Die Britzer Mühle wird saniert

Sie ist die älteste funktionsfähige Windkraftanlage Berlins und gehört zu den wenigen denkmalgeschützten und voll betriebsfähigen Windmühlen Deutschlands: Die Britzer Mühle wurde 1865 erbaut und wird heute von der Britzer Müllerei betrieben. Die Kappe des rund 20 Meter hohen Gebäudes, das zwölfeinhalb Meter lange Flügel hat, dreht sich mithilfe einer Windrose selbsttätig im Wind. Seit Montag wird die zwölfeckige Mühle, die am Rand des Britzer Gartens ein beliebtes Ausflugsziel ist, saniert und bleibt bis voraussichtlich September geschlossen.

„Die Sanierung umfasst eine vollständige Erneuerung der Holzschindelverkleidung von Rumpf und Kappe. Teile der Mühlentechnik, unter anderem die Flügel mit den Jalousieklappen sowie die Vordrehung (Drehung in den Wind) werden instandgesetzt. Auch der Blitzschutz, die Fenster und der Mauerwerkssockel werden überarbeitet und die Elektroinstallation ergänzt“, erklärte die landeseigene Grün Berlin GmbH in einer Pressemitteilung. Das kommunale Unternehmen ist Bauherr für die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 700.000 Euro, finanziert aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ (SIWA).

=Christian Kölling=