Wieder ehrenamtliche Unterstützung für Spielstraßen gesucht

Um Kinder und ihren Eltern während der Corona-Pandemie mehr Platz zum Toben und Spielen zu verschaffen und überfüllte Spielplätze zu vermeiden, eröffnete der Bezirk Neukölln zu Pfingsten drei temporäre Spielstraßen.

Wegen des erfolgreichen Verlaufs der Pilotphase, die bis zum Ende der Sommerferien am 9. August dauert, sollen die temporären Spielstraßen in der Anzengruberstraße, in der Hobrechtstraße und in der Schnalle zwischen Karl-Marx-Platz und Richardplatz nun verlängert werden: Bis zum 27. September sollen sie, wie das Bezirksamt Neukölln dieser Tage mitteilte, jeweils wieder an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung stehen.

Voraussetzung für den Fortbetrieb der Spielstraßen ist allerdings wieder die ehrenamtliche Unterstützung durch die Nachbarschaft. Pro Straße müssen sich mindestens sechs Freiwillige finden, die sich für die Aufsicht und die Betreuung der Straßen bis zum Ende der Laufzeit engagieren. Anwohnende können sich hierfür ab sofort auf der Beteiligungsplattform des Landes Berlin unter https://mein.berlin.de/projekte/temporare-spielstrassen/ melden.

=Christian Kölling=