Britzer Garten verzeichnete Besucherrekord

Trotz der Absage von Festen, Blumenschauen und Konzerten kamen im vergangenen Jahr mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher in den Britzer Garten. Das ist ein Anstieg von mehr als 200.000 Personen bzw. 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Erfolg ging auch auf die Wiederaufnahme des kulturellen Programms im Sommer zurück: Unter Einhaltung der Hygieneregeln zur Eindämmung des Coronavirus konnten u. a. Veranstaltungen wie Sommerkino, Songslam und die Ferienaktion im Lehmdorf stattfinden.

Für die Saisoneröffnung im Frühjahr sowie das Osterfest am ersten Wochenende im April sind die Vorbereitungen bereits angelaufen. Situationsabhängig informiert der Erholungspark in seinem Veranstaltungskalender rechtzeitig, ob die angekündigten Angebote tatsächlich stattfinden können. Um den Britzer Garten noch attraktiver zu gestalten, laufen seit November die Sanierungsarbeiten rund um den Eingang Blütenachse. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im April 2021 abgeschlossen.

Dass der 1985 eröffnete Britzer Garten selbst an trüben und nasskalten Tagen einen Besuch wert sein kann, beweist u. a. die Ausstellung „Vogelwelt im Winter“, die derzeit Im Außen-Ausstellungsbereich des Umweltbildungszentrums zu sehen ist. Viele sogenannte Standvögel wie Meisen, Spechte, Kleiber und Amseln bleiben ganzjährig bei uns, während die Zugvögel in den Mittelmeerraum oder nach Afrika gezogen sind. Andererseits sind Zugvögel wie Wachholderdrosseln, Bergfinken, Rotdrosseln Erlen- und Birkenzeisige jetzt aus Skandinavien oder Sibirien gekommen, um hier den vergleichsweise milden Winter zu verbringen. In der kalten Jahreszeit schließen sich viele Vögel zu größeren Trupps zusammen und sind deshalb in der Natur eher zu beobachten.

=Christian Kölling=