Aktionswoche „Berlin spart Energie“ ab heute im Internet

In Neukölln sind beispielhafte Projekte der Energiewende, wie z. B. die Ökobilanzierung der Bäckerei Märkisches Landbrot oder das Holzheizkraftwerk an der Köpenicker Straße in Rudow, leider noch immer rar. Gut zu wissen, dass ab heute bis zum 14. November die Aktionswoche „Berlin spart Energie“ im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz stattfindet. Vielleicht kann sie einige innovative Ideen in den Bezirk bringen.

Mehr als 50 Akteure aus Berlin – Institutionen, Verbände, Initiativen und Forschungseinrichtungen – beteiligen sich mit eigenen Angeboten und Projekten an der Aktionswoche, die aufgrund der Pandemielage ausschließlich digitale Formate umfasst. Die Aktionswoche lädt u. a. zum digitalen Besuch der Schaubühne am Lehniner Platz und zur Online-Besichtigung der weltweit ersten Power2Gas-Anlage ein, die Schmutzwasser reinigt und Wasserstoff erzeugt. Neben virtuellen Projektbesuchen bietet die Aktionswoche unterschiedlichste Veranstaltungsformate zu zentralen Themen der Energie- und Klimawende.

Gleich morgen stehen u. a. die Veranstaltung „Umweltgerechtigkeit und Partizipation in den Berliner Bezirken“, die Thementour „Energetische Sanierung und Artenschutz unter einem Dach“ sowie Informationen zum „Bewussten Umgang mit Energie für einkommensschwache Haushalte“ auf dem Programm. „Energiesparen ist effizienteste Form des Klimaschutzes. Um das Ziel eines klimaneutralen Berlins zu erreichen, müssen wir schnellstmöglich weg von der Verbrennung fossiler Rohstoffe hin zu einer effizienten Nutzung erneuerbarer Energien. Die Aktionswoche zeigt mit vielen Beispielen und Vorbildern, wie das funktionieren kann“, hebt Regine Günther, die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, hervor.

=Christian Kölling=