In der Galerie im Saalbau werden die Arbeits- und Lebenswelten des digitalen Zeitalters untersucht

Wie kontrollieren die neuen Technologien der digitalen Ökonomie die Emotionen und Körper der Menschen? Dieser recht anschaulichen Frage geht seit vergangenem Freitag die laufende Ausstellung der Galerie im Saalbau nach, die den rätselhaften Namen „c/o – in anderen Händen. Affektive Infrastrukturen und arbeitende Interieurs“ trägt. Neun in Neukölln beheimatete Künstlerinnen untersuchen mittels Installation, Video, Fotografie und Sound, wie digitale und physische Architekturen das alltägliche Leben bestimmen, indem sie Verhaltensweisen und Gewohnheiten formen sowie kollektive Gefühle beeinflussen. Können wir andere Modelle entwickeln, um uns im Geflecht von Arbeit, Teilhabe, Digitalität und körperlicher Erfahrung zurechtzufinden?, fragte die vertretende Galerieleiterin Yolanda Kaddu-Mulindwa zur Vernisage inmitten der ausgestellten Werke. Weiterlesen