Basta Britz führt Kundgebungen vor dem LKA im nächsten Jahr fort

Ein letztes Mal in diesem Jahr traf sich die Initiative Basta Britz am Donnerstagmorgen auf dem Tempelhofer Damm 12 vor dem Landeskriminalamt (LKA). Seit Mai 2019 fordert die Initiative mit ihrer wöchentlichen Kundgebung – bislang vergeblich – die Aufklärung der Neuköllner Anschlagsserie sowie eine konsequente Aufdeckung und Verfolgung rechtsextremer Netzwerke in den Sicherheitsbehörden.

Kurz vor dem vierten Advent waren die Demonstranten verkleidet als Weihnachtsmann, Engel und Bischof vor die Polizeizentrale gezogen. „Auch der Weihnachtsmann glaubt nicht an Einzelfälle und gute Ermittlungsarbeit“, kommentierte Basta Britz in einer Pressemitteilung. An diesem Morgen schaute André Rauhut, Leiter des Staatschutzes der Berliner Polizei, bei der Kundgebung vorbei. Aus Neukölln war der Bezirksverordnete Dr. Christian Hoffmann (Grüne) an den Platz der Luftbrücke gekommen. „Ich hoffe, dass die Polizei mit Wissen, Erfahrung und Technik ermittelt. Mal schauen, wann endlich Erfolge sichtbar werden“, sagte er.

„Die Verlängerung der Versammlung für das Jahr 2021 ist beantragt. Wir geben keine Ruhe und legen den Finger weiter in die Wunde“, kündigte Basta Britz an: Die nächste Kundgebung im neuen Jahr findet am 7. Januar von 8 bis 10 Uhr vor dem Landeskriminalamt statt.

=Christian Kölling=

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