SPD Neukölln verurteilt sinnlose Gewalt im Umfeld einer Demonstration

Am Rande einer Anti-Gentrifizierungsdemo für den Erhalt der Kiezkneipe „Syndikat“ in Neukölln wurde das Parteibüro der SPD Neukölln am Sonnabend gezielt beschädigt. „Die Angreifer zerstörten fünf Panzerglas-Scheiben des Büros und hinterließen damit erheblichen Sachschaden. Beobachtet wurden außerdem massive Stein- und Flaschenwürfe auf Polizistinnen und Polizisten sowie Sachbeschädigung im Kiez“, machte die SPD Neukölln in einer Pressemitteilung bekannt.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel verurteilte die Gewalttaten mit den Worten: „Der Einsatz für eine bezahlbare Stadt kann nur gemeinsam auf Augenhöhe stattfinden. Übergriffe und Sachbeschädigungen, wie Angriffe auf Parteibüros, gehören nicht dazu. Gewalt kann und darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung in einem demokratischen System sein. Es ist klar, dass wir uns natürlich weiter für eine bezahlbare Stadt einsetzen und uns nicht einschüchtern lassen.“ Der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Severin Fischer unterstrich: „Sinnlose Zerstörungswut ist nicht mit politischen Zielsetzungen zu rechtfertigen. Wir solidarisieren uns mit den anderen Geschädigten und wünschen den verletzten Polizistinnen und Polizisten eine gute und vollständige Genesung.“

=Christian Kölling=