Jung und Alt schmückten den Weihnachtsbaum im Rathaus Neukölln mit Wünschen

„1 Pelikan Füllhalter für Linkshänder, 15,49 Euro. Ein Panorama Puzzle, 500 Teile, 8,49 Euro. Danke.“ Für Kinder aus einkommensarmen Verhältnissen, die im Buckower Kinderheim Girlitzweg leben, wurde gestern dieser Wunsch von „Lametta 142“ zusammen mit 159 weiteren Wünsche an den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses Neukölln gehängt. „Ich wünsche mir vom Supermarkt einen Gutschein für mein Weihnachtsessen. 25,- Euro. Danke!“, schrieb Walnuss 80. Erstmals kamen auch Bewohnerinnen aus dem Haus Rixdorf zum Wunschbaum, um zusammen mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel (r.) 25 Wünsche bedürftiger Senioren an den Baum zu hängen.

Marius Gilke vom Verein „Schenk doch mal ein Lächeln“,  der die Weihnachtsaktion in Neukölln das achte Mal in Folge begleitete, erinnerte sich an sein erstes Treffen mit der damaligen Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey. Inzwischen hat er sein Studium beendet und ist Vater geworden. Mit Hikel, der auch in diesem Jahr von mehreren Bezirksverordneten unterstützt wurde, traf Gilke gestern das vierte Mal zusammen. Insgesamt verteilte der Verein „Schenk doch mal ein Lächeln“ in diesem Jahr in elf Bezirken 3.500 fünfzackige Wunschsterne. „Dass in Neukölln auch Senioren in die Wunschaktion einbezogen worden sind, ist eine berlinweite Premiere.“ Sollte sie erfolgreich verlaufen, werde das Pilotprojekt auch auf andere Bezirke ausgeweitet, sagte mir Gilke.

Spenderinnen und Spender können einen Wunschstern – oder mehrere – in der Tanne im Foyer aussuchen. Anschließend das gewünschte Geschenk – im Wert von je bis zu 25 Euro – besorgen und unverpackt bis spätestens 9. Dezember beim Pförtner im Rathaus Neukölln in der Hauptloge abgeben (mit Wunschstern/Name/Nummer zur korrekten Zuordnung). Die Geschenke werden danach von Ehrenamtlichen verpackt und vor Heiligabend übergeben.

=Christian Kölling=

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