Bildungsstadträtin Korte will deutsch-ukrainische Schule in der Leinestraße eröffnen

„Ich habe gegenüber der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mehrfach das Interesse des Bezirksamts betont, das Gebäude der Carl-Legien-Schule in der Leinestraße in die Trägerschaft des Bezirks zu übernehmen und künftig als allgemeinbildende Schule zu nutzen. Zuletzt habe ich Ende Mai in einem Schreiben an Staatssekretär Slotty vorgeschlagen, dort eine deutsch-ukrainische Schule zu eröffnen.“ Das teilte die für Bildung, Kultur und Sport zuständige Neuköllner Bezirksstadträtin Karin Korte vor einer Woche auf eine Mündliche Anfrage (Drucksache 0373/XX) der Bezirksverordneten Marina Reichenbach mit. Die SPD-Verordnete hatte in der letzten Sitzung des Bezirksparlaments vor der Sommerpause gefragt, welche Anstrengungen in Neukölln unternommen werden, um das Gebäude und das Grundstück künftig als allgemeinbildende Schule in Trägerschaft des Bezirks nutzen zu können.

Die Stadträtin antwortete ferner, dass das bezirkliche Anliegen derzeit durch die Senatsverwaltung für Bildung geprüft werde. Das Gebäude der Carl-Legien-Schule werde nach Kenntnis des Bezirksamts von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) bewirtschaftet und sei an die Senatsverwaltung für Bildung vermietet worden. „Die Einrichtung einer deutsch-ukrainischen Schule – die zum Beispiel Ukrainisch als Fremdsprache anbieten und Partnerschaften mit ukrainischen Schulen eingehen könnte – hätte mehr als nur Symbolwert, sondern könnte eine wichtige Grundlage für eine vertiefte Partnerschaft mit der Ukraine auch im schulischen Bereich sein“, so Korte.

=Christian Kölling=

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