Imad Al Suliman liest aus seiner Fluchtgeschichte „Das Jasmin-Inferno“

Was fühlen Menschen, die auf der Flucht sind? Der syrische Autor Imad Al Suliman, geboren 1987 in Damaskus, lebt seit Juli 2015 in Deutschland. In seinem Tatsachenroman „Das Jasmin-Inferno – Eine Fluchtgeschichte vor dem Tod ins Exil“ erzählt er, was Menschen fühlen, die Tragödien hautnah erlebt haben. Deren Familien zerbrechen, die ihre Heimat verlieren, die täglich Schmerz, Enttäuschung, Ablehnung, ja sogar die Verwüstung ihrer Seele erfahren. Am kommenden Donnerstag liest Al Suliman in der Neuköllner Stadtbibliothek.

Der Autor schildert eigene Erfahrungen, die er auf seiner Flucht aus Syrien über die Türkei, Griechenland und den Balkan bis nach Österreich und Deutschland machen musste. Ein Weg ins Exil, den 2015 bis 2016 fast anderthalb Millionen syrische Frauen, Männer und Kinder gingen und den viele andere Menschen noch immer auf sich nehmen. Imad Al Suliman studierte englische Sprache und Literatur an der Universität Damaskus. Er absolviert derzeit ein Masterstudium der Sozial- und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Sein Debütroman „Das Jasmin-Inferno“ ist 2022 in der Edition Aurora erschienen.

Das Jasmin-Inferno – Eine Fluchtgeschichte vor dem Tod ins Exil
Lesung mit Imad Al Suliman
Donnerstag, 1. September 2022, 18 Uhr
Ort: Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin
Mail: info@stadtbibliothek-neukoelln.de , Tel: 030/90239 4313
Die Stadtbibliothek ist im 4. Obergeschoss (Parkdeck 4) der Neukölln Arcaden.

=Christian Kölling=

 

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