Gewinner des Neuköllner Kunstpreises 2021 ausgezeichnet

Mehr als 170 Künstlerinnen und Künstler, die im Bezirk leben oder arbeiten, haben sich auch in diesem Jahr wieder um den Neuköllner Kunstpreis beworben. Acht von ihnen wurden von einer fünfköpfigen Fachjury für den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Kunstpreis nominiert. In einer Gruppenausstellung stellt die Galerie im Saalbau die Arbeiten der Nominierten vor. „Die Ausstellung wird für das Publikum geöffnet, sobald die Inzidenzlage dies erlaubt und wird bis zum 27. Juni gezeigt“, kündigte Kulturstadträtin Karin Korte am Rand der Preisverleihung kürzlich an. Sollte die Inzidenz es zulassen, werde zum Abschluss der Ausstellung eine feierliche Finissage im Innenhof hinter der Galerie stattfinden.

Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt Hyunho Park für seine Videoinstallation„Time Crystals: Neun Räume“. „Mit überzeugender Leichtigkeit spannt Park mit seiner Arbeit einen Bogen vom Konstruktivismus über die Frühphase der Videokunst bis hin zu digitalen 3D-Landschaften“, begründete die Jury ihre Auswahl.

„Sommerloch“ heißt die an zweiter Stelle prämierte Arbeit von Arno Bojak. Sie zeigt eine alltägliche Situation mit schaukelnden Figuren. Einem barocken Deckengemälde ähnlich wird eine Dynamik Dynamik erzeugt , in der die gesamte Bildkomposition in einem Strudel aufgesogen wird. Valerie Schmidt wurde für ihre fotografische Serie „Claus stolpert“ mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

=Christian Kölling=