Regenbogenfahnen vor dem Rathaus Neukölln zeigen Solidarität mit der LGBTIQ*-Community

Drei Regenbogenflaggen wehen seit Donnerstag auf dem Platz vor dem Rathaus Neukölln, um – wie regelmäßig seit 2006 – bis zum Christopher Street Day am 24. Juli ein buntes und unübersehbares Zeichen gegen Homophobie und Intoleranz zu setzen. Den Auftakt des Pride-Sommers 2021, an dem in Berlin der Landesverband des LSVD beteiligt ist, machte am vorletzten Wochenende eine Sterndemo, die vom Hermannplatz und zwei anderen Startpunkten zum Alexanderplatz zog.

„Der Bezirk Neukölln unterstützt queere Projekte und Aktionen und engagiert sich gegen jede Form von Diskriminierung“, unterstrich Bezirksbürgermeister Martin Hikel anlässlich der Fahnenhissung. Jüngster Erfolg im Einsatz für mehr Respekt und gesellschaftliche Anerkennung von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung: Mitte Juni 2021 eröffneten Bürgermeister Hikel und Jugendstadtrat Falko Liecke den Jugendklub Q*ube in der Schönstedtstraße. Die Anlaufstelle für queere Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren ist in Neukölln die erste Einrichtung ihrer Art. Berlinweit gibt es nur im Bezirk Mitte einen weiteren Jugendklub für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, trans- und intersexuell lebenden Menschen.

Unbeeindruckt vom wechselhaften Wetter und mit bunten Regenschirmen ausgestattet waren neben Hikel auch Bezirksstadträtin Karin Korte sowie u. a. die Stadtteilmütter und Thomas de Vachroi, Armutsbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln, auf den Rathaus Vorplatz gekommen. Nachdem Hikel und Korte die ersten beiden Fahnen gehisst hatten, zog de Vachroi als Vertreter der LSU, die in der CDU eine Interessenvertretung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen ist, die dritte Regenbogenflagge auf.

=Christian Kölling=