Bürgeramt Donaustraße und Gertrud-Junge-Bibliothek schließen bis Mitte Februar

Das Bürgeramt in der Neuköllner Donaustraße und die Gertrud-Junge-Bibliothek im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt sind seit gestern bis voraussichtlich 14. Februar bzw. bis einschließlich 19. Februar 2023 geschlossen. Hintergrund sind in beiden Fällen die anstehenden Wiederholungswahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 12. Februar 2023. Darüber informierten vergangene Woche Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Bezirksstadträtin Karin Korte in zwei Pressemitteilungen.

Alle im Bürgeramt Donaustraße vereinbarten Termine bleiben bestehen. Die Dokumentenausgabe in der Donaustraße ist weiterhin geöffnet, sodass alle Dokumente abgeholt werden können. Vereinbarte Termine bleiben bestehen. In Einzelfällen werden Termine in das nahe gelegene Bürgeramt Sonnenallee verlegt. Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden darüber per E-Mail informiert.

Als Ausweichstandorte für die Gertrud-Junge-Bibliothek im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt dienen die Margarete-Kubicka-Bibliothek in Britz und die Gertrud-Haß-Bibliothek in Rudow. Bereits ausgeliehene Medien der Gertrud-Junge-Bibliothek können entgeltfrei in allen Neuköllner Bibliotheken zurückgeben werden. Vorsorglich wurden alle ausgeliehenen Medien mindestens bis zum 20. Februar 2023 verlängert.

„Gerne hätten wir auf diesen Schritt verzichtet“, erklärte Hikel zur Schließung des Bürgeramtes in der Donaustraße. Für die Vorbereitung der Wahlen würden aber zusätzlich Mitarbeitende benötigt, deren Stellen nicht alle kurzfristig von außen besetzt werden könnten. „Es war keine leichte Entscheidung, eine Bibliothek zu schließen, aber notwendig, um das Wahlamt und die Kolleginnen und Kollegen dort zu unterstützen“, schrieb Bildungsstadträtin Korte.

=Christian Kölling=

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