hermann- und Weisestraße die Ein-bahnstraßenregelung in der Herr-furthstraße für sie aufgehoben. Und auch die meisten Autofahrer wunder-ten sich nicht, wenn ihnen auf der wichtigsten Neuköllner Verkehrsach-se zum Tempelhofer Feld Radler in Ost-West-Richtung entgegen kamen. Einzig Fußgänger, die die Straße überqueren wollten, ließen häufig den prüfenden Blick zur Werbellinstraße vermissen. An den sollten sie sich jedoch gewöhnen, denn was bisher nicht erlaubt war, ist nun legal.

Ehrung junger Talente und eines Traditionsvereins

raemer_schulsportlerehrung neukoelln_foto simonSportlich ging es gestern Vormittag für Jan-Christopher Rämer (l.) in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zu. Weit über 200 Neuköllner Schülerinnen und Schülern – wie z. B. denen der Schule am Sandsteinweg – hatte der Sportstadtrat bei der Neuköllner Schulsportehrung zu gratulieren und Urkun-den nebst Präsenten zu überreichen, weil sie in diversen Disziplinen mit sehr guten schul-sportlichen Leistungen Weiterlesen

Neugierde und Geduld von der Nachbarschaft des Kindl-Geländes in Neukölln erwünscht

vollgut-pk_neukoellnEs ist nicht zu übersehen, dass sich auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei etwas tut. Mit dem gerade im Umbau befindlichen Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst und dem SchwuZ haben sich bereits zwei Einrich-tungen etabliert. Auf der Teilfläche an der Mainzer Straße errichtet die Ziegert Immobilien GmbH derzeit 119 Eigentumswohnungen.

Das Bezirksamt Neukölln und die Stiftung Edith Maryon zur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten luden am vergangenen Mittwoch gemeinsam zu einem Presse-temin, um über die aktuellsten Entwicklungspläne zu informieren. Die Weiterlesen

Glückssachen

nordseeAm Meer kann es nicht liegen, dass die Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen sind. Das haben schließlich auch die Mecklenburg-Vorpommer-ner mehr oder weniger dicht vor der Nase, die indes, wie der Glücksatlas 2015 feststellt, bei der Lebens-zufriedenheit ganz hinten liegen. Die Berliner landeten bei dem Ranking immerhin auf dem 14. von 19 Plät-zen und stehen damit an der Spitze aller ostdeutschen Regionen. Bei der Arbeitszufriedenheit hangelten sie sich sogar auf Platz 13; bei der Zufriedenheit mit der Gesundheit reichte es dagegen nur für den 17. Platz. Als ähnlich schlecht empfinden die Hauptstädter ihre Wohn- und Freizeitsituation: Nur die Sachsen, Bran-denburger und Meck-Pommer sind in Weiterlesen