Modellprojekt „Dolmetschen im pädagogischen Prozess“ bietet Sprachmittlung in Kitas und Familienzentren an

„Zur Unterstützung der Kommunikation zwischen Familien mit Fluchthintergrund und pädagogischen Fachkräften hat sich in Berlin in den vergangenen Jahren ein erhöhter Bedarf an Übersetzungsleistungen ergeben“, erkannte kürzlich das BENN-Büro Britz, dessen Aufgabe es ist, dass sich Geflüchtete und Alteingesessene kennenlernen, austauschen und gemeinsame Projekte zu organisieren.

„Über das Modellprojekt ‚Dolmetschen im pädagogischen Prozess‘ (dolpäp) stellt der Berliner Senat für Bildung, Jugend und Familie finanzielle Mittel zur Verfügung, um diesen Bedarf im Bereich der Kindertagesbetreuung, in Familienzentren, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in der sozialpädagogischen Beratung und Hilfen zu bedienen“, informierte BENN-Britz jetzt in seinem aktuellen Newsletter.

Für aufsuchende Sprachmittlung zahlen die Einrichtungen einen Eigenanteil von 5 Euro pro angefangener Stunde. Der Service dolpäp (Kontakt: dolpaep@kindererde.de) verfügt über einen Pool geeigneter Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, koordiniert die Aufträge und wickelt die Abrechnung der Kosten ab. Nicht anspruchsberechtigt sind Einrichtungen aus den Bereichen Schule und Gesundheit.

=Christian Kölling=