Digitaler Adventskalender voller Neuköllner Institutionen

Seit dem 1. Dezember bis Heiligabend stellt das Bezirksamt jeden Tag auf seiner Homepage verdiente Neuköllner Initiativen und Gewerbetreibende vor, die das Gesicht des Bezirkes prägen. „In diesem verrückten Jahr will ich zum Jahresabschluss ein paar Menschen und Orte zeigen, die für Solidarität und für Kiezkultur stehen. Die Mut machen und die dabei helfen, dass wir gemeinsam durch die Krise kommen“, erklärte Bezirksbürgermeister Martin Hikel, wieso er auf die Idee für diesen außergewöhnlichen Adventskalender kam.

Vorgestellt werden gemeinnützige Organisationen, denen durch den Wegfall des Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkts, der eigentlich an diesem Wochenende stattfinden sollte, dringend benötigte Einnahmen fehlen. Bekanntgemacht werden außerdem auch andere Akteure aus der Neuköllner Wirtschaft und Gesellschaft, die von der Corona-Krise besonders stark beeinträchtigt werden.

Gestern stellte Hikel beispielsweise das Citymanagement Karl-Marx-Straße vor, das mit der Aktion „Deine Läden brauchen dich!“ die Gewerbetreibenden während der Pandemie unterstützen will. Zum Beginn des jüdischen Lichterfestes Hanukkah am Donnerstagabend rief der Bezirksbürgermeister dazu auf, dem Projekt Shalom Rollberg des Morus 14 e. V. mit Spenden zu helfen, weil dem Verein coronabedingt eine Projektförderung wegbrach. Am Nikolaustag besuchte Hikel die Rixdorfer Perlen im Heimathafen Neukölln, die wie alle Kultureinrichtungen unter Corona ganz besonders leiden.

Und welche Neuköllner Institution verbirgt sich heute hinter dem Türchen des digitalen Adventskalenders? Schauen Sie doch gleich mal nach.

=Christian Kölling=