„Rudow liest“ im 10. Jahr

Lesungen auf dem Wochenmarkt, in der Bibliothek, beim Hörgeräteakustiker, in Kirchengemeinden, im Reisebüro, in der Apotheke, in Schulen, im Sportcasino, beim Kulturverein und last not least in der Buchhandlung: Das von seinem Charakter her in Berlin einzigartige Lesefest „Rudow liest“ findet nach einer Corona-Pause wieder am ersten April-Wochenende statt. Und der Eintritt für alle Lesungen ist wie üblich frei! Bezirksstadträtin Karin Korte eröffnet die Veranstaltungsreihe offiziell am 1. April um 18 Uhr in der Bibliothek Rudow (Alt-Rudow 45). Im Anschluss liest Lea Streisand aus ihrem Buch „Hätt` ich ein Kind“. Zur Hauptveranstaltung am 2. April in der Dorfkirche Rudow stellt Julia Franck ihren neuen Roman „Welten auseinander“ vor. Für diese Lesung, die am Sonnabend um 20 Uhr beginnt, müssen kostenlose Eintrittskarten in der Buchhandlung Leporello telefonisch unter 030 – 66 52 61 53 bestellt werden.

Neben drei Kinderlesungen erwarten die Gäste Lesungen unterschiedlichster Art. Auf dem Rudower Wochenmarkt in der Prierosser Straße unterhält Susanne M. Riedel die Zuhörinnen und Zuhörer 2. April ab 11 Uhr mit reichlich Wortwitz aus ihrem Band „Ich hab mit Ingwertee gegoogelt. Mein Leben in Autokorrektur“. Die Autoren Falko Liecke und Hannes Rehfeldt präsentieren ihr Sachbuch „Brennpunkt Deutschland: Armut, Gewalt, Verwahrlosung – Neukölln ist erst der Anfang“ am 3. April um 18 Uhr im Casino des TSV Rudow (Neuköllner Straße 277).

„Zur Steuerung der Gästezahlen sind diesmal alle Lesungen – außer auf dem Wochenmarkt – nur nach vorheriger Anmeldung zugänglich. Hier gelten dann jeweils die gültigen Corona-Verhaltensregeln“, teilte Buchhändler Heinz Ostermann mit, der das Lesefest von Anfang an organisiert. Details zu den Anmeldungen können die jeweiligen Veranstaltungsorte geben. Das gesamte Programm von „Rudow liest“ finden Sie unter https://www.genialokal.de/buchhandlung/berlin-rudow/leporello-buch/Veranstaltungen/.

=Christian Kölling=

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