Auch Buckow und Britz könnten von zwei neuen Bahnhalten profitieren

„Wir brauchen dringend den S-Bahnhalt Kamenzer Damm und den Regionalbahnhalt Buckower Chaussee“, forderten Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann (Tempelhof-Schöneberg), Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg (Steglitz-Zehlendorf) und Neuköllns stellvertretender Bezirksbürgermeister Jochen Biedermann gestern Vormittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Marienpark. Der Berliner Süden zähle bereits heute circa 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie rund 900 Gewerbebetriebe. Tendenz steigend. Mit der Entwicklung weiterer Standorte wie dem Marienpark in Tempelhof, Lichterfelde Süd in Steglitz oder den Buckower Feldern in Neukölln stünden in den nächsten Jahren weitere Entwicklungen sowohl im Wohnungsbau, der sozialen Infrastruktur als auch im gewerblichen Bereich bevor. Gemeinsames Ziel der drei Grünen-Kommunalpolitiker ist die Einrichtung eines RE-Bahnhalts an dem bereits bestehenden S-Bahnhof Buckower Chaussee sowie der Bau eines neuen S-Bahnhalts am Kamenzer Damm. Für beide Projekte liegt die Federführung beim Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

„Die Umsetzung des Regionalbahnhalts Buckower Chaussee ist vor allem für die rund 40.000 Anwohner*innen des Neuköllner Stadtteils Buckow von großer Bedeutung. Der Anschluss an den Regionalverkehr verbessert die Anbindung und verkürzt Fahrzeiten in die Innenstadt und in das brandenburgische Umland sowie zum BER“, sagte Biedermann. „Auch der S-Bahn-Halt Kamenzer Damm ist ein bedeutender Lückenschluss und stellt eine logische Konsequenz dar, die beispielsweise aus dem Neuköllner Stadtteil Britz mit einer Busverbindung bedient werden könnte“, fügte der stellvertretende Bürgermeister hinzu.

=Christian Kölling=

%d Bloggern gefällt das: