Klimagipfel auf dem Böhmischen Platz

34 Parteien treten im Herbst zu den Wahlen für das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksversammlungen an. Eine davon ist die im August 2020 gegründete Klimaliste Berlin, die aus der Volksinitiative Klimanotstand hervorging. Gemeinsam mit anderen Initiativen der Klimagerechtigkeits-Bewegung lud die Partei am vergangenen Freitagnachmittag zu einem Neuköllner Klimagipfel auf dem Böhmischen Platz ein. „Wie kann Politik zu einem gerechteren Leben für alle beitragen und wie gestalten wir ein klimaneutrales Berlin bis 2030?“, lautete die Frage, auf die die junge Partei ebenso wie Autofreiberlin, Klimaneustart, Exctinction Rebellion und andere Initiativen ihre Antworten gaben.

Zwei Medizinstudentinnen der Initiative Health for Future warben für das Volksbegehren über die Änderung des Berliner Energiewendegesetzes, um Berlin bis 2030 klimaneutral zu machen. Das Bündnis “Berlin2030 klimaneutral” hat kürzlich zu diesem Zweck eine Unterschriftensammlung begonnen. „Die bisherigen Klimaziele des Landes Berlin, die Stadt bis 2050 zu gestalten, reichen bei Weitem nicht aus“, kritisiert das Bündnis im Antrag zur Einleitung des Volksbegehrens und fordert: „Um einen ‚fairen‘ Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten, muss Berlin bis spätestens 2030 klimaneutral werden.“ Überschreite die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius drohten unumkehrbare Klimaveränderungen.

=Christian Kölling=

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