Schwerpunktkontrolle des Ordnungsamtes gegen Falschparker

35 kostenpflichtige Umsetzungen von Fahrzeugen, die verkehrsbehindernd oder verkehrsgefährdend abgestellt waren, 646 Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie eine Vielzahl von Präventionsgesprächen. Das ist die Bilanz der jüngsten Schwerpunktkontrolle, die das Neuköllner Ordnungsamt am vergangenen Mittwoch durchführte. „Im Fokus der Maßnahmen standen insbesondere verkehrsgefährdende Verstöße, so zum Beispiel unerlaubtes Halten oder Parken auf Radfahrstreifen oder das Parken in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen“, schrieb das Bezirksamt in einer Pressemitteilung.  Zusätzlich seien auch die Ladezonen der Neuköllner Hauptverkehrsstraße verstärkt kontrolliert worden, da diese oftmals durch dort unberechtigt abgestellte Fahrzeuge blockiert werden. Der gewerbliche Lieferverkehr sehe -nach Einschätzung des Ordnungsamtes- in der Folge keine andere Möglichkeit, als in der zweiten Reihe oder auf Radverkehrsanlagen zu parken.

„Schwerpunktkontrollen wie diese senden ein Signal und machen die Wege in Neukölln für alle sicherer. Auch für Menschen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, sind falsch geparkte Autos oft ein gefährliches Hindernis“, sagte die für das Ordnungsamt zuständige Bezirksstadträtin Sarah Nagel, die bei den Kontrollen selbst vor Ort war. Das Ordnungsamt leiste täglich einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende. „Durch den Einsatz am Mittwoch wurde zum Beispiel die Durchfahrt für Busse erleichtert“, so Nagel.

=Christian Kölling=

 

%d Bloggern gefällt das: